Waschmaschinenprobleme (Achtung: Sehr lang!)

Moin, Moin!

Ich muß mal wieder w-w-w um Rat bemühen.

Gestern hatten wir Besuch von einem Handwerker. Vielleicht kurz zur Vorgeschichte.

Da unsere Waschmaschine ein offensichtlich eigenartiges Eigenleben führt, habe ich den Kundendienst angerufen. Deren erste Frage war, welche Probleme auftreten würden. Denen habe ich folgende Beschreibung gegeben:

Ab und an hört die Maschine während eines Programms einfach auf zu arbeiten. Durch eine Folge von Piepstönen und eine blinkende Displayanzeige werde ich dann auf ein Problem hingewiesen. Laut der Bedienungsanleitung bedeuten die Angaben auf dem Display, das es Schwierigkeiten mit dem Abpumpen des Wassers gibt. Als mögliche Ursachen wird genannt, das entweder das Abflußsieb verstopft wäre oder alternativ der Ablaufschlauch geknickt oder anders blockiert sein könnte.
Jedesmal folgt unsererseits auf diese Fehlermeldung die gleiche Prozedur. Zunächst lassen wir über die Serviceklappe das gesamte in der Maschine befindliche Wasser ab. Das ist jedesmal sehr zeitaufwendig, da das Wasser nur in kleinen Portionen mittels einer Schüssel abtransportiert werden kann. Nachdem wir dann das Wasser abgelassen haben, stellen wir regelmäßig fest, das das Abflußsieb weder verstopft noch sonstwie blockiert ist. Auch der Ablaufschlauch ist nicht blockiert oder geknickt oder so. Und wie zum Beweis der Tatsache, das nichts zu finden ist, läuft die Maschine danach wieder problemlos. Und zwar so die nächsten drei bis acht Waschgänge. Dieses Problem tritt leider regelmäßig Unregelmäßig auf. Wir können nicht vorhersagen, wann dies passiert, aber es nervt echt. Also rief ich den Kundendienst. Dazu muß ich sagen, das auf die Maschine noch bis exakt zum 12. Januar 2002 Garantie besteht. Dazu gibt es die Einschränkung, das in den letzten sechs Monaten der Garantie (also bis jetzt) die Anfahrtspauschale vom Kunden zu tragen ist. Soweit so gut, ich habe das Problem am 08. Januar 02 dem Service gemeldet. Die Leute dort waren sehr nett am Telefon und wir vereinbarten also einen Termin für Gestern zwischen 12 und 17 Uhr. Ich hatte denen also am Telefon genau das erklärt, was ich jetzt hier geschrieben habe.

Gestern nun der „Große“ Tag: Ein Handwerker traf bei uns ein. Leider war ich nicht zu Hause, denn ab und an muß ich ja auch mal arbeiten :smile:

Aber da meine Süße ja zu Hause war, konnte ja nichts schief gehen. Soviel zur Theorie. Jetzt zur bitteren Realität oder zur Praxis:

Der Mensch traf bei uns ein. Er begab sich auf Nachfrage bezüglich des Standortes der Wasch-maschine in die Küche (dort steht das gute Stück) und öffnete das Bullauge, dort schrieb er sich die Typen- und Seriennummern ab. Jetzt folgte die Frage, welches Problem wir denn damit hätten. Meine Süße schilderte genau exakt die oben schon beschriebene Problematik. Das dauerte etwa 1½ Minuten. Während der Beschreibung durch meine Kleine hat der Mensch schonmal die Maschine eingeschaltet und Wasser einlaufen lassen. Nach dem die Restlaufzeitanzeige der Maschine anzeigte, das drei Minuten verstrichen wären, schaltete er die Maschine aus. Er fragte, wohin der Ablaufschlauch führen würde. Meine Regierung zeigte ihm den Anschluß des Abwasserschlauchs unter der Spüle (dort ist das Ding seit nunmehr vier Jahren angebracht, die alte Maschine stand bis vor einem Jahr an selber Stelle). Daraufhin fragte der Mensch nach der Stromversorgung. Ihm wurde also auch der Stromanschluß gezeigt, dieser befindet sich im Bad und ist per Zuleitung durch die Wand in die Küche geführt. Er nahm daraufhin ein Meßgerät, steckte es in die Steckdose und murmelte etwas unverständliches vor sich hin.

