hallo an alle,
bei mir wurde vor kurzem fertigparkett-schwimmend verlegt.
es gibt mehrere stellen wo beim begehen der parkett stark durchhängt und ich befürchte das in einiger zeit eine beschädigung auftritt (lösen oder brechen der clickverbindung…)
sollte es nicht so sein (wie von mir angegeben und von der fa aus gesagt) das nach dem der teppich entfernt wird,der boden „begutachtet“ wird,und bei entsprechenden unebenheiten gespachtelt wird,oder legt man das einfach drauf ?
die haben anscheinend einfach draufgelegt und der parkett liegt an mehreren stellen nicht richtig auf-ist das pfusch oder zu akzeptieren ?
vielen dank im vorraus
thomas
die haben anscheinend einfach draufgelegt und der parkett
liegt an mehreren stellen nicht richtig auf-ist das pfusch
oder zu akzeptieren ?
Würde ich sofort reklamieren!
wie weit darf den der boden nachgeben-es ist nämlich so das beim draufstehen an den genannten stellen der boden deutlich nachgibt ?!
Hi,
ob Pfusch oder nicht, spielt doch ausschließlich hinsichtlich der Kosten/Bezahlung eine Rolle. Tatsache ist, dass Du unzufieden bist mit dem Ergebnis und damit Du zufrieden bist, muss das in Ordnung gebracht werden.
Das würde ich der Verlegefirma so mitteilen und eine Frist setzen; Sollte die Frist fruchtlos verstreichen, würde ich einen Gutachter das bewerten lassen. Was nützt Dir, wenn hier 1.000 Leute sagen „Pfusch“?
Hallo Thomas,
man kann zwar vor der Belegung einer Fläche mit Mehrschichtparkett vermuten, dass der Verlegeuntergrund nach dem Rückbau eines Teppichbodens wohl die geeignete Ebenheit aufweisen wird, aber verlassen darf man sich nicht darauf.
Es heißt u.a in der Parkettnorm (das ist die DIN 18356), dass eine Prüfungspflicht am Verlegeuntergrund besteht. Daran muss sich der Verleger halten!
Nun kommt es aber darauf an, welche Durchbiegung (nennen wir es einmal so) besteht.
Eine 100%-ige Ebenheit ist weder durch intensives Ausspachteln des Unterbodens möglich, noch ist es notwendig.
Der Grenzwert ist abhängig von der Entfernung der Auflagepunkte, würde man eine (lange) Wasserwaage auf den Fußboden auflegen.
Die Fuge, welche zwischen Unterseite der Wasserwaage und der Estrichoberfläche zu erkennen ist, wir sprechen hier vom „Stichmaß“, liegt bei 1m Messpunktabstand bei 4mm. Bei 2m können 6mm und bei 3m 8mm Stichmaß auftreten, ohne dass es ein Mangel ist.
Das Problem bei leimlosen Holzwerkstoffplatten oder Mehrschichtparkett ist, dass durch permanente Bewegung in der Verriegelung eine Materialermüdung eintreten kann, welche zu Fugenbildungen in den Elementkanten führt.
Prüfe einmal die Ebenheit nach dem von mir vorgeschlagenen Verfahren oberhalb des Mehrschichtparketts. Da die Elemente keine überbrückenden Eigenschaften haben (und sich deshalb dem Druck beugen werden, bis das Biegemoment vom Estrich aufgefangen wird) wird die auf der Parkettoberfläche vorgefundene Ebenheitssituation jene der Estrichoberfläche widerspiegeln. Weitgehend zumindest.
–…--.-.
Gruß: Klaus
bei mir wurde vor kurzem fertigparkett-schwimmend verlegt.
es gibt mehrere stellen wo beim begehen der parkett stark
durchhängt und ich befürchte das in einiger zeit eine
beschädigung auftritt (lösen oder brechen der
clickverbindung…)
Hallo Thomas,
besorg dir eine Richtlatte, 3, besser 4 m lang, ich würde sie mir von einem befreundeten Fliesenleger ausleihen und meße das von Klaus gesagte Stichmaß aus.
Am besten bei der Messung dann die verdächtigen Stellen punktuell mit schweren Personen belasten, 10Liter Eimer Wasser langen nicht.
Bei der Messung längs, quer, diagonal zur Verlegerichtung messen.
Dann zeige mal hier die Messwerte…
Gruß
Reinhard