Hallo zusammen,
zu diesem Thema kommen ja sehr interessante Thesen zum Ausdruck.
Gimli,
So eine Therme hat eine sogenannte „Abgasleitung“, die kann
man auch außen an der Hauswand entlangführen, wenn man sich
das von der Ästhetik her antun möchte.
Die Therme unter Dach vermeidet das, da bleibt nur ein kurzer Weg nach draußen= geringe Kosten.
Ich habe sie in einem Kamin verlegt, mein Nachbar auch. Ich
hatte zwei Kamine, mein Nachbar nicht. Mein Nachbar muß jetzt
einen zusätzlichen Kamin anbauen, weil die Baubehörde das
verlangt, weil ein Haus einen funktionsfähigen Kamin haben
muß.
Therme unter Dach und der Kamin bleibt erhalten.
Warum kann die Behörde das verlangen? z.B.: in einem Haus mit Wärmepumpenheizung brauche ich keinen Kamin, außer ich möchte zusätzlich einen Kachelofen/ Kaminofen.
In modernen Niedrigenergiehäusern, bzw. Passivhäuser ist es gar nicht erwünscht, da die Dichtigkeit der Gebäudehülle leidet. Auch bei einer top Isolierung kann dadurch ein erhöhter Wärmebedarf entstehen, denn hier sind immer Leckagen zu
befürchten. Bei einer grundlegenden Renovierung sollte doch zumindest Niedrigenergie- Standart erreicht werden.
Dann sind auch moderne Energie-Konzepte gefragt und Energierecycling sollte man auch nicht außer acht lassen.
Im Rahmen eines Anfalls von Dementia praecox oder weil ich
wohl wieder mal besoffen war (was weiß denn ich!), habe ich
mir von der Firma ZWS in Mörs einen Komplettbausatz mit einer
26 KW Brennwerttherme um ca. 16 TDM für den Selbst-Einbau
durch den Heimwerker aufschwatzen lassen – und dann 23 TDM
beim Klempner bluten müssen, darunter etliche Tausender für
zusätzliches Material.
Da gibts nur eins: Handwerkerangebote einholen und dann einen FESTPREIS vereinbaren!
Der Einbau einer Zentralheizung in einen Altbau ist äußerst
arbeitsintensiv, weil er auf eine Menge Gegebenheiten
Rücksicht nehmen muß, die in einem Rohbau entfallen.
Richtig, aber… Du brauchst Heizkörper, Ventile und Anschlüße, Verrohrung, Pumpenstation, Regelung und einen Wärmeerzeuger, im Neubau genau so wie im Altbau. Die Brauchwasserbereitung sollte auch mit Vernunft und Verstand gelöst werden.
Bei einer kompletten Renovierung bist Du auf dem gleichen Ausgangspunkt.
Beispiel:
Die Therme benötigt einen eigenen, abgesicherten Stromkreis
und erzeugt im vollen Betrieb pro Tag einen Eimer Wasser.
Vielleicht hast Du nun den Sicherungskasten unter dem Dach,
den Gasanschluß im Keller und Abwasser nur im Erdgeschoß,
jamei.
Sicher ist es leicht, das Kondensat der Therme aus dem Dachbereich zum Sanitärabfluß zu leiten, da ja eine Entlüftungsleitung nach oben führt. Die separate Absicherung einer Heizungsanlage dürfte außer Frage stehen.
Den Gasanschluß darf sowieso nur ein konsesionierter Handwerker erstellen.
Eine geeignete Therme kann man schon für 3 TDM irgendwo
auftun, das ist nicht das Problem. Werner, einer der Experten
in diesem Brett, weiß übrigens gute Gründe gegen eine
Brennwerttherme.
Es gibt zu jedem Heizsystem ein für und ein wider. Wenn z.B. das System nicht an die Brennwerttherme angepasst ist, erreichst Du nicht den Kondensationspunkt und verschenkst dabei kostbare Energie. Ein abgestimmtes Gesamtkonzept der Anlage ist wichtig.
Mein Rat aufgrund meiner Erfahrungen:
Als allererstes soll der Kaminkehrer kommen und die
Situation beurteilen. Kaminkehrer sind heutzutage sehr
mächtig, und es geziemt sich, sie möglichst frühzeitig
einzubeziehen und keinesfalls zu übergehen oder vor vollendete
Tatsachen zu stellen.
Sehr guter Rat und mit Nachdruck zu Empfehlen!
Ein Kaminkehrer sollte ein unabhängiger Berater für Dich sein, leider ist er es nicht immer. Die „schwarzen Männer“ haben sich an Ihren Vorschriften und Verordnungen zu richten und diese sind nun mal beim Bau von Dir einzuhalten.
Suche Dir einen vertrauenswürdigen Klempner und vertraue ihm
dann, Du hast eh wenig Kontrollmöglichkeit.
Je genauer der Auftrag deffiniert und beschrieben ist, desto mehr Kontrolle hast Du.
Ferndiagnosen sind immer nur subjektive Momentaufnahmen und ersetzen keine Beratung vor Ort.
Da kann es aber durch aus sein, daß bei 5 Handwerker vor Ort, vier verschiedene Meinungen zu Stande kommen. Da liegt es dann an Dir, das best mögliche Gesamtkonzept herauszufiltern.
Merke: Zu verschenken hat keiner was.
Wie bei den anderen Beiträgen teilweise angeklungen, sind durch aus alternative Lösungen möglich. Entscheidend ist, daß nicht nur der Erstehungspreis der Anlage zählt, sondern auch die Betriebs- und Unterhaltskosten… und das für die nächsten 20 bis 25 Jahre.
Gruß Helmut, der sich viel für alternative und regenerative Energien einsetzt.
Für die Suchstrategien siehe unter „Lebenserfahrung“.
Und nochwas:
Der Staub, der bei größeren Mauerdurchbrüchen entsteht, kann
die Festplatte zerstören. Das geschieht nicht urplötzlich,
sondern kündigt sich durch Schrabbel- und Schnalzgeräusche an
– wenn es jedoch zu kreischen beginnt, dann ist Matthäi am
letztän (Seagate sind oder waren früher oft besonders
undicht).
Wolfgang, dessen Therme zwar jetzt endlich den Keller
trockenheizt, aber immer noch kein Heißwasser kann.
Ich habe mir mal die Preise fE Heizkörper angesehen. Die
liegen mit Grundzubehör bei 150 - 200,-- DM. Dazu kommen die
Leitungsrohre und wenn ich das inzwischen richtig kapiert habe
noch die Gastherme (und der Hausanschluß fE ca. 3.600 DM).
Was kostet denn so eine Therme (26 kw)?
Ich habe gehört, diese Therme könnte nahezu Eerall im Haus
(vorzugsweise Keller oder Dachboden) angebracht werden und man
benötigt dafE keinen Schornstein (???) Frage: Stimmt das?
Wenn ja, warum (Es wird doch was verbrannt)?
Gimli der ahnungslose