ich habe heute die Rechnung von unserem Elektroinstallateur bekommen.
Folgendes: Einen Stundensatz von 42,00 € + MWSt ist für den Raum Regensburg normal, oder?
Aber: Braucht ein Elektriker für das Verlegen einer Leitung (1,5 m) und Einbau einer Steckdose Unterputz) 3 (i.W. d r e i ) Stunden? Er hat tatsächlich 3 Stunden „gearbeitet“. Innerhalb der „Arbeitszeit“ ist er in die Werkstatt gefahren um eine Steckdose zu holen (was hat er in seinem Service-Wagen?), weil die unsrige nicht in den Rahmen gepasst hat.
Faszit: Arbeitslohn plus Material plus MWSt = 165,34 EURO. Zu hoch? Ist die Fahrt zur Werkstatt „Arbeitslohn“?
Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend. Gruß guntram
Hallo,
mal anders gefragt - wer soll den die offensichtlich benötigte Zeit sonst bezahlen, wenn nicht du? Manche Firmen berechnen dann eben einen Stundensatz von 60 Euro und rechnen dafür nicht ganz so genau mit den Stunden. Irgendwie kommt am Ende aber meist das selbe Ergebnis raus.
Vielleicht hätte man sich schon bei der Auftragsvergabe auf eine Pauschale einigen sollen, aber dafür ist es nun zu spät.
Also mal Klartext. Wie groß soll denn bitte schön ein Kundendienst oder Montagefahrzeug sein, wenn der Handwerker immer alle evtl. mal benötigten Teile mit dabei habe soll? Da langt kein 30 Tonner. Hat er sich das vorher angesehen sollte er die Teile jedoch dabei haben, zumindest wenn da nichts Exotisches eingebaut war.
42 €/h ist zb. im Raum Frankfurt normal oder eher Niedrig. Ich weiß nicht was Du für einen Job hast, aber lass dir doch mal von deinem Chef ausrechnen Wie hoch der Stundensatz ausfallen würde wenn er den einem Kunden weiter berechnen würde/müsste. Drei Stunden Arbeit kann man so nicht sagen ob das viel ist wenn man nicht genau weiß was alles gemacht wurde. Solange keine 10 Zigaretten und 5 Handytelefonate in dieser Zeit verblasen wurden, sollte das in Ordnung sein.
Hallo affogato,
Du brauchst die Zunft der Elektriker nicht zu verteidigen. Ich habe niemanden angegriffen.
Wir haben am Telefon den Auftrag vergeben, eine zusätzlich Steckdose zu installieren. Dann kann ich doch davon ausgehen, dass er eine solche an Bord hat, falls, wie in unserem Fall, sie nicht gepasst hat.
Er hatte aber nicht, fuhr wieder zurück, und berechnete diese Fahrt als „Arbeitslohn“.
Auf die Frage meiner Frau, ob wir mit knapp 100 EURO auskämen, antwortete dieser, dass wir damit wohl rechnen müssten. Hätte ich gewusst, dass dafür 3 Stunden nötig sind, hätte ich die Rille selber in die Wand gestemmt.
Ich weiss. dass im Nachhinein nichts mehr zu machen ist. War mir eine Lehre.
ich habe heute die Rechnung von unserem Elektroinstallateur
bekommen.
Folgendes: Einen Stundensatz von 42,00 € + MWSt ist für den
Raum Regensburg normal, oder?
Aber: Braucht ein Elektriker für das Verlegen einer Leitung
(1,5 m) und Einbau einer Steckdose Unterputz) 3 (i.W. d r e i
) Stunden? Er hat tatsächlich 3 Stunden „gearbeitet“.
Die Frage wäre: was hat er gearbeitet. Wenn er tatsächlich diese 3 Stunden Schlitz gekloppt hat (vielleicht eine „nicht einfache“ Mauer), dann ist es doch wohl auch berechtigt. Die Abfahrt in die Werkstatt kann(!) ein Trick gewesen sein. Da Du aber einen eigenen Einabrahmen verwenden wolltest, ist es auch sehr gut möglich, daß er wirklich nichts passendes dabei hatte.
Allerdings habe ich bei solchen „Kleinstaufträgen“ auch manchmal das Gefühl zu viel zu bezahlen. Auf der anderen Seite muß man als Handwerker sehen, daß man für einen solchen Auftrag oft dieselben nicht arbeitbezogenen Kosten hat, wie für einen größeren Auftrag (Auftragsannahme, Diesposition Mitarbeiter, Rapportzettel mit Prüfung, Rechnungsstellung etc.) und daß diese Kosten auch irgendwie gedeckt sein wollen.
das sehe ich jetzt genauso. Ohne Kostenvoranschlag werde ich
keine Handwerkeraufträge mehr vergeben.
Hi, also ich muss feststellen das manche Mitmenschen immer komischer werden.
Kostenvoranschlag für so eine Arbeit wird wohl normaler Handwerker erstellen. Zumindest bei mir wandern solche Anfragen direkt in den Mülleimer.
Wie soll das funktionieren?
Kannst du genaue Pläne von den örtlichen Gegebenheiten vorlegen?
Welche Putzstärke? Welche Art und Beschaffenheit von Mauerwerk? Genaue Ausschreibungstexte von den zu verarbeitenden Material?
zB genaue Bezeichnung des geforderten Steckdoseneinsatzes, Typ, Modell, Farbe?
Ich kann nur dann einen verbindlichen Kostenvoranschlag machen wenn ich auch weiss was später auf mich zukommt. Ziegelwand, Stahlbeton oder Trockenbauwand mit Ständerwerk.
Oder du bekommst dann halt einen Kostenvoranschlag indem das verlegen der Leitung zuzüglich Stemmarbeiten berechnet sind.
„Stemmarbeiten werden gesondert nach Aufwand abgerechnet“
ich wollte keine Altbausanierung in Auftrag geben und auch keinen Neubau fertigstellen.
Ich wollte lediglich in einem Altbau, den der Elektriker gut kennt, einen simplen Stecker mit einer 1,5 m Leitung anbringen lassen.
Wenn ich gewusst hätte, dass das 165,34 € kostet, hätte ich es sein lassen.
Auch kopfschüttelnd
guntram
Über die Höhe der Rechnung und die Dauer der Arbeit ist von hier aus schwer zu urteilen. Aber in der Rechnung ist Arbeit und Material sicher getrennt ausgewiesen, damit sie bei der Einkommensteuer absetzbar ist, oder? Ich stell meine Rechnungen gegenüber Privatleuten jedenfalls immer so aus.
Während seiner Arbeitszeit hat er sich sicher auch vergewissert, daß ein Fehlerstromschutzschalter mit 30mA im Stromkreis für die neue Steckdose vorhanden ist, sonst hätte er den nämlich auch noch nachrüsten müssen. Die Berührungsspannung - das ist die maximale Fehlerspannung, die auftreten kann bis der FI auslöst - hat er nachher sicherlich auch noch gemessen, wie soll sonst die Sicherheit nachgewiesen werden. Kannst ja mal nach dem gemessenen Wert fragen.