Hallo zusammen,
wir sind gerade dabei, ein Haus zu kaufen und sind noch am rechnen, welche Nebenkosten monatlich auf uns zukommen.
Im Haus gibt es eine wenige Jahre alte Gasheizung. Gekocht wird nicht mit Gas, Warmwasser kommt über Strom. Das Haus hat eine Wohnfläche von insgesamt 160 qm, wovon etwa 50 qm nicht ständig genutzt und entsprechend auch nicht dauerhaft beheizt werden müssen.
Das Haus stammt aus den 60er Jahren, ist isoliertechnisch eher nicht so günstig.
Ach ja, wir sind übrigens zwei Erwachsene und ein Kind.
Kann mir irgendjemand so ganz grob umreissen, wie hoch wir unseren Gasverbrauch monatlich in etwa einschätzen müßten?
Vielen Dank schonmal…
Hallo,
diese Frage ist in etwa so wie wenn ich wissen möchte wieviel Strom oder Wasser ich im Jahr verbrauche.
Überleg doch mal, zum einen kommt es auf den Gebäudetyp an dann wo du wohnst und zu guter letzt wie ist das Heizverhalten der einzelnen Personen.
Wiso fragst du nicht einfach den Vorbesitzer nach seinem Verbrauch, wäre doch am einfachsten.
Gruß Wulfman
Hallo,
Gekocht
wird nicht mit Gas,
das ist ohnehin eher unbedeutend.
Warmwasser kommt über Strom.
Sehr ungünstig!
Das Haus hat
eine Wohnfläche von insgesamt 160 qm, wovon etwa 50 qm nicht
ständig genutzt und entsprechend auch nicht dauerhaft beheizt
werden müssen.
Das Haus stammt aus den 60er Jahren, ist isoliertechnisch eher
nicht so günstig.
Ach ja, wir sind übrigens zwei Erwachsene und ein Kind.
Ich würde mal mit mindestens 300 kWh/Jahr*m² rechnen.
bei sagen wir mal 140m² (wegen der nur teilweise benutzten Fläche) wären das 300*140/12 = 3500 kWh/Monat (In Gas wären das überschlagsmäßig 350m³). 1 kWh Gas liegt bei ca 6 Cent das wären dann also ca. 210 Euro im Monat.
Kann mir irgendjemand so ganz grob umreissen, wie hoch wir
unseren Gasverbrauch monatlich in etwa einschätzen müßten?
Grob umrissen ist das allerdings. Tatsächlich würde ich auf 150 bis 300 Euro pro Monat schätzen. Selbstverständlich hängt das auch von der Witterung ab (kalter Winter/warmer Winter) und natürlich von Eurem Wärmebedürfnis.
Wegen der elektrischen Warmwasserbereitung kämen wohl nochmal so um die 120 Euro Strom dazu (je nach Dusch- bzw Badegewohnheiten).
Wie gesagt, alles sehr grob. Unsicherheit liegt bei mindestens Faktor 2.
Gruß, Niels
Dass mir keiner explizit auf Heller und Pfennig sagen kann, was ich am Ende wirklich verbrauchen werde, ist mir klar. Dennoch müßte es doch eine ungefähre Spanne geben, die mir angibt, was in etwa azf mich zukommen könnte.
Den Vorbesitzer werde ich natürlich auch fragen, aber mal ganz ehrlich: Der Mann will sein Haus loswerden, und das ist derzeit nicht so einfach. Der Preis, den wir nun für sein Haus zahlen müssen, steht in keinem Verhältnis mehr zu dem Preis, den er dafür erzielen wollte. Deshalb werde ich sein Angaben naturgemäß mit einer gewissen Skepsis betrachten, und damit ich beurteilen kann, ob sie realistisch sind, stelle ich hier diese zugegebenermaßen nicht ganz einfach zu beantwortende Frage.
Vielen Dank schonmal.
Dass die Warmwasserbereitung über Strom nicht gerade ideal ist, wissen wir von unserer derzeitigen Wohnung her schon.
Hallo,
Gekocht wird nicht mit Gas, Warmwasser kommt über Strom.
Da würde ich mir eher Gedanken über die Stromrechnung machen.
Das Haus hat
eine Wohnfläche von insgesamt 160 qm, wovon etwa 50 qm nicht
ständig genutzt und entsprechend auch nicht dauerhaft beheizt
werden müssen.
Das Haus stammt aus den 60er Jahren, ist isoliertechnisch eher
nicht so günstig.
