in unserem Haushalt befinden sich einige recht alte Teller und Schüsseln aus der Türkei (kein Touristenkitsch, sondern Haushaltsgegenstände). Ich habe die immer sorgfältig mit Edelstahlputzmitteln und dergleichen gereinigt. Sie wurden aber immer fleckiger. Jetzt habe ich gehört, dass da wohl die oberste Schicht im Lauf der Zeit abgeht, dass es aber - früher wenigstens - den Beruf des Verzinners oder so gegeben hat, der die Gegenstände wieder wie neu machen kann.
Weiß jemand, ob dieser Beruf noch existiert und ob es in Deutschland oder Österreich noch einen Vertreter davon gibt?
Hallo, Irene,
klar, dieser Beruf ist heute unter "Oberflächenveredelung zu finden
ich habe Dir mal eine Liste von Betrieben rausgesucht, die in Deiner Gegend als „Verzinnerei“ firmieren: http://www.drollinger.com/pages/metall/galvanik/plz/…
Ich hoffe, Du findest einen passenden Betrieb.
Gruß
Eckard.
Euch ist schon klar, daß diese Sachen nur zur Deko taugen,
aber nicht zum benutzen, oder? Zinn ist schließlich nicht ganz
ungefährlich…
Es handelt sich aber wirklich um Gebrauchsgegenstände, zum Teil seit Generationen in der selben Familie benutzt. Vielleicht ist es auch kein Zinn, was da auf der Oberfläche ist. Es glänzt jedenfalls silbrig.
du wirst hiermit zu meinem persönlichen Berater gekürt. Gibt es irgendeine Frage von mir, die du nicht beantworten kannst? Die angegebene Liste ist ja toll. Sogar in meiner unmittelbaren Nähe habe ich eine Adresse gefunden.
Vielen Dank bis zum nächsten Mal (auch für die Trompetenbaum-Antwort).
Zinn ist bei Pfannen als Beschichtung durchaus üblich, und solange es sich um reines Zinn handelt, völlig unbedenklich.
Es ist nicht zu verwechseln mit Zierzinn, das durch Bleimischung nicht für Lebensmittel geeignet ist, sprich: gifitg !
Gruss
Hans