Material für Spülbecken

Von: , Frage gestellt am Di, 1. Mai 2001
Hallo!
Da wir bei uns ziemlich hartes Wasser haben, möchte ich bei unserer neuen Küche keine Edelstahlspüle.
Was für eine Spüle (Material) ist denn zu empfehlen, Kranitverbindung oder Keramik? Bei welchem Hersteller? Was sollte man beachten? (Ein Küchenplaner empfahl mir Blanco, der andere sagte, die taugen nichts etc.)

Danke für eure Antwort
Karin

16 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von (abgemeldet) nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: Material für Spülbecken
    Hallo Karin!

    Warum denn keine Edelstahlspüle bei hartem Wasser?

    Gruß Werner
    • Antwort von nach 4 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Material für Spülbecken
      Hi Werner!
      Weil man da die Kalkflecken so sieht (und ich nicht jedesmal hinterher putzen will :-) ).
      Das nervt mich jedenfalls bei meiner jetztigen Spüle, aber vielleicht liegt es auch nur daran, daß sie eine relativ günstige Spüle ist!?
      Karin Hallo Karin!

      Warum denn keine Edelstahlspüle bei hartem Wasser?

      Gruß Werner
      • Antwort von (abgemeldet) nach 5 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Material für Spülbecken
        Hallo Karin!

        Ja, es gibt Edelstahlbecken von unterschiedlicher Qualität. Es gibt tatsächlich Becken aus dem Material, die leichter sauber (glänzend) zu kriegen sind, als andere.
        Wie sieht es denn in Euren Toiletten aus? Dort ist Kalk doch sehr schnell zu sehen und meistens auch mit den tollsten Mitteln nicht wegzukriegen.
        Wenn dort nichts zu sehen ist oder Du noch nie Probleme damit hattest, würde ich mal den nächsten Klempner fragen. (Sanitärfachgeschäft). Nur nicht den Verkäufer vom Baumarkt!.

        Oder mal einfach in ein Küchenfachgeschäft die Spülen besichtigen und den Verkäufer fragen.

        Heute gibt es sehr viele Keramikeinsätze, die in der oberen Schicht nach dem "Lotuseffekt" behandelt wurden. Dort bleibt wirklich nichts mehr hängen. Vielleicht gibt es das auch schon für Edelstahleinsätze.

        Gruß Werner
  2. Antwort von nach 6 Stunden 1 hilfreich
    Re: Material für Spülbecken
    Hallo Karin,

    ich würde dir grade bei hartem Wasser zu Edelstahl raten: Alle Becken aus Kunststoff bzw. Kunststein sind rauher als Edelstahl, d.h. der Kalk wird daran besonders gut haften. Du siehst ihn zwar nicht unbedingt, aber er ist da und macht aus deiner Spüle eine Bakterienzuchtanlage *würg*! Zudem sind manche dieser Materialien empfindlich gegen Säuren -> Enkalken ist schwierig.

    Ich kann mich nur Werner anschließen und sagen: Geh in ein Fachgeschäft und kaufe eine GUTE Edelstahlspüle, auch wenn die dort locker 2-3mal soviel kostet wie beim Baumarkt oder beim Möbeldiscounter.

    Tipp: Nimm in einem Plastikbeutel einen feuchten Lappen mit ins Geschäft und reibe mal damit an den Musterspülen. Wenn das beim Trocknen schon Riesen-Wolken gibt, wirst du dich später totputzen.

    Gruß
    Stefan [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
  3. Antwort von (abgemeldet) nach einem Tag 0 hilfreich
    Re: Material für Spülbecken
    Tach Karin!

    Also Edelstahl ist die hygienischste Materialwahl für Küchenspülen. Du siehst Du sicher auch in Deinem Badzimmer wie Keramikwaschbecken u. Emaillebadewanne Kalkablagerungen "sammeln".
    Da alle Edelstahlspülen aus dem gleichen Edelstahl (1.4301) gefertigt werden, solltest Du keine Differenzen feststellen. Wenn die Oberflächen behandelt (lackiert o.ä.) worden sind, so führt das dazu, dass sich Bakterienherde bilden können, somit gehst Du dem Vorteil des Edelstahl verlustig.

    Ich kann Dir nur Edelstahl empfehlen, alles andere ist minderwertig.

    Tschö ErBi
    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: Material für Spülbecken
      Hallo ErBi, Da alle Edelstahlspülen aus dem gleichen Edelstahl (1.4301)
      gefertigt werden, solltest Du keine Differenzen feststellen.
      Das stimmt imho so nicht ganz: Die 1.4301 (V2A) lässt relativ große Bandbreiten bei den Beimischungen von Chrom und Nickel zu. Ein 18/8er Stahl kann sich anders verhalten als ein 18/10er. Was allerdings noch gravierender ist, ist die Oberflächenbehandlung - geschliffen, poliert, gebürstet,...

      Gruß
      Stefan
      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Nachtrag
        Vergessen: Der 18/10er Stahl wird eigentlich als V4A 1.4401 bezeichnet - und bei Profi-Küchen eingesetzt.

        Gruß
        Stefan
        • Antwort von (abgemeldet) nach einem Tag 0 hilfreich
          Sorry aber dat is getz Bullshit!
          Mehr fällt mir dazu nicht ein!
          Tschö ErBi Vergessen: Der 18/10er Stahl wird eigentlich als V4A 1.4401
          bezeichnet - und bei Profi-Küchen eingesetzt.

          Gruß
          Stefan
          • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
            Info veraltet?
            Sorry, habe diese Antwort vor deiner obigen gelesen - daher das Löschen.

            Ich hatte meine Infos (natürlich) aus dem Internet, weil ich mich vor Kurzem selber mal schlau machen wollte bzgl. Qualitäten. Die Erfahrung zeigt nämlich, dass gravierende Unterschiede bzgl. der Reinigung bei Edelstahloberflächen im Küchenbereich bestehen. Ebenso zeigt die Erfahrung, dass nichts unsinnig genug ist, als dass jemand damit Geld machen könnte (habe selber schon Spülen mit gebürsteter Oberfläche gesehen - wurde als tolles Design angepriesen).

            Hier übringens noch meine Quelle bzgl. V4A: http://www.gastroline.de/werheit.html

            Gruß
            Stefan
            (Hobbykoch)


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