Das war alles. Der Ganze Vorgang hat nach Aussage meiner Regierung bis dahin etwa fünf bis maximal sechs Minuten gedauert. Jetzt aber kam es. Der Mensch behauptete wissenden Blickes, er könne ihr jetzt sagen, wo das Problem läge. Er sagte, wenn die Maschine das Wasser abpumpen würde, dann käme heißes Wasser durch die Schläuche. Und an der Stelle, wo der Ablaufschlauch an den Abfluß angeschlossen ist, ist der Schlauch ja geknickt. Und weil das heiße Wasser dann da durch müsse, zieht sich der Schlauch dann bei dem heißen Wasser zusammen und läßt nichts mehr durch. Das läge an den billigen Schläuchen, die wir da verwenden würden. Wir sollen uns vernünftige Ablaufschläuche zulegen, dann ist das Problem erledigt.

Soweit so witzig. Meine Süße hat noch dreimal nachgefragt. Der Mensch blieb aber bei seiner Erklärung. Nebenbei bemerkt hatte er bis dahin noch nicht einmal versucht, das Wasser aus der Waschmaschine (das er ja hatte einlaufen lassen) wieder abzupumpen. Auch auf die Frage, warum das dann nicht immer auftreten würde, wenn da heißes Wasser durchläuft, sondern eben nur sporadisch und vor allem auch bei kaltem Wasser, meinte er nur, das wäre eben so.

Und jetzt das beste: Für diesen Witz von Erklärung verlangt der Herr allen Ernstes die bescheidene Summe von € 84,68 von uns. Die Begründung dafür ist, das es ja kein Problem mit der Waschmaschine gäbe und daher auch kein Garantiefall vorläge. Natürlich hat meine Regierung sich spontan geweigert, diesen Betrag zu bezahlen. Nach einer kurzen Diskussion ließ sich der Mensch dann überzeugen, ohne Geld abzuziehen. Stattdessen hinterließ er eine Rechnung, die wir dann innerhalb drei Tagen bezahlen sollten. Nach immerhin knapp zehn Minuten war der Herr aus unserer Wohnung verschwunden. An unserem Problem hat sich nicht das geringste verändert. Der einzige Unterschied zu vorher ist die nette Rechnung über satte € 84,68 (immerhin 165,62 DM) für nichts.

Nachdem ich nach Hause kam, habe ich mir diese Rechnung angeschaut. Auf der Rechnung steht als ein Posten die Anfahrtpauschale mit € 36,20 netto drauf. Aus meiner Sicht zwar auch ganz schön heftig, aber ich will ja nicht kleinlich sein. Diesen Posten werde ich wohl oder übel bezahlen müssen. Den Rest von netto € 36,80 werde ich nicht bezahlen. Angeblich ist dies die Bezahlung für vier Arbeitswerte (AW). Mir stellt sich die Frage, welche Zeitspanne ein AW umfassen soll. Gerechnet nach der Anwesenheitszeit des Handwerkers müßte ein AW etwa 2½ Minuten bedeuten, das wäre dann ein satter Stundenlohn von netto € 220,80, also mal locker ca. 432 DM. Nicht übel würde ich mal behaupten.

