…wie mach ich das? Einfach drüberpinseln, obwohl der Lack zT schon ab is? oder alles mühsam ablacken?
Werweisswas?
c
…wie mach ich das? Einfach drüberpinseln, obwohl der Lack zT schon ab is? oder alles mühsam ablacken?
Werweisswas?
c
Hallo Chris
Vor dem Anstrich alter Heizkörper und Heizungsrohre unbedingt Schmutz, Fett und Rost entfernen. Gut erhaltenen Lack braucht nicht entfernt werden. Die Oberflächen werden mit Schleifpapier angerauht. Nach dem Grundieren blankgelegter Stellen kannst du Sie die Heizung streichen bzw. lackieren. Achte auf die Angaben des Herstellers auf der Farbdose (Heizungslack)
Nur kalte Heizkörper streichen und erst wieder einschalten, wenn die Farbe ganz getrocknet ist.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Überhaupt nicht streichen!!!
Je mehr Lackschichten drauf sind, umso schlechter der Wärmeübergang, also mehr Verbrauch!
Wenn es unbedingt erforderlich ist, nur eine Schicht, also vorher die alte Farbe entfernen.
Gruß Werner
großer Quatsch!
Hallo,
solche Aussagen nicht so ernst nehmen
)
Der Wärmedurchgang durch die Lackschicht ist um
Größenordnungen besser als der Warmeübergang
von der Oberfläche zur Luft.
Selbst wenn der Effekt meßbar ist, wird dadurch
nicht zwangsläufig der Verbrauch höher. Nur die
Rücklauftemp. erhöht sich etwas, was aber nicht
als Verlust zu werten ist, denn dann wird im
Wärmetauscher eben bischen weniger Energie
abgeholt.
Gruß Uwi
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo !
Ja, wirklich alles Quatsch?
Es ist so, als wenn man eine Wolldecke über den Heizkörper legt und die Wärme nur noch reduziert an die Luft abgegeben werden kann. Das heißt, die Thermostaten sind voll geöffnet, der Heizkörper bringt aber nicht die Wärme.
Zum Ausgleich wird dann die Vorlauftemperatur am Brenner erhöht.
Eine erhöhte Vorlauftemperatur bringt immer höheren Gas- oder Ölverbrauch!
Durch Farbe, Gardinen, Vorhänge behinderte Heizkörper erhöhen immer der Energieverbrauch!
Gruß Werner
Hallo Uwe,
Selbst wenn der Effekt meßbar ist, wird dadurch
nicht zwangsläufig der Verbrauch höher. Nur die
Rücklauftemp. erhöht sich etwas, was aber nicht
als Verlust zu werten ist, denn dann wird im
Wärmetauscher eben bischen weniger Energie
abgeholt.
Gruß Uwi
Hiermit hast Du kundgetan, daß Du für Dein Haus oder Dein Appartment eine eigene Heizung hast, die Du nicht mit anderen Mietern teilst. Abgesehen von dem Beispiel mit der höheren Vorlauftemperatur, die Werner angesprochen hat, kommt es auch darauf an, wie Dein Wärmeverbrauch abgerechnet wird.
Ich z.B., in einem Mietshaus mit Verbrauchsmessung an jedem Heizkörper, achte darauf, daß die Rücklauftemperatur kühl ist. Bei mir ist es in der Wohnung immer angenehm warm und meine Heizrechnung ist, im Vergleich zu den Nachbarn, nicht zu hoch.
Ohne jetzt pfennigfuchsen zu wollen, grüße ich Euch, Rudolf
Hallo !
Ja, wirklich alles Quatsch?
Nicht alles ist Quatsch, aber das mit der Farbe!
Es ist so, als wenn man eine Wolldecke über den Heizkörper
legt und die Wärme nur noch reduziert an die Luft abgegeben
werden kann. Das heißt, die Thermostaten sind voll geöffnet,
der Heizkörper bringt aber nicht die Wärme.