Wie der Vorredner schon schrieb kann man das nicht vorhersagen. 20000kWh dürften bei den Bedinungen die Untergrenze sein, die je nach Anbieter und Region ab ca. 100 Euro Pro Monat kosten. Es können aber auch 40000kWh werden, die beim teuersten Anbieter hier ca. 240 Euro/Monat kosten würden.
Cu Rene
Hallo,
bei dem anderen Beitrag habe ich zu lange geschrieben…
Liegt dir kein Energiepaß vor? Der ist doch inzwischen vorgeschrieben, wenn mich nicht alles täuscht.
Cu Rene
Vielen Dank schonmal.
Dass die Warmwasserbereitung über Strom nicht gerade ideal
ist, wissen wir von unserer derzeitigen Wohnung her schon.
na, dann weißt Du ja schon in etwa, wie hoch die monatlichen Stromkosten sind. Bei eigenem Haus kommt noch der Verbrauch der Heizung hinzu. Insbesondere bei älteren Umwälzpumpen ist das nicht unerheblich.
kannst Du Dir nicht alte Abrechnungen zeigen lassen?
1 „Gefällt mir“
Das habe ich vor. Allerdings sind auch diese mit Vorsicht zu genießen, da in dem Haus noch eine alte Koksheizung steht, die bislnag mitgenutzt wurde. Zwar werden wohl auch wir auf diese zurückgreifen, zumindest in kalten Wintern, aber dennoch hätte ich gerne eine ungefähre Vorstellung gehabt, was, sollte diese irgendwann den Weg allen irdischen gehen, die Gasheizung alleine ausmachen wird. Bei den alten Abrechnungen wird halt nicht ersichtlich sein, welchen Anteil die Gasheizung überhaupt hatte.
Gekocht wird nicht mit Gas, Warmwasser kommt über Strom.
Da würde ich mir eher Gedanken über die Stromrechnung machen.
Ach, quatsch. Es gibt zig-tausende die über einen Boiler in
Nachtstrom Warmwasser erwärmen, obwohl sie für Heizung Gas oder
Oel im Einsatz haben. Für einen 4-FamilienHaushalt würde ich die
Stromkosten für die Warmwasseraufbereitung auf ca. 2.00 Euro pro Tag veranschlagen, hoch gerechnet.
eine Wohnfläche von insgesamt 160 qm, wovon etwa 50 qm nicht
ständig genutzt und entsprechend auch nicht dauerhaft beheizt
werden müssen.
Das Haus stammt aus den 60er Jahren, ist isoliertechnisch eher
nicht so günstig.
Wie der Vorredner schon schrieb kann man das nicht
vorhersagen. 20000kWh dürften bei den Bedinungen die
Untergrenze sein, die je nach Anbieter und Region ab ca. 100
Euro Pro Monat kosten. Es können aber auch 40000kWh werden,
die beim teuersten Anbieter hier ca. 240 Euro/Monat kosten
würden.
Es hängt ganz wesentlich von den klimatischen Wetterverhältnissen
ab, da das Haus nicht optimal isoliert ist. Ich tippe auch auf
30-35kWh.
Gruss
Joe
Hallo,
Stromkosten für die Warmwasseraufbereitung auf ca. 2.00 Euro
pro Tag veranschlagen, hoch gerechnet.
Zur vorhandenen Technik und ob es Nachtstrom gibt, stand ja nichts im Posting und auch nicht, wie oft am Tag gekocht wird.
Ich tippe auch auf 30-35kWh.
Was ja auch in dem Bereich liegt, den ich abgegrenzt hatte.
Cu Rene
Lass dir den Energiepass zeigen, der ist mittlerweile obligatorisch. daraus kannst Du entnehmen wie gut oder schlecht das Haus energiemäßig da steht.
Alles andere ist nicht mehr wie im Trüben gefischt.
Hallo,
Stromkosten für die Warmwasseraufbereitung auf ca. 2.00 Euro
pro Tag veranschlagen, hoch gerechnet.
Zur vorhandenen Technik und ob es Nachtstrom gibt, stand ja
nichts im Posting und auch nicht, wie oft am Tag gekocht wird.
Boiler dürfen in den meisten Komunen nur per Nachtschaltung angehängt
werden. Zentrale Oel- und Gas-Aufbereiter sind nur dann interessant, wenn ohnehin immer eine Zentralheizung laufen muss, was idR im Sommer
nicht der Fall ist, mal abgesehen von den Investitionskosten.
Ich tippe auch auf 30-35kWh.
Was ja auch in dem Bereich liegt, den ich abgegrenzt hatte.
War keine Kritik, sondern meine persönliche Einschätzung.
Gruss
Joe