Am besten ist aber der aufgeführte „Reparaturbericht“.
Dort steht lediglich:
„Kostenpflichtige Leistung;
Ablaufschlauch hinter Küchenzeile durch Meterware verlängert, an mehreren Stellen abgeknickt.
Gerät wurde gemäß VDE 0701 geprüft.
Das Gerät entspricht den gültigen Bestimmungen.“

Da frage ich mich zwar noch, wie eine solche Prüfung gemäß VDE aussehen soll. Gerät einschalten, Wasser reinlassen, Gerät ausschalten? Und mich interessiert natürlich auch, wie der darauf kommt, das der Ablaufschlauch Meterware wäre. Dem ist nämlich nicht so. Es handelt sich um Handelsübliche Waschmaschinenablaufschläuche, die bis zu einer Temperatur von 90°C Hitzefest sein sollen. Einen Knick habe ich in dem Schlauch auch nicht entdecken können, der Handwerker konnte dies erst Recht nicht, da er nicht mal die Bodenblende von den Küchenschränken entfernt hatte. Und nur wenn diese entfernt sind, kann man den Schlauch begutachten.

Soviel zu dem Thema. Ich würde Euch einfach mal bitten, mir mehrere Fragen zu beantworten. Zunächst mal wäre es ganz klasse, wenn Ihr mir Eure Sicht bzw. Meinung zu der von diesem sogenannten Handwerker gestellten Diagnose und zu seiner Vorgehensweise schreiben könntet. Vielleicht weiß ja auch jemand, wie eine Prüfung nach VDE auszusehen hätte. Besonders lustig finde ich ja den Blödsinn, das sich der Schlauch bei Wärme zusammenziehen soll und deswegen nichts mehr durchläßt. So einen Schwachsinn habe ich ja noch nie vorher gehört. Ich war ja nie der beste in Physik, aber soweit reicht es eigentlich gerade noch.

Außerdem bin ich natürlich an Ideen zur Lösung interessiert. Welche Probleme könnten sich denn dahinter realistischerweise verbergen? Meine Mom sagte was von Programmelelektronik oder sowas. Keine Ahnung. Vielleicht hat einer von Euch ja ´ne Idee.

Und außerdem wäre es ganz interessant, von Euch zu hören, wie Ihr jetzt damit umgehen würdet. In Hinsicht auf die Rechnung meine ich natürlich. Und auch in Hinsicht auf die bisher nicht erfolgte Problembehebung.

Ich bin wirklich für jede Anregung dankbar.

Greetings and

So long.

Der Dicke MD.
*der immer noch stinkesauer ist*

Hallo, Dicker,
hab leider nicht viel Zeit, daher nur kurz ein link
http://www.hwk-berlin.de/dienstleistungen/starter/i_…
Gruß Eckard

Moien!

Ob du die Handwerkskammer hinzuziehen solltest weiß ich net, denn erstens könnte das auch kosten und zweitens gibt das wieder reichlich Arbeit!

Was den Kundendienst betrifft würde ich keinen Pfennig zahlen, denn offenbar hat er ja nichtmal den Versuch gemacht etwas zu reparieren - eine Überprüfung hat ja auch nicht stattgefunden.
Inwiefern dies wirklich kein Garantiefall ist kann ich nicht mit sicherheit sagen, aber ich gehe davon aus, das es einer war.

An Deiner Stelle würde ich mal einen anderen Handwerker anrufen und unverbindlich nachfragen, ob dies das Problem sein kann (wobei mangelnder Abfluss imho ja durchaus ein Grund sein kann…).

Zusätzlich würde ich einen kurzen Brief an den Handwerker senden, indem du mitteilst, daß du die Zahlung verweigerst, da keine Reparatur durchgeführt wurde und es nichtmal versucht wurde. Setze denen eine Frist von 10 Tagen zur Behebung des Schadens mit dem Hinweis, daß du ansonsten eine andere Firma beauftragst und die Kosten in Rechnung stellst!
Ggf. könnte auch ein Anruf beim Hersteller Wirkung zeigen!

Welche Marke hattu denn???

Bernd

Hohohoho…
…mein lieber Herr Gesangverein. Den hätte ich „rund“ gemacht.

Hallo Dicker, hier ist der Dünne aus Speyer.

