Fußbodenheizung im gefließten Kellerraum nachrüste

Hallo an alle,

wir möchten im Keller einen Fitnessraum einrichten. Der Boden ist gefließt und - da Keller - sehr kalt. Gerade für Bodenübungen oder Pilates wäre es sehr unangenehm auf einem kalten Boden zu liegen - da hilft auch keine Isomatte.
Aus diesem Grund haben wir uns überlegt, eine Fußbodenheizung in diesem Raum nachzurüsten. Die Kapazität unseres Heizungsbrenners wäre vorhanden, allerdings stellt sich uns nun die Frage, wie wir die Heizleitungen ohne großen Höhenverlust und möglichst wenig Aufwand in den Boden bekommen. (Achja, extrem teuer sollte es bitte auch nicht sein!). Müssen die Fließen komplett raus?
Was lässt sich dabei selbst machen und bei welchen Arbeiten sollten wir uns lieber einen Handwerker nehmen?

Wer hat damit Erfahrung und kann uns einen Tipp geben?

Herzliche Grüße,
Martina

Hallo Martina,
alles kannst Du nicht haben. Alle Vorteile unter Ausklammerung der Nachteile.
Willst Du beispielsweise die vorhandene Fliesenebene mit einer Fußbodenheizung NACHRÜSTEN, dann sind das spezielle Systeme. Die kosten immer Geld. Doch nicht nur Geld, sondern auch (notwendige) Aufbauhöhe von ca. 15mm (bei Nachrüstung einer elektrischen Folienheizung) bis 38mm, wenn das Heizungssystem mit in den Warmwasserkreislauf integriert werden soll. Die Regelungstechnik und eine zweite Fliesenebene noch nicht mitgerechnet.
Wenn die Aufbauhöhe fehlt, geht es an den Rückbau der alten Fliesen, denn irgendwie benötigt auch Spezialtechnik eine Aufbauhöhe.
Alles geht nicht, so der Tenor.
Preiswert - keine Höhe - geringer Aufwand
Das alles ist nicht unter „einen Hut“ zu kriegen!
Ein aus meiner Sicht effektiver Mittelweg wäre, die alten Fliesen zu entfernen, Unterboden schleifen oder bürsten, gut absaugen, grundieren und mit dem Fliesenkleber eine elektrische Folienheizung (ca. 3mm Höhe) integrieren.
Darüber neue Fliesen legen lassen.
Das ist eine vernünftige, dauerhafte, bewährte und vor Allem eine „warme Sache“!
Einen Fliesenfachbetrieb mit der Gesamtleistung beauftragen (die übernehmen dann auch die Koordination mit dem Elektro-Fachbetrieb) und besser kein Risiko durch möglicherweise fehlerhafte Eigenleistungen eingehen.
–…--…–…
Gruß: Klaus

Hallo Klaus,

danke für Deine schnelle und detaillierte Antwort. Ich hab verstanden, dass ich mal wieder zu viel auf einmal möchte.
Von elektrischen Heizfolien habe ich schon mal gehört, aber wenn ich die Fließen sowieso heraus reißen muss und den damit verbundenen Dreck hab, dann kann ich ja auch gleich ein bisschen mehr Beton herausstemmen und ein Rohrsystme auf dem Boden verlegen.
Es gibt da von Uponor eine Lösung (hab ich durch Zufall im Internet gefunden). Sie bringt relativ wenig Höhenverlust mit sich, allerdings kenne ich niemanden, der das schon ausprobiert hat: http://www.uponor.de/systeme/fussbodenheizung-kuehlu… (Ist das ratsam?)
Der Anschluss an den Warmwasserkreislauf sollte nicht das Problem sein, da der Heizungsraum direkt nebenan ist.
Meiner Meinung nach wäre das auf Dauer günstiger als Strom, den man ja für die Folienheizung benötigt oder?

Klärt mich auf, wenn ich völlig falsch liege…
Lg Martina

Hi,
hab mir den Link mal angesehen. Wo hat das System die m.E. notwendige Dämmung nach unten, also zur Betonplatte hin? Geht ohne Dämmung jede Menge Wärme verloren.
Anderer Vorschlag: du sagst Isomatte geht nicht. Geht vielleicht eine richtige Turnmatte? Gibt es in versch. Stärken und gebraucht u.U. für ein paar Euro. Wenn man sie nicht braucht, stellt man sie hochkant in die Ecke.
Lohnt sich vielleicht, drüber nachzudenken.

Gruss

A

Hallo!
Grundsätzlich geh ich davon aus, das du unter dem Kellerboden (liegt das ein Estrich?) keine nennenswerte Isolation hast. Egal, was für eine Lösung, du wirst zwei Drittel der Energie (wenn nicht mehr) dafür vergeuden, die Betonplatte warm zu machen.

