Hallo!
Ich scheine im falschen Brett zu sein, aber vielleicht bin ich doch richtg, denn wer gern isst und trinkt, muss sich auch mit dem Drumherum befassen und dazu gehört Kühlen & Gefrieren.
Ich stehe vor der Neuanschaffung entsprechender Geräte, habe mich natürlich schlau gemacht, würde aber gern ein paar persönliche Erfahrungen in den Entscheidungsprozess einbeziehen. Ich möchte einen groooooßen Kühlschrank und als zweites Gerät einen kleineren Gefrierschrank, so 1,40 m hoch, weil wir nicht sehr viel einfrieren. Mein Mann schwärmt von Side-by-Side, da erscheint mir das Kühlabteil immer viel zu klein. Kann man da einen sieben-Kilo-Puter zwischenlagern? Reicht das für kühle Getränke im Sommer? Bisher haben wir mehrere Kühlgeräte: oben in der Wohnung und unten im Keller, da steht immer eine Kiste Bier drin, Sekt und Wein, dazu nutzen wir noch den Gefrierteil unserer alten Kühl/Gefrierkombi (das Kühlabteil ist kaputt). Oben in der Wohnung haben wir mitgemietet einen Topfreezer, ziemlich klein. All diese uralten Stromfresser wäre ich gern los und über den Ersatz diskutieren mein Mann und ich jetzt eifrig. Also her mit euren Erfahrungen und Tipps 
Gruß,
Eva
Hallo Eva!
Ich habe nun schon seit über 10 Jahren einen Side-By-Side Kühlschrank im Einsatz. Also schon zu einer Zeit, als diese Geräte Exoten und entsprechend teuer waren.
Ich muss sagen, ich war von Anfang an begeistert von diesem Gerät und bin es immer noch.
Das Gefrierteil sieht zwar klein aus, aber nur, weil das Kühlschankteil daneben so groß ist. Im Gefrierteil sind die Fächer größer, vor allem höher und tiefer, als in meinem alten Gefrierschrank. Wenn du den Schrank nicht mit anderen Vorräten vollgestopft hast, dann kannst du selbstverständlich einen 7 kg-Puter einfrieren.
Noch geräumiger ist das Kühlteil. Da könntest du einen ganzen Bierkasten reinstellen ohne die Flaschen aus der Kiste zu nehmen. Die Staufächer in den Türen sind so groß, dass ein 3 l Biersyphon rein passt. Sogar 2 davon nebeneinander. Oder 1 l Tetrapacks liegend. Und zwar längs, nicht quer. Auch ein Backblech mit Kuchen drauf passt komplett rein. Sehr praktisch, wenn man z.B. Donauwellen gemacht hat.
Das beste an dem Gerät ist allerdings der Eisbereiter, der an die Wasserleitung angeschlossen ist und ständig Eis im Vorrat hat. Ohne dass sich jemand darum kümmern müsste. Spontan mal Lust auf eine Flasche Sekt, obwohl keine kalt gestellt ist? Kein Problem. Sektkühler geschnappt, 1 kg Crashed Ice rein. Mit Eiswasser aufgefüllt und in 10 min ist die Flasche kalt. Oder im Sommer, Weizenbier war alle. Ich habe in der Mittagspause eine Kiste gekauft und bringe sie abends mit nach Hause. Allerdings hat sie den ganzen Nachmittag im Kofferaum gestanden und das Bier ist pisswarm. Also, wieder Sektkühler, 3 Flaschen Weizenbier rein, Eis, Wasser und bis ich mich umgezogen und auf die Terasse gesetzt habe ist das Bier so kalt, dass das Weizenbierglas beim Einschenken beschlägt. Genial! Es ist halt immer Eis da. Ob zum Blitzkühlen von Getränken, für Caipi oder um Nachspeisen kalt zu rühren. Und selbst wenn man schon 2 Sektkübel mit Eis gefüllt und ein Dutzend Caipis getrunken hat, wäre noch Eis für einen Eisbeutel da, falls man sich den Knöchel verstaucht.
Also, ich kann dir einen richtigen Side-By-Side Kühlschrank nur empfehlen.
Liebe Grüße,
Thomas.
Hallo,
auch hier die Kaufberatung gelesen?
http://www.dooyoo.de/einkaufsberater/kuehlschrank/
Gruss Helmut
Hallo,
Ihr solltet Euch mal überlegen, was Eure Prioritäten sind.
Wieviel Volumen braucht Ihr denn mindestens für den Gefrier- bzw. den Kühlteil?
Habt Ihr Platz für eine Side-By-Side-Kombi? Auch in Zukunft, falls Ihr mal umzieht?
Braucht Ihr wirklich einen Eisbereiter und habt ihr auch die Anschlussmöglichkeit dafür (So ein Ding lohnt nur, wenn man es auch wie Thomas öfters benutzt - aber oft kommt ja „der Appetit mit dem Essen“).
Wie wichtig ist Euch ein möglichst geringer Verbrauch und Sicherheitsreserve bei Strom- oder Geräteausfall?
Müsst Ihr ständig an den Gefrierschrank ran?
Möchtet ihr einen speziellen „Bio-Fresh“ Bereich?
Wir haben einen 400-Liter-Kühlschrank ohne Gefrierfach in der Küche (für 2 Personen). Da kann man auch mal ein oder 2 Getränkekisten reinstellen. Im Keller steht die 300-Liter Gefriertruhe. Muss man häufig an das Gefriergut ist das eine denkbar schlechte Lösung, dafür sehr energiesparend. Bei nur gelegentlichem Zugriff finde ich das akzeptabel (ich lege aber auch sehr viel Wert auf Energiesparen und nehme dafür auch kleinere Unannehmlichkeiten in Kauf).
Unsere rund 14 Jahre alte Gefriertruhe braucht pro Tag im Mittel ca. 0,8 kWh und hat (bei 2/3 Füllung) eine Sicherheitsreserve von fast 3 Tagen (dann hat sich der Inhalt von -18°C auf -9°C erwärmt).
Gruß, Niels