Physikalische Wasserbehandlung durch Impulstechnik

Wer kann mir einen Rat geben?

Das Wasserrohrleitungssystem in unserem Haus (11 Jahre alt) besteht aus verzinkten Rohren. Da das Wasser hier sehr kalkhaltig ist und auch einen relativ hohen Nitratanteil hat, ist es mittlerweile so, dass ich die Perlatoren wöchentlich reinigen muss, Duschköpfe innerhalb kürzester Zeit ausgetauscht werden müssen (der Wasserdruck im 2. Stockwerk ist auch relativ niedrig …es tröpfelt mehr, als dass es einen kräftigen Duschstrahl gäbe), Geräte wie z.B. Geschirrspüler und Waschmaschinen nur noch wenig Wasser ziehen können usw…

Diese ganzen Erscheinungen führe ich natürlich auf eine Verkalkung der Rohre zurück. Ich hab mich jetzt schon bei diversen Installateuren erkundigt, was zu tun ist, um dieses Problem zu lösen. Von „neue Rohre verlegen“ bis „Dosieranlagen“ habe ich alles Mögliche als Auskunft bekommen…zu Preisen, die z.T. weit jenseits der 10.000 Mark Grenze lagen.

Auf der Heim- und Handwerkmesse in München hatte ich nun etwas entdeckt, das ich mir auch zum Testen habe einbauen lassen. Ich muss mich jetzt Ende Januar entscheiden, ob ich das Gerät kaufen will oder nicht.

Da ich mich mit der Technik, die hinter diesem Gerät steckt, nun gar nicht auskenne, wollte ich hier mal anfragen, ob das in die Kategorie „brauchbar“ oder „Humbug“ fällt.
Allerdings muss ich sagen, dass, seitdem es eingebaut ist, die Perlatoren praktisch leer sind, also auch nach 6 Wochen keine Kalk- und Rostrückstände mehr enthalten…

der Einfachheit halber lege ich hier einen Link zu der Seite, wo das Prinzip erklärt ist
http://www.christiani-wassertechnik.de/serv03.htm

Wer mir hier also einen Rat geben kann, möge doch bitte dort mal nachgucken.
Übrigens soll das Gerät „nur“ 1.000 Mark kosten…

Vielen Dank schon mal an die Experten

Gruß
Uschi

Nach meiner bescheidenen Meinung ist das Prinzip etwa so wirksam, als würdest du deine Rohre in dein Nachtgebet einschließen… :wink:

Hey Popeye,
Eine ähnliche, wenn auch ausführlichere Antwort hat Wolfgang Dreyer unten zum Thema Mauerentfeuchtung gegeben.
Es wird eine Menge Geld gemacht auf diese Weise.

Uschi, ich habe mir die Infoseite durchgelesen und auch ich finde, dass es Humbug ist, was da erzählt wird. Laß Dir vom Installateur ein Angebot machen, einen 1000er hast Du dann schon auf der Haben-Seite
Liebe Grüße
Eckard (noch unverkalkt)

Hallo Uschi,

nach Studium der Internet-Seite
http://www.christiani-wassertechnik.de/serv03.htm
komme ich zum Ergebnis, daß es stilvollere Methoden gibt, völlig zweckfrei 1000 DM zu vernichten. Solltest Du dafür Unterstützung
brauchen, helfe ich gerne weiter…

Ohne Scherz: Die Beschreibung ist physikalischer Unfug, das Gerät ist Humbug. Auch ohne sich mit der Kalkproblematik oder mit wie auch immer gearteter Beeinflussung von Wasser zu beschäftigen, läßt sich sicher sagen, daß außen an ein elektrisch leitendes Rohr angelegte isolierte Drähte im Inneren des Rohres kein elektrisches Feld erzeugen können.

Du kannst Dir die Kabel auch um den Finger wickeln und hoffen, daß davon die Nierensteine verschwinden.

Gruß
Wolfgang

Hallo Wolfgang,

danke für deine Einschätzung.

Das ist es ja gerade, dass ich auch sehr skeptisch bin/war, denn als naturwissenschaftliche Laiin kann ich mir die Wirkung auch nicht so recht vorstellen.

Allerdings:
ich teste dieses Gerät seit Mitte Dezember (der Test ist absolut kostenlos und unverbindlich) und seit diesem Zeitpunkt habe ich keine verstopften Perlatoren mehr. Und das kann ich mir nun wirklich nicht erklären…

immer noch ratlos…

Gruß
Uschi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

…seit diesem Zeitpunkt habe ich keine verstopften Perlatoren :mehr. Und das kann ich mir nun wirklich nicht erklären…

Hallo Uschi,

das kann ich mir und Dir auch nicht erklären. An DEM Gerät mit DER Funktionsbeschreibung liegt es jedenfalls nicht.

Gruß
Wolfgang

PS: Perlatoren werden in billigen Aldi-Essig eingelegt über Nacht wieder wie neu.

ich teste dieses Gerät seit Mitte Dezember (der Test ist
absolut kostenlos und unverbindlich) und seit diesem Zeitpunkt
habe ich keine verstopften Perlatoren mehr. Und das kann ich
mir nun wirklich nicht erklären…

Hy Uschi,

kann es sein, daß derjenige, der das Gerät eingebaut hat, an der temperatur an eurem Heizkessel rumgespielt hat??
Denn Kalk löst sich bei ca. 60Grad(Nagel mich darauf nicht fest. aber ich glaube, die Zahl stimmt)

D.h. wenn du an deinem Heizkessel die eingestellte Temperatur etwas unter 60Grad drehst, hast du schon wesentlich weniger Kalkablagerungen.

Das sind nur Infos aus dritter Hand. Aber ich muss sagen, bei mir daheim hat es tadellos funktioniert. Und ob du dir nun mit 62 oder 59 Grad die Finger verbrennst, macht wahrlich keinen Unterschied.

gruss
Andy

Hallo Uschi
Finger weg von der physikalischen Wasserbehandlung
Absoluter Mist
Gruß Kobold

Hallo Andy,

ich glaube, das war der Tip schlechthin…

ich hatte mich die letzten Wochen schon immer gewundert, wieso ich in der Dusche den Hebel so weit nach links stellen muss, damit das Wasser die für mich angenehme Temperatur hat…

und siehe da, an meinem Warmwasserboiler im Keller war tatsächlich die Einstellung von 3 (auf einer Skala von 5) auf 2,5 verändert…hmmmm…kann natürlich schon sein, dass der Mensch, der mir dieses „Wundergerät“ eingebaut hat, da ein bisserl dran gedreht hat…und ich deshalb weniger Kalkablagerungen in den Perlatoren finde…

Auf jeden Fall hab ich heute die Firma angerufen und sie darum gebeten, das Teil wieder abzuholen.

Nochmals vielen Dank an dich für diesen Hinweis :smile:)

Gruß
Uschi

Vielen Dank für eure Antworten!
mein Entschluss steht fest:

ich kaufe das Gerät nicht!!!

Gruß
Uschi

Gern geschehen

Wünsch dir noch ein „kalk-freies“ Wasservergnügen

-)

gruss
Andy