Eine vernünftige Lösung sollte immer eine Dämmung darunter umfassen.

Es gibt da von Uponor eine Lösung (hab ich durch Zufall im Internet gefunden). Sie bringt relativ wenig Höhenverlust mit sich, allerdings kenne ich niemanden, der das schon ausprobiert hat:
http://www.uponor.de/systeme/fussbodenheizung-kuehlu…

Diese spezielle System kenn ich nicht - aber ich hab bei mir im Schlafzimmer eine andere Trockenbaulösung ausprobiert. Der allerletzte Husten! Aufheizzeit elend lange. Wenn ich mit den anderen Zimmern druch bin, werd ich das alles wieder rausreissen und durch einen ordentlichen Heizestrich ersetzen.

Meiner Meinung nach wäre das auf Dauer günstiger als Strom, den man ja für die Folienheizung benötigt oder?

Unbedingt!
kWh Strom = ~20 ct, kWh Gas = ~ 6 ct.

lg, mabuse

Meiner Meinung nach wäre das auf Dauer günstiger als Strom, den man ja für die Folienheizung benötigt oder?

Unbedingt!
kWh Strom = ~20 ct, kWh Gas = ~ 6 ct.

Hallo Mabuse,

bei vielen Stunden Nutzung des Raumes ist das völlig korrekt.

aber bei 3mal die Woche für eine Stunde ist die Idee von Anja okay.
Entsprechende Matten, ggfs. darunter noch Isomatten.
Das Ganze verstärkt durch Infrarotstrahler müßte es behaglich machen.

In irgendsoeiner ratgebersendung im Fernsehen war mal ein Kurztest mit diesen Strahlern und diesen Gaspilzen die Freiluftkneipen haben.

Es gab keine Erläuterung auf welche Stärke/leistung die Geräte eingestellt waren, es hieß nur , so Strahler 1,80 € pro Stunde und diese Gaspilze 3,90 € pro Stunde.

Noch dazu verpufft da die meiste Wärme der gaspilze nach oben, während die Strahler die Luft nicht erwärmen, denen ist also auch Wind egal, die erwärmen Körper auf die sie treffen.
Okay, hat jetzt mit dieser sache nix xdirekt zu tun, flutschte mir nur so raus :smile:

Der Anfrager soll halt mal darüber nachdenken wie oft der Raum genutzt wird/genutzt werden könnte, jetzt und in 2-3 jahren.
Dementsprechend zum Bohrmeißel greifen, die Zwitterlösung mit der Elektrofolie nehmen oder halt die zumindest staubfreiste Idee von Anja und mir nehmen.

Gruß
Reinhard

Hallo Martina,
das System von UPOFLOOR hatte ich indirekt heute morgen bereits in meiner Antwort versteckt, und zwar beim Höhenaufbau. Das System „Minitec“ verfügt über 12mm hohe Noppen; der Untergrund muss vorher (wie ich bereits schrieb) grundiert und ausgeglichen werden, damit eine gleichmäßige Auflage besteht. Die selbstklebende Flächenheizung wird dann aufgebracht und mit „Knauf Nivellierestrich 425“ bei einer Überdeckung von mind. 8mm übergossen; nach 5 Std. begehbar, nach 48 Stunden aufheizbar, max. Vorlauftemp. 55°C und nach 7 Tagen belegbar.
Es ist ein schnelles System, da nicht (wie fälschlicherweise an anderer Stelle behauptet wurde) eine große Schichtdicke wie bei konventionellen Fußbodenheizungssystemen erwärmt werden muss, sondern nur ca. 20mm + Fliesen. Und das System wird seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Nachteil könnten aufgrund des kleinen Queschnitts der Heizelemente und der dadurch bewirkten Geschwindigkeit des Mittlerstoffes (Wasser) gewisse Strömungsgeräusche sein.
Zur Wärmedämmung:
Wir wissen nichts darüber, wie es unter den Fliesen aussieht. Gibt es dort einen schwimmenden Estrich (also auf Dämmschicht), wäre der Aufbau so in Ordnung, wie ausführlich beschrieben. Fehlt die Dämmschicht (weil die Fliesen auf der Betonoberfläche verlegt wurden), na dann gibt es halt Wärmeverluste.
Es ist ja, wie Du geschrieben hast, ein Fitnessraum, der nur sporadisch (damit nicht durchgehend) erwärmt und aufgrund der sportlichen Tätigkeiten zudem nur bei mäßigen Temperaturen gefahren werden muss. Ziel ist die Fußwärme.
Diese Grundaussage gilt auch für eine elektrische Folienheizung, die ihre Wärme fast nur nach oben, also in die direkt darüber liegenden Fliesen abgibt.
Es geht Dir ja um Fußwärme, und nicht um eine Raumheizung. Dafür ist das System natürlich ebenfalls geeignet. Gewisse Wärmmeverluste sollten bei fehlender Dämmschicht unter einem Estrich einkalkuliert werden.
–…--…
Gruß: Klaus

Erst Grundsätzlliches, dann das Sytem …
Hallo,

wichtigste Frage: Hast du im Keller einen Estrich mit Dämmung?

