Hallo,
ich habe eine Garage, in der ein Heizkörper mit Thermostatventil eingebaut ist. Mein Vermieter meint, das würde nur Heizkosten von einer Tafel Schokolade im Jahr verursachen. Ich meine, das ist eine Menge mehr. Und selbst wenn: Eine Tafel Schokolade esse ich doch lieber, als sie sinnlos zu verheizen.
Nun weiß ich aber nicht, wie man dies errechnen kann.
Ein Thermostatventil öffnet sich meist so unter 5° C. Dann heizt der Körper also so lange, bis die Garage diese 5° C erreicht. Eine Garage, zumindest meine, ist nicht besonders isoliert, hat keine besonderen Gegenstände, die die Wärme speichern könnten. Sie müssen sogar zugig sein, habe ich gelesen, wegen der Abgase. Sie ist relativ groß: geschätzt 3,5m x 6m x 2,5 m. Könnte das aber auch richtig messen, wenn es jemand zur Berechnung benötigt.
Ich denke mir das so: ich spare im Haus mit kontrolliertem Lüften, abgesenkter Raumtemperatur…, habe dann aber einen tollen großen Raum (Garage), wo ständig die Heizung powert, aber die Temperatur in der Garage weder gehalten noch erreicht wird, wenn es außen unter 5° C geht. Bei noch tieferen Temperaturen…
Also: Wie kann man das errechnen? Wie kann ich den Anteil an des gesamten Gaskosten herausbekommen, um eventuell mir die Kosten beim Vermieter wiederzuholen?
Und noch besser: Gibt es Tipps, wie ich ohne Aufwand und mit Rückbaumöglichkeit den Heizkörper einfach abschalten kann, ohne dass es Schäden gibt?
Wer braucht schon eine geheizte Garage außer Schrauber und die nehmen ein Schweißgerät 
Hallo Brückenzentrum,
oder wie du früher geheissen hast?
Deine Frage kann man so nicht richtig beantworten, dazu fehlen einfach zu viele Angaben.
Aber mit absoluter Gewissheit kann man ausschließen, das die Heizkosten nur den Preis einer Tafel Schokolade kosten, egal welcher Marke.
Wer braucht schon eine geheizte Garage außer Schrauber und die
nehmen ein Schweißgerät
Oder sie investieren 100 bis 200 Euros in ihren „Luxus“, denn auf soviel würde ich die Kosten für eine Beheizung einer unisolierten Garage schätzen. Würde es denn nicht ausreichen, nur sporadisch, also im Bedarfsfall, zu heizen?
Gruß Termid
Hallo,
Und noch besser: Gibt es Tipps, wie ich ohne Aufwand und mit
Rückbaumöglichkeit den Heizkörper einfach abschalten kann,
ohne dass es Schäden gibt?
Wenn im Rücklauf ein Absperrhahn ist, kann man den einfach zudrehen, dann bleibt nur noch die Wärmeleitung in den Rohren.
Mit Kanonen auf Spatzen geschossen - aber sicher günstiger, als wenn ein Installateur anfährt um das Ventil auszutauschen - wäre http://www.conrad.de/goto.php?artikel=615952 , wenn man da das Regelteil abnimmt, kann man das Ventil per Hand betätigen und somit auch dauerhaft schließen. Sonst haben alle Aufsätze, die ich kenne eine Frostschutzfunktion, fangen also irgendwann immer an zu heizen. Im Prinzip kann man das aber auch mit einer passend aufgesetzten Schraubzwinge machen, das dürfte aber recht „wackelig“ sein.
Cu Rene
@Renè:
Wenn ich das Thermostatventil abnehme und dann per Hand absperre, würde das nicht das Wasser dort stillstehen lassen und schließlich bei entsprechend arktischen Temperaturen einfrieren und den Heizkörper oder sogar den Heizkreis zerstören?
Denn das ist die Frage: Vorher war da ein reines Feinregulierventil drin, man konnte ihn also ganz absperren. Der Vermieter wollte was Gutes tun und hat somit überall Thermostatventile einbauen lassen.
Ich weiß nun nicht, ob die vorher die Heizung immer haben mitlaufen lassen in der Garage. Wenn nicht, dann würde ich einfach das Ventil wieder rücktauschen. Denn wenn es vorher keinen Frostschaden gab, warum dann jetzt?
@Termid:
Wieso früher?
Und welche Angaben würden denn da so fehlen oder mit welchen Grundannahmen schätzt du die 100-200 Euro?
Übrigens:
Der Vermieter meint, er baue den Heizkörper nicht ab, weil das eine Aufwertung der Immobilie sei, wer habe das schon…
EBEN!! 
Immer Dank für Hilfen, Tipps und Sprüche
Hallo,
das hatte ich wohl vergessen zu schreiben - natürlich muß auch das Wasser raus (Frostschutz wird wahrscheinlich keiner drin sein - wäre aber auch eine Möglichkeit) und bis zum Ventil muß alles gut isoliert sein.
Ein Ventil, das man mit der Hand regeln kann, wäre an der Stele aber sicher besser geeignet. Bei Frostgefahr einfach minimal aufdrehen und gut beobachten. Evtl. am hinteren unteren Ende des Heizkörpers einen Temperatursensor anbringen, der bei 1-3°C Alarm schlägt.
Cu Rene