Ihm
wurde also auch der Stromanschluß gezeigt, dieser befindet
sich im Bad und ist per Zuleitung durch die Wand in die Küche
geführt. Er nahm daraufhin ein Meßgerät, steckte es in die
Steckdose und murmelte etwas unverständliches vor sich hin.

Die Prüfung nach 0701 ist nix hochtrabendes. Umfasst eigentlich nur den ordnungsgemäßen Zustand der Zuleitungen und die Schutzleiterfunktion.

Er
sagte, wenn die Maschine das Wasser abpumpen würde, dann käme
heißes Wasser durch die Schläuche. Und an der Stelle, wo der
Ablaufschlauch an den Abfluß angeschlossen ist, ist der
Schlauch ja geknickt. Und weil das heiße Wasser dann da durch
müsse, zieht sich der Schlauch dann bei dem heißen Wasser
zusammen und läßt nichts mehr durch.

Ich habe in Physik gelernt, daß bei Hitze sich alles ausdehnt außer Schrumpfschläuche. Die ersten Kenntnisse sammelte ich in der dritten Klasse in Sachkunde bei Fr. Edler aus Dudenhofen :wink:)

Das läge an den billigen
Schläuchen, die wir da verwenden würden. Wir sollen uns
vernünftige Ablaufschläuche zulegen, dann ist das Problem
erledigt.

Warum hat er es denn nicht gemacht ?? Will er kein Geld verdienen ??

Auch auf die Frage, warum das dann nicht immer
auftreten würde, wenn da heißes Wasser durchläuft, sondern
eben nur sporadisch und vor allem auch bei kaltem Wasser,
meinte er nur, das wäre eben so.

Keine Fachkenntnis, keine Lust sich mit dem Problem auseinanderzusetzen.

Angeblich
ist dies die Bezahlung für vier Arbeitswerte (AW). Mir stellt
sich die Frage, welche Zeitspanne ein AW umfassen soll.
Gerechnet nach der Anwesenheitszeit des Handwerkers müßte ein
AW etwa 2½ Minuten bedeuten, das wäre dann ein satter
Stundenlohn von netto € 220,80, also mal locker ca. 432 DM.
Nicht übel würde ich mal behaupten.

Also: 36,8€ durch 4 ergibt 9,2€ für einen AW. Ein AW = 6min, also 10AW(60min)=92€ für eine Stunde. Soviel in DM !! verlangte vor einem JAhr gerade mal mein Toyotahändler !!

Am besten ist aber der aufgeführte „Reparaturbericht“.
Dort steht lediglich:
"Kostenpflichtige Leistung;
Ablaufschlauch hinter Küchenzeile durch Meterware verlängert,
an mehreren Stellen abgeknickt.

Wenn dem nicht so ist, daß er verlängert hat, dann ist das berechnung nicht erledigter Arbeiten. Streichen…

Gerät wurde gemäß VDE 0701 geprüft.

Stimmt.

Das Gerät entspricht den gültigen Bestimmungen."

Ist auch net falsch.

Also: Ich würde dies der Schlichtungsstelle schriftlich so genau mitteilen.

Zahlen würde ich gar nix. Warten bis er was will und gleich mit dem RA und der Schlichtungsstelle drohen.

Dann hole einen zweiten Mechaniker oder bestehe über die Schlichtungsstelle auf einen, der als Gutachter fungiert.

Von mir sähe der keinen Cent…

gruß und viel Glück

dennis

Hallo !

Meine Frage eigentlich an den Monteur: Warum hast Du dort, wo der Schlauch geknickt ist, nicht einen fertigen Schlauchbogen eingesetzt, wenn der Knick das Problem ist?

Defekt kann natürlich sein : Die Steuerelektronik. Ein kleiner Wackelkontakt, hin und wieder und schon passierts. Ist durch den Monteur natürlich vor Ort nicht zu lokalisieren.