Falls Nein, dann wird sich folgendes einstellen:

Die Bodenplatte und Erdreich haben eine relativ „konstante“ Temperatur von ca. 8-10° C. Der Raum für den Einsatzzweck ca. 20° C. Egal, welches Heizsystem, aufgrund des Temperaturgefälles zwischen Boden und Raumtemperatur fließt der größte Teil der Wärme in die Bodenplatte und das Erdreich, konstant. Der Effekt wird verstärkt, wenn auf dem Boden Matten liegen, sie wirken zusätzlich isolierend. Bei diesen Gegebenheiten verbleibt sinnvollerweise nur: Raum anderweitig aufheizen und für die Übungen Matten verwenden.

Falls Ja:
Dann wäre eine Installation des Systems überlegenswert (Investitionskosten). Und die Entfernung der Fliesen nicht notwendig, sofern es Türen etc. erlauben.

Von Elektroheizung würde ich ebenfalls abraten. Ohne Kenntnis exakter Zahlen, …, ein Niedertemperatursystem mit Wasser ist sicherlich günstiger.

Der Anschluss an den Warmwasserkreislauf sollte nicht das
Problem sein, da der Heizungsraum direkt nebenan ist.

Temperatur beachten, nicht höher als ca. 30-35° C.

Gruß
Der Franke

Hallo Klaus,

Es ist ein schnelles System, da nicht (wie fälschlicherweise
an anderer Stelle behauptet wurde) eine große Schichtdicke wie
bei konventionellen Fußbodenheizungssystemen erwärmt werden
muss, sondern nur ca. 20mm + Fliesen. Und das System wird seit
Jahren erfolgreich eingesetzt.

Wie sieht es aus, wenn man Laminat oder Parkett als Belag obendrauf verlegt? Habe mich bereits bei einem Holzfachhandel erkundigt, die meinten es gäbe spezielle Bodenbeläge (Laminat/Parkett), die für Fußbodenheizung geeignet sind - muss ich da sonst noch auf etwas achten oder kann ich es einfach obendrauf legen?

Zur Wärmedämmung:
Wir wissen nichts darüber, wie es unter den Fliesen aussieht.
Gibt es dort einen schwimmenden Estrich (also auf
Dämmschicht), wäre der Aufbau so in Ordnung, wie ausführlich
beschrieben. Fehlt die Dämmschicht (weil die Fliesen auf der
Betonoberfläche verlegt wurden), na dann gibt es halt
Wärmeverluste.

Ich habe heute morgen mal eine Fließe heraus geklopft - kann man nicht sagen, ob der Estrich gedämmt ist, aber ich vermute mal nein. Wir haben das Haus erst im Frühjahr gekauft - ist Baujahr 1966 und bis vor ein paar Wochen war noch nicht einmal das Dach gedämmt (wir haben es dann mit 16cm Dämmplatten isoliert)- demnach vermute ich mal, dass der Keller genauso wenig gedämmt ist.

Es ist ja, wie Du geschrieben hast, ein Fitnessraum, der nur
sporadisch (damit nicht durchgehend) erwärmt und aufgrund der
sportlichen Tätigkeiten zudem nur bei mäßigen Temperaturen
gefahren werden muss. Ziel ist die Fußwärme.
Diese Grundaussage gilt auch für eine elektrische
Folienheizung, die ihre Wärme fast nur nach oben, also in die
direkt darüber liegenden Fliesen abgibt.
Es geht Dir ja um Fußwärme, und nicht um eine Raumheizung.

Genau - Fußwärme reicht aus, denn ich habe noch normale Heizkörper zum Heizen des Raumes.

Dafür ist das System natürlich ebenfalls geeignet. Gewisse
Wärmmeverluste sollten bei fehlender Dämmschicht unter einem
Estrich einkalkuliert werden.