Diese Vergleiche sind Hausfrauenwissenschaft.
Eine Wolldecke hat wiederum im Vergleich zur Farbschicht
einen um Größenordnungen schlechteren Wärmedurchgangskoeffizient
als eine Farbschicht ist also absolut nicht vergleichbar.
Zum Ausgleich wird dann die Vorlauftemperatur am Brenner
erhöht.
Ich habe nicht behauptet, daß die Vorlauftemp. wegen der
Farbe erhöht werden muß.
Eine erhöhte Vorlauftemperatur bringt immer höheren Gas- oder
Ölverbrauch!
Durch Farbe, Gardinen, Vorhänge behinderte Heizkörper erhöhen
immer der Energieverbrauch!
Vorhänge und Gardinen können die Konvektion am
Heizkörper erheblich behindern. Folge, die Luft strömt
langsamer am Heizkörper vorbei. Da der Wärmeübergang an
glatten Flächen stark von der Strömunggeschwindigkeit abhängt
macht sich das entsprechend stark bemerkbar.
Dadurch wird außerdem die Differenztemperatur zwischen Heiz-
köperoberfläche und der vorbeistreichenden Luft verringert,
was sich nochmal direkt linear auf die Wärmeabgabe auswirkt.
Im Gegensatz dazu behindert die Farbe nicht die Konvektion
und hat nur einen kleinen Durchgangskoeffizienten im Vergleich
zum Wärmeübergangskoeff. zwischen Heizkörperoberfläche
und Luft.
Kleine Rechnung dazu:
1.typ. Wärmedurchgangskoeff. für Kunststoffe/Lack ca. 0,25W/K m
Dicke der Lackschicht ca. 0,5mm
2.Wärmeübergangskoeff. Luft an glatten Flächen ca. 5+4v[in m/s]*W/K m2
Strömungsgeschwindigkeit angenommen ca. 1m/s
nehmen wir also mal 1m2 Heizfläche
> 0,25W/K*m *1m2/0,0005m = 400W/K ist der Wärmedurchgang der Lackschicht
> 1m2*(5+4)W/K*m2= 9W/K -> Wärmeübergang zwischen HK und Luft
9W/K : 400W/K = 0,0225 also ca. 2%.
Mag sein, daß deswegen die Rücklauftemp. 0,5°C höher liegt. Das
ist aber noch kein Energieverlust, weil die Wärme ja wieder in
den Wärmetauscher zurückgeht. Beim nächsten Umlauf wird also
etwas weniger Energie aufgenommen um wieder die gleiche Vorlauf-
temp. zu erreichen. Das einzige was dadurch überhaupt geringfügig
schlechter wird, ist die Heizleistung des Heizkörpers ( ca. -2%).
Auch die Abrechnung mittels Verdampfungsmesser am Heizkörper
wird entsprechend weniger anzeigen, weil dieses Ding ja auch
außen dran gebaut ist.
Also nicht alles in ein Pferd werfen und die Töpfe scheu machen.
Gruß Uwi
Hiermit hast Du kundgetan, daß Du für Dein Haus oder Dein
Appartment eine eigene Heizung hast, die Du nicht mit anderen
Mietern teilst.
Das stimmt natürlich. War aber nicht immer so.
Abgesehen von dem Beispiel mit der höheren
Vorlauftemperatur, die Werner angesprochen hat, kommt es auch
darauf an, wie Dein Wärmeverbrauch abgerechnet wird.
Mag sein, daß es da Unterschiede gibt. Eine exakte Messung
über Diff-Temp Vorlauf-Rücklauf*Wassermenge in jeder
Wohnung ist für die meisten Vermieter zu teuer.
Also werden diese billigen Messgeräte mit
Verdampfungsprinzip eingesetzt.
Diese messen ja nicht absolut die Menge, sondern bloß das
Verhältnis zu den anderen Mietern. Die Gesamtmessung wird
also zentral fürs ganze Haus/Block mit exakter Messung
gemacht. Da führt die geringfügig erhöhte Rücklauftemp.
erstmal nicht zu Mehrverbauch.