Jetzt zum Schlauch.
Ein zu weicher Schlauch kann sich, bei einem bestimmten Druck, plötzlich dichtsetzen. Er plattet ab und läßt nicht mehr genug durch. Das kennt jeder Feuerwehrmann, wenn er seine alten ausgeleierten Textilschläuche benutzt. Es entsteht ein Heidenlärm und raus kommt nichts bzw wenig.
Hat man einen wabbeligen Gummischlauch als Abflußschlauch, wird dieser noch wabbeliger, wenn das Wasser heiß wird und läßt event. nichts oder wenig durch. Deshalb sollte man sich dort, wo ein Bogen nicht zu vermeiden ist, einen festen Bogen besorgen und dort anbringen.

Gruß Max

Klingt sehr plausibel…
Hallo Max Werner oder sonst wie,

warum ändert dann der Monteur nichts an dem Umstand ??

Soll er nun die Rechnung bezahlen, oder nicht ??

gruß

dennis

Das ist, Gott sei Dank, nicht mein Problem!

Wenn bei uns der Waschmaschinenmonteur für die Miele kommt, kommt er kostenfrei.
Nur seine Arbeit wird bezahlt.
Wenn das aber so eine Knalltüte war, der auch noch die richtige Stromstärke bezweifelt, würde ich es drauf ankommen lassen. Sollte er mahnen, würde ich die Firma noch mal telefonisch ansprechen.
Gruß Max

Hört sich alles recht seltsam an…

Zum technischen:

Was für Schlauch wurde zum verlängern genommen? Gummischlauch oder Kunststoffschlauch? Und ist der nun geknickt oder nicht? Wenn der Schlauch geknickt ist, liegt da der Fehler, fertig.

Die VDE-701-Prüfung besagt, daß die Maschine so weit in Ordnung ist, daß keine (elektrische) Gefahr von ihr ausgeht. Das hat mit der Funktion an sich nicht viel zu tun.

Was war das für ein Kundendienst? Werkskundendienst des (welches) Herstellers? Das würde erklären, wieso kein Reparaturversuch gemacht wurde: Die dürfen das eventuell gar nicht, weil der Fehler nicht mit dem Gerät zu tun hat, und nur für das Gerät sind sie zuständig. Und wenn es nicht am Gerät liegt, ist es auch keine Garantie…

Die Rechnung ist aus meiner Sicht reichlich überhöht, es sollte aber daraus auch noch mehr hervorgehen, z.b. die Dauer eines Arbeitswertes.

Du solltest erstmal die unstrittigen Kosten zahlen, also Anfahrtskosten und tatsächliche Arbeitszeit. Benutze einen Scheck dazu, und schick den zusammen mit einem Schreiben a la „ich zahle nur die tatsächliche Arbeitszeit und nicht mehr“ (in nettem Ton!) an die Kundendienstzentrale. Das sollte eigentlich ausreichen, gut wäre, wenn es Zeugen für die Zeit gäbe, die der Mann bei euch war.

hi dicker,
hoffentlich ist den anderen antworten schon was brauchbares drin, ich will nämlich in die kiste und les das nicht alles durch ;o)
will dir nur schnell sagen, was es bei MIR war. (vielleicht isses ja jetzt doppelt, dann vergiss mein posting *g*)

hatte das gleiche phänomen. mal hat sie brav ihre dienste getan (die maschine war damals ca. 4 monate alt), mal eben nicht. piepskonzert, kein appumpen. mal wasser im bad, mal nicht…
okay… kundendienst geholt (nach check der üblichen verdächtigen stellen). was war es? der mann hat es schnell gefunden. es war ein knopf. der knopf war im abfluss-schlauch kurz vor der stelle, wo er am einlauf in die wand festgemacht ist. der knopf hat sich mal so, mal so gedreht. da er fast den genauen durchmesser des schlauches hatte, hat er mal den weg freigegeben und mal nicht. wie der knopf da hinkommt? keine ahnung, ist auch egal. der mann war 15 minuten da und ich hab ihm … lass mich überlegen… jedenfalls unter 60 mark gegeben (MIT rechnung *g*).