Könnte man unter die Heizelemente (elektrisch und minitec) noch eine dünne Isolationsschicht einbauen oder macht das keinen Sinn? Wenn doch, was nimmt man dazu?
Und was ist eigentlich mit einer Dampfsperre - brauche ich die auch? - habe damals in meiner alten Wohnung unter das Laminat eine teerbeschichtete Pappe mit Korkbröseln gelegt; wurde mir im Holzfachhandel empfohlen…

Was mich noch interessieren würde wären die laufenden Kosten für beide Heizsysteme. Der Raum hat 30qm und ich habe ausgerechnet, dass mich das Erwärmen des Bodens durch Elektromatten ca. 1,80€/h kostet. Ich habe keine Ahnung - ist das viel? Bin ich mit den Wasserrohren günstiger?

Welches System ist in der Anschaffung günstiger? Nur die Elektromatten alleine kosten bereits ca. 680,-€ für meine 30qm, dazu kommen noch Thermostate, Kleber u.v.m. - ist der Anschluss an den Wasserkreislauf günstiger oder nimmt sich das nichts?

Herzliche Grüße,
Martina

Hallihallo,

danke für die schnelle Antwort!

wichtigste Frage: Hast du im Keller einen Estrich mit Dämmung?

Eher nein, das Haus ist schon älter (1966) und die ehemaligen Hausbesitzer hatten nicht einmal das Dach gedämmt (haben wir jetzt gemacht) - also ist der Kellerboden wahrscheinlich auch nicht isoliert.

Falls Nein, dann wird sich folgendes einstellen:

Die Bodenplatte und Erdreich haben eine relativ „konstante“
Temperatur von ca. 8-10° C. Der Raum für den Einsatzzweck ca.
20° C. Egal, welches Heizsystem, aufgrund des
Temperaturgefälles zwischen Boden und Raumtemperatur fließt
der größte Teil der Wärme in die Bodenplatte und das Erdreich,
konstant.

Klingt logisch - kann man da was unter die Heizelemente legen, was einigermaßen vernünftig dämmt?
Der Effekt wird verstärkt, wenn auf dem Boden Matten

liegen, sie wirken zusätzlich isolierend. Bei diesen
Gegebenheiten verbleibt sinnvollerweise nur: Raum anderweitig
aufheizen und für die Übungen Matten verwenden.

Klar, das hatte ich wohl vergessen zu schreiben. Ich habe auch ganz normale Heizkörper um die Luft des Raumes zu erwärmen. Kalte Füße bekommt man nur trotzdem und deshalb wollte ich gerne den Boden leicht erwärmen (ist angenehmer) - Matten werden trotzdem noch verwendet - ist für Bodenübungen immer bequemer…ich dachte aber, dass es sehr unangenehm sei, wenn rundherum der Boden so kalt ist und man mal strümpfig auf dem Boden steht (wie oft bei Pilates/Yoga)

Falls Ja:
Dann wäre eine Installation des Systems überlegenswert
(Investitionskosten). Und die Entfernung der Fliesen nicht
notwendig, sofern es Türen etc. erlauben.

Von Elektroheizung würde ich ebenfalls abraten. Ohne Kenntnis
exakter Zahlen, …, ein Niedertemperatursystem mit Wasser ist
sicherlich günstiger.

Der Anschluss an den Warmwasserkreislauf sollte nicht das
Problem sein, da der Heizungsraum direkt nebenan ist.

Temperatur beachten, nicht höher als ca. 30-35° C.

Gruß
Der Franke

Hallo Martina,
dieses hier ist ein technisches Forum. Fragen hierzu beantworten wir -je nach Möglichkeit- gerne. Und kostenfrei.
Wenn Du allerdings ein Leistungsverzeichnis mit Wärmeberechnung erstellt und das Einsparpotential berechnet haben willst, sind das Leistungen, welche Du an entsprechender Stelle anfordern und vergüten musst.
Das ginge „ein wenig“ über die Beantwortung von techn. Fragen hinaus!

Zur Frage:
„Wie sieht es aus, wenn man Laminat oder Parkett als Belag obendrauf verlegt?“
Antwort:
Für eine elektrisch beheizbare Form sind diese Beläge nicht geeignet bzw. nicht freigegeben.
Für Warmwasserheizungen dagegen JA.

Dein Hinweis:
(Zitat) „Ich habe heute morgen mal eine Fließe (es muss wohl FLIESE heißen) heraus geklopft - kann man nicht sagen, ob der Estrich gedämmt ist, aber ich vermute mal nein.“
Das wäre so, als würde man aus dem Wohnzimmerfenster schauen und behaupten: die Welt soll rund sein? Ich sehe nichts davon.
Die Dämmung liegt im Wohnungs- und Gewerbebau immer unterhalb eines Estrichs. Wenn denn ein Estrich eingebracht wurde.
Du müsstest also -um die Frage zu klären- bis durch den Estrich öffnen, die Wärmedämmung ebenfalls und nachschauen, ob die Bodenfläche mit einer Abdichtung versehen ist. Falls alles mit NEIN zu beantworten wäre, sind Holzwerkstoffe als Oberboden eh´ nicht geeignet für die Verlegung in diesem Raum!
–.
Deine Frage:
„Könnte man unter die Heizelemente (elektrisch und minitec) noch eine dünne Isolationsschicht einbauen oder macht das keinen Sinn?“
Antwort:
Nein. Es machte auch wenig Sinn, da der Aufwand (und der ist erheblicher, als Du womöglich vermutest) den Nutzen bei weitem überschreiten wird. Mit „Folie auslegen“ ist es überhaupt nicht getan.

Fortsetzung der Frage:
„Und was ist eigentlich mit einer Dampfsperre - brauche ich die auch?“
Antwort:
Wenn der damalige Architekt davon ausging, das der Kellerraum eine untergeordnete Nutzung aufweisen soll, wurde mit Sicherheit keine Abdichtung verlegt/eingebaut.
Diese nachträglich (wie auch eine Wärmedämmung) einbauen zu wollen, heißt: von Grund auf ab Beton-Bodenplatte neu planen und aufbauen!
Alles andere ist zum Scheitern verurteilt.

Frage:
(Zitat) „… habe damals in meiner alten Wohnung unter das Laminat eine teerbeschichtete Pappe mit Korkbröseln gelegt; wurde mir im Holzfachhandel empfohlen…“
Antwort:
Das mag sein. Aber nicht als Feuchtigkeitsschutz/Abdichtung. Und „Teer“ darf seit ewigen Zeiten (da kanzerogen) im Wohnungsbau nicht mehr eingesetzt werden. Bitumen dagegen JA, da in festem Zustand unbedenklich.

Die Kosten -wie beschrieben- lasse Dir (als zu vergütende Hauptleistung) von einem Fachmann wie Heizungsbauer ausrechnen.
–…--…
Abschließend grüßt: Klaus

In irgendsoeiner ratgebersendung im Fernsehen war mal ein
Kurztest mit diesen Strahlern und diesen Gaspilzen die
Freiluftkneipen haben.

In geschlossenen Rämen und dann noch Turnen !!! ???

Ehr bedenklich!! Sind die für geschlossene Räume überhaupt zugelassen?? Antwort: Freiluftkneipen

Noch dazu verpufft da die meiste Wärme der gaspilze nach oben,
während die Strahler die Luft nicht erwärmen, denen ist also
auch Wind egal, die erwärmen Körper auf die sie treffen.
Okay, hat jetzt mit dieser sache nix xdirekt zu tun, flutschte
mir nur so raus :smile:

Der Anfrager soll halt mal darüber nachdenken wie oft der Raum
genutzt wird/genutzt werden könnte, jetzt und in 2-3 jahren.
Dementsprechend zum Bohrmeißel greifen, die Zwitterlösung mit
der Elektrofolie nehmen oder halt die zumindest staubfreiste
Idee von Anja und mir nehmen.

Gruß
Reinhard

Macht Nägel mit Köpfen und lasst halt mal nen Fachmann kommen, der sich die Sache vor Ort anschaut. Später bereut ihr womöglich Eure halbe Sache und habt unnötiges Geld zu Fenster …

gruss icepik

In irgendsoeiner ratgebersendung im Fernsehen war mal ein
Kurztest mit diesen Strahlern und diesen Gaspilzen die
Freiluftkneipen haben.

In geschlossenen Rämen und dann noch Turnen !!! ???
Ehr bedenklich!! Sind die für geschlossene Räume überhaupt
zugelassen?? Antwort: Freiluftkneipen

Hallo icepik,

falls überhaupt zugelassen dann mit strengen Auflagen wegen Luftaustausch nach draußen.

Und soweit ich weiß bestehen schon Pläne vom Gesetzgeber die Dinger komplett zu verbieten wegen Energieverschwendung.

Ich wollte eher auf diese Wärmestrahler hinaus. Als Dauerheizung sind die natürlich viel zu teuer. Aber für gelegentlich paar Stunden kann sich das schon rechnen.

Und nach der damaligen Sendung habe ich mal im Internet geschaut, diese Strahler setzt auch die Industrie in Fabrikhallen ein. Dahängen die dann in 6m Höhe und bestrahlen unten einen Bereich.
Wird wohl billiger sein als die ganze Fabrikhalle angenehm zu heizen.

Gruß
Reinhard