Durckausdehungsgefäß Brauchwasser

Frage zu einem Druckausdehnungsgefäß.
Dieses Teil ist defekt und befindet sich an der Brauchwasserleitung meiner Heizungsanlage. Neue Geräte haben einen max. Überdruck von 3 bar (andere habe ich noch nicht gefunden) (bei dem Alten steht aber auf dem Typenschild max. 18 bar). Die Wasserleitung (am Druckminderer) zeigt einen Wert von ca. 5 bar an. Kann ich ein Druckausdehnungsgefäß mit einem max Überdruck von 3 bar benutzen?

Nein.
Definier mal Brauchwasser.

Druckausgleichsgefäße mit 3 bar sind ausschließlich für Heizungen.

Druckausgleichsgefäße für Trinkwasser sind alle für 10 bar zugelassen. Du solltest dabei auch unbedingt auf ein durchströmtes achten, könnte sonst irgendwann mal Probleme mit Legionellen geben.

Sowas in der Art: http://cgi.ebay.de/Logafix-Druckausdehnungsgefas-12-…

lg, mabuse

Vielen Dank für die schnelle Antwort, das hat mir sehr weiter geholfen.
Mit Brauchwasser meinte ich natürlich Trinkwasser.
Nochmals Danke.
Kalle

Hallo allerseits
Dumme frage am Rande, für was braucht man ein Druckausdehnungsgefäß
in der Brauchwasserleitung? Hab zwar Hzb.gelernt aber dieß ist mir neu.

Gruß Eicher 1

Hallo Eicher!

Dumme frage am Rande, für was braucht man ein Druckausdehnungsgefäß in der Brauchwasserleitung? Hab zwar Hzb.gelernt aber dieß ist mir neu.

Muss man nicht unbedingt haben.

Es geht um den Heisswasser-Strang, der gegenüber der Kaltwasserleitung ja mit einem Rückschlagventil „abgedichtet“ sein muss. Bei der Aufheizung entsteht durch die Volumenausdehung ein Überduck, der bei herkömmlichen Installationen durch das Sicherheitsventil abgeblasen wird.

Je nachdem, wie groß der Kessel ist, wie groß die Temperaturdifferenz zwischen kalt und Heiss ist, wie oft kalt nachgefüllt wird (Anzahl Personen im Haushalt und wie oft geduscht/gebadet wird) und wie gut der Kessel isoliert ist (Abkühlung über Nacht, dabei Zusammenziehen des Vorrates und Nachsaugen von frischem, kalten Wasser) und so weiter und so fort . . .
. . . können dabei durchaus schon mal der eine oder andere Kubikmeter im Jahr durch das Sicherheitsventil in den Gulli gespült werden. Was man mit so einem Druckausgleichgefäß verhindern oder wenigstens minimieren kann.

Der Rest ist Mathematik. Kosten gegen jährliche Ersparnis.

Wird sich wohl so gut wie nie lohnen, wenn man das Gefäß nebst Einbau beim Fachmann einkauft, aber wenn man so wie ich handwerklich geschickt ist und so einen Topf für 17 Euro auf ebay erbeutet, dann dürfte sich das schon rentieren. Ist natürlich nur Kleingeld, aber an 30 oder 40 Stellen Kleingeld gespart gibt auch ein hübsches Sümmchen . . .

lg, mabuse

Dazu kommt noch, dass ich in dem Heizungsraum keinen Abwasseranschluss habe und an dem entsprechenden Ventil einen Eimer unterstellen muss, der dann auch mal voll wird.

mfg
kalle