viel glück, dass dein problem jetzt wenigstens behoben ist!
wir warten hier derzeit auf nen fensterbauer, der mal die fenster nachstellen soll, durch die es tierisch reinzieht. zwei mal ist er schon zum vereinbarten termin nicht erschienen, einmal davon hab ich frei machen müssen, sinnloserweise. leider gibt es keinen anderen am ort
insofern *solidarisch mit dir auf handwerker ärgerlich bin*
muschel ;o)

Hallo MD,
das Problem mit dem Wasserabpumpen kann an mehreren Stellen liegen:

  1. Schlauch
    Der „Reperaturkasper“ kann Recht haben, das der Schlauch abknickt
    muß aber nicht sein! Beobachte den Schlauch mal genau und prüfe ob nicht irgendwo Schmutzablagerung drin sind die den Querschnitt verringern könneten.
  2. Abflußsieb
    Das Sieb ist sauber, aber vor dem Sieb liegt irgend etwas was beim Waschen zwischen Innentrommel und Aussentrommel gekommen ist. Dieses kann zu den sporadischen Ablaufproblemen führen.
    Das ist zu finden indem das Ablaufsieb rausgenommen wird und mit dem Finger im zulauf gefühlt wird…
    weiter mit einer Taschenlampe durch die Löcher der Innnetrommel leuchten und schauen ob sich im Bereich der Heizkörper oder Ablauf irgend was befindet…
  3. Druckwächter für Füllstand hat einen Defekt oder der Schlauch zum Wächter ist verstopft. Die Folge, die Elektronik bekommt nicht korrekte Meldungen über den Wasserstand und kann event. zu solchen Störungen führen.
    Gruß von Norbert

…mein lieber Herr Gesangverein. Den hätte ich „rund“
gemacht.

Hätte ich gern getan, aber leider war nur meine „Runde“ zu Hause :smile:

Hallo Dünner aus Speyer *g*

Erstmal Danke für Deine Antwort.

Die Prüfung nach 0701 ist nix hochtrabendes. Umfasst
eigentlich nur den ordnungsgemäßen Zustand der Zuleitungen und
die Schutzleiterfunktion.

Das hab ich mir gedacht. War zwar nicht der Auftrag, das zu prüfen, aber gut, das ich´s jetzt weiß.

Ich habe in Physik gelernt, daß bei Hitze sich alles ausdehnt
außer Schrumpfschläuche. Die ersten Kenntnisse sammelte ich in
der dritten Klasse in Sachkunde bei Fr. Edler aus Dudenhofen
:wink:)

So in etwa hatte ich das auch in Erinnerung *fg*

Das läge an den billigen
Schläuchen, die wir da verwenden würden. Wir sollen uns
vernünftige Ablaufschläuche zulegen, dann ist das Problem
erledigt.

Warum hat er es denn nicht gemacht ?? Will er kein Geld
verdienen ??

Warum er das nicht gemacht hat, ist mir schon klar. Da gab es ja nichts zu machen. Und eigentlich bin ich auch ganz froh, das er´s nicht versucht hat. Wenn ich drüber nachdenke, was der für seine zehn Minuten Nix-Tun haben will, dann traue ich mich garnicht darüber nachzudenken, was der dafür verlangt hätte…

Keine Fachkenntnis, keine Lust sich mit dem Problem
auseinanderzusetzen.

Genau so sehe ich das auch, leider.

Also: 36,8€ durch 4 ergibt 9,2€ für einen AW. Ein AW = 6min,
also 10AW(60min)=92€ für eine Stunde. Soviel in DM !!
verlangte vor einem JAhr gerade mal mein Toyotahändler !!

Aber wenn wir realistisch und ehrlich rechnen, dann kassiert er die 9,2€ für 2,5 Minuten! Das würde bedeuten, eine Stunde sind 24 AW. Und das wäre dann ein Stundensatz von eben 220,80 €. Soviel kriegt in Deutschland eigentlich nur ein Politiker (dachte ich eigentlich immer…)

Am besten ist aber der aufgeführte „Reparaturbericht“.
Dort steht lediglich:
"Kostenpflichtige Leistung;
Ablaufschlauch hinter Küchenzeile durch Meterware verlängert,
an mehreren Stellen abgeknickt.

Wenn dem nicht so ist, daß er verlängert hat, dann ist
das berechnung nicht erledigter Arbeiten. Streichen…

Der hat nix verlängert. Warum auch, ist ja alles in Ordnung mit meinem Schlauch. Ich vermute mal, er wollte mit diesem Satz darauf hinweisen, das ich den Schlauch verlängert hätte.

Also: Ich würde dies der Schlichtungsstelle schriftlich
so genau mitteilen.

Naja, erstmal wird ich wohl die Kundenservice-Zentrale anschreiben. Ist der Hermes-Kundendienst (von Otto). Am besten, ich mach das gleich mal per Fax.

Zahlen würde ich gar nix. Warten bis er was will und gleich
mit dem RA und der Schlichtungsstelle drohen.

Aber die Anfahrtpauschale wird ich wohl zahlen müssen, oder?

Dann hole einen zweiten Mechaniker oder bestehe über die
Schlichtungsstelle auf einen, der als Gutachter fungiert.

Hab ich mir auch schon gedacht. Aber den müßte ich ja auch erstmal bezahlen. Dazu hab ich irgendwie keinen Bock… Wäre wiedermal ein langer Streit, um das Geld dann wiederzusehen, befürchte ich.

gruß und viel Glück

Danke und Gruß zurück.

Der Dicke MD.

Hallo und erstmal Danke.

Meine Frage eigentlich an den Monteur: Warum hast Du dort, wo
der Schlauch geknickt ist, nicht einen fertigen Schlauchbogen
eingesetzt, wenn der Knick das Problem ist?

Weil der Schlauch aus meiner Sicht ja nicht geknickt ist. Und von daher kann der „Knick“ ja eigentlich auch kein Problem sein.

Defekt kann natürlich sein : Die Steuerelektronik. Ein kleiner
Wackelkontakt, hin und wieder und schon passierts. Ist durch
den Monteur natürlich vor Ort nicht zu lokalisieren.

Das habe ich auch vermutet. Wenn der das nicht vor Ort lokalisieren kann, wo denn dann? Müßte der das Teil dann etwa mitnehmen? Hätte er nicht wenigstens mal probieren sollen, ob es vielleicht funktioniert? Ich meine, er hat ja nicht mal versucht, abzupumpen.

Jetzt zum Schlauch.
Ein zu weicher Schlauch kann sich, bei einem bestimmten
Druck, plötzlich dichtsetzen. Er plattet ab und läßt nicht
mehr genug durch. Das kennt jeder Feuerwehrmann, wenn er seine
alten ausgeleierten Textilschläuche benutzt. Es entsteht ein
Heidenlärm und raus kommt nichts bzw wenig.

Also ich habe dort einen handelsüblichen Gummiablaufschlauch eingesetzt. Die Dinger nennen sich „Waschmaschinenablaufschlauch“, sind 2½ Meter lang und laut Hersteller temperaturfest bis zu 90°C. Hat 70 Mark gekostet seinerzeit und noch nie Probleme gemacht. Der Schlauchquerschnitt liegt bei ¾ Zoll oder so.

Hat man einen wabbeligen Gummischlauch als Abflußschlauch,
wird dieser noch wabbeliger, wenn das Wasser heiß wird und
läßt event. nichts oder wenig durch. Deshalb sollte man sich
dort, wo ein Bogen nicht zu vermeiden ist, einen festen Bogen
besorgen und dort anbringