Ich grüße euch Wissenden da draussen,
Meine Freundin und ich ziehen im januar in eine größere Wohnung und dort sind wiederrum alte Heizkörper, die uns nicht zusagen,das Bad ist fast 30 Jahre alt.Hin und wieder wurde es saniert, doch es befinden sich nach wie vor die alten Fliesen,eine alte Duschwanne,alte Heizungskörper und ein altes Klo im Bad.
Ist der Vermieter verplichtet die Kosten der Erneuerung zu übernehmen?Ein Bordeaux rotes Bad ist nicht wirklich eine Wohlfühloase^^
Des weiteren möchten wir wissen ob der Vermieter unsere Heizungen austauschen und erneuern muss??
hallo, habt ihr euch mal nen energieausweis vorlegen lassen?
ich glaube nicht, dass der vermieter wegen kosmetischer mängel renovieren muss! er muss erst dann tätig werden, wenn das zeug nicht mehr funktioniert… da ich den mietpreis, die ortsübliche miete, den gesamteindruck der wohnung nicht kenne, will ich da kein urteil fällen (die wohnung muss ja irgendetwas an sich haben, dass ihr sie gemietet habt), am bessten ist es mit dem vermieter ruhig zu reden, meistens übernimmt er dann wenigstens die materialkosten…
Ich habs etwas anders in Erinnerung:Ein Vermieter hat für die Instandsetzung und
Mängel Sorge zu Tragen.Wenn das Bad wirklich über 30Jahre alt ist kann man sogar
von Unzumutbar sprechen,da wahrscheinlich noch Blei-Rohre verlegt sind.Neuanschaffungen sowie Umbauten sind ohne Absprache gar nicht erlaubt.Wird
das bemängelt könnte es sein das nach dem Einzug direkt wieder der Auszug erfolgt,
da eine komplett Restaurierung angeordnet wird.
Aber Vorsicht,Vermieter sichern sich im Mietvertrag ab durch Zusatzklauseln die
der Gesetzgeber gar nicht erlaubt und eine Klage sich ewig hinziehen kann.
Die beste Lösung ist immer,sich mit dem Vermieter zu einigen auch in der Kostenfrage.
Falsch:
Die Beste Lösung ist: Die Wohnung nicht zu mieten, wenn sie nicht gefällt.
Altbau mieten, aber Neubau haben wollen, dem folgen Gerichte nicht. Wenn die Wohnung in einem Zustand ist, wie er bei der Vermietung war, besteht keine Veranlassung für den VM etwas zu unternehmen.
Die Modernisierung eines Bades kostet schnell mal 20.000€. abgesehen davon, dass ein Vermieter solch einen Betrag nicht einfach so mal rumliegen hat, sind derartige Maßnahmen als Modernisierung mit 11% p/a auf die Miete umlagefähig. Macht 183,33€ im Monat Mieterhöhung.
Gegenfrage:
Wer oder was zwingt euch, genau diese Wohnung zu nehmen?
Günstige Miete, schöne/günstige Lage Lage?
Dann müßt ihr wohl mit den besagten Kröten leben.
Des weiteren möchten wir wissen ob der Vermieter unsere
Heizungen austauschen und erneuern muss??
Solange das Bad und die Heizung funktionstüchtig sind und den technischen Voraussetzungen entsprechen, muß der Vermieter gar nichts tun.
Seltsames Anspruchsdenken habt ihr!
Auch Falsch:
Der Vermieter ist verplichtet den gesetzliche Anforderungen zu entsprechen.
In diesem Fall z.b. die Abgaswerte,man kann Bauten nicht einfach dem Verfall preisgeben.Es besteht dann sehr wohl Veranlassung worauf der Vermieter gar keinen Einfluss hat(Schornsteinfeger),ansonsten gibts Geldbusse.
Das mit der Mieterhöhung ist folglich richtig,das man die Wohnung nicht nehmen muss ganz gewiss.
Heizkörper haben keine Abgaswerte. Heizkörper haben einen Eingang für warmes Wasser und einen Ausgang für kälteres Wasser.
Könnte es sein, dass du an eine Feuerstätte denkst, auch Heizung oder Therme genannt? Das OP liest sich nicht so, als ob diese gemeint wären. Abgesehen davon wäre auch ein Austausch der Feuerstätte (zumindest teilweise) auf die Miete als Modernisierung umlegbar.
Ansonsten darf man sehr wohl mit seinem Eigentum machen was man möchte. Es z.B. verfallen lassen. Schau dich doch mal einfach um. Die persönliche Freiheit des Eigentums hört erst da auf wo das Leben und die Gesundheit des nächsten eingeschränkt wird und da ist bei einem unschönen, aber funktionierenden Heizkörper noch viel Platz. Wenn also die Bruchbude gemietet wurde, muss daraus vom VM kein Luxusappartement gemacht werden.
Hallo,
wir standen auch schoneinmal vor der Wahl eine Traumwohnung mit einem häßlichen Bad anzumieten. Wir haben uns damals mit dem VM einigen können, das wir innerhalb eines Jahres (man will ja erst mal sehen wie man sich mit den Nachbarn und Umgebung einfindet) das Bad auf unsere Kosten renovieren würden. Der VM war damit einverstanden.
Für uns hätte es geheißen zum gleichen Mietzins zu wohnen für ca. 3000 Euro Material und Machelohn.