Ich z.B., in einem Mietshaus mit Verbrauchsmessung an jedem
Heizkörper, achte darauf, daß die Rücklauftemperatur kühl ist.
Diese Messgeräte sind doch nicht am Rücklauf angebracht,
sondern eher oben am Heizköper, wo die Vorlauftemp. stärker
wirkt. Außerdem ist die Umgebungstemp. von Bedeutung und
gerade da gibts große Unterschiede. Alte Leute und die meisten
Frauen wollen’s warm haben (25…27°C sind da keine Seltenheit.
Wenn Dir also z.B. auf angenehme 21°C genügen, sparst Du
viel ein.
Außerdem ist das Teil am Heizköper normalerweise auf dem Lack
drauf, merkt also sowieso nur die Temp. außerhalb der
Lackschicht.
Bei mir ist es in der Wohnung immer angenehm warm und meine
Heizrechnung ist, im Vergleich zu den Nachbarn, nicht zu hoch.Ohne jetzt pfennigfuchsen zu wollen, grüße ich Euch, Rudolf
Ich spare auch, wo es möglich ist. Z.B. werden Standby-Geräte
möglichst ausgeschaltet. Das macht ca. 50DM pro Jahr.
Gruß Uwi
und immer schon sparsam bleiben
Hallo Uwe,
Eine exakte Messung
über Diff-Temp Vorlauf-Rücklauf*Wassermenge in jeder
Wohnung ist für die meisten Vermieter zu teuer.
Also werden diese billigen Messgeräte mit
Verdampfungsprinzip eingesetzt.
Diese plombierten Röhrchen hat man bei mir vor 2 1/2 Jahren ersetzt durch batteriebetriebene Verbrauchsrechner.
Diese Messgeräte sind doch nicht am Rücklauf angebracht,
sondern eher oben am Heizköper, wo die Vorlauftemp. stärker
wirkt. Außerdem ist die Umgebungstemp. von Bedeutung und
gerade da gibts große Unterschiede.
Außerdem ist das Teil am Heizköper normalerweise auf dem Lack
drauf, merkt also sowieso nur die Temp. außerhalb der
Lackschicht.
So unmodern geht es bei mir nicht mehr zu. Der Monteur kam mit einem Schleifer, entfernte den Lack, maß genau nach einer Tabelle, wo der Sensor anzubringen ist. (Je nach Heizkörper verschieden aber etwa im oberen Drittel). Dann wurden Gewindestifte an den Heizkörper angeschweißt, das Messgerät angeschraubt, abgedeckt und plombiert.
Daß das ganze durchdacht ist, zeigt mir die Montage im Wohnzimmer. Dort habe ich, weil ich ihn günstig bekommen habe, einen recht überdimensionierten Heizkörper nachgerüstet. Ich kann den Durchfluß stark drosseln. Bei einem Drittel der Höhe von oben spürt man mit der Hand kaum mehr eine Wärmeabgabe. Dort hat man mir den Sensor sehr hoch oben montiert.
Die Geräte zeigen den Verbrauch seit dem Jahreswechsel und den gesamten Vorjahresverbrauch an. Ziemlich pünktlich am 31.12. stellen sie sich selbst auf 0 um. Natürlich basiert die Berechnung nur auf Temperaturmessung und zwar auf der Mischtemperatur zwischen Vor- und Rücklauf an der Stelle, an der sie angebracht sind. Da aber dies wie oben beschrieben abgestimmt ist und auch die Messeinstellung individuell auf den Heizkörper abgestimmt ist, scheint mir die Messung doch verläßlich zu sein. Die Batterien sollen 10 Jahre lang halten.
und immer schon sparsam bleiben
Die lange Geschichte habe ich nur zur Information beigesteuert, ich finde, es ist interessant zu wissen, was es so alles gibt.
Grüße Rudolf