Hallo!
Problem: Spaltenbildung in vertikaler Lärchenholz-Fassade.An unserem fünf Jahre jungen Holzhaus hängt eine m.E.n. falsch ausgeführte Fassade.Dabei wurden zwischen beidseitig genutete Bretter (D:29mm, B:15cm) Federn genagelt (D:22mm.B:14cm). Die Nut-Tiefe beträgt max.11mm, was mir als Überlappung bei unbehandeltem Lärchenholz (nur grundiert) viel zu wenig erscheint.Folge: Mit dem Quellen und Schwinden drehen sich die Federn nach und nach aus den Nuten heraus und finden auch teilweise nicht wieder dorthinein zurück; an einigen Stellen spalten/splittern daraufhin sogar die Brett-Enden ab! Das ganze wurde bereits vor 2,5 Jahren ausgebessert, das Problem tritt nun aber schon wieder- und zwar auch an bereits ausgebesserten Stellen - auf. Was tun? Den (insgesamt dilettantischen) Bauunternehmer erneut nachbessern lassen? Gibt es überhaupt so ein Verbretterungs-System in der Fachwelt? Wie lange sollte diese für uns recht teure Fassade eigentlich halten? Sollten wir darauf drängen, das er eine der üblicheren Boden/Deckel-Schalungen bei uns anbringt? Müssen wir notfalls klagen? Welche Erfolgsaussichten bestünden dabei? Herzlichen Dank für hilfreiche Tipps schon im Voraus!
Bei diesem System ist absolut notwendig, daß die Bretter mit der richtigen Orientierung aufgeschraubt (genagelt) werden, nämlich so, daß das Kernholz nach innen zeigt. So verbiegt sich das Holz nur nach innen und springt nicht ab. Ein guter Schreiner berücksichtigt so was. Wenns nicht so gemacht wurde, wird es nie was und Du wirst nie Deine Ruhe haben.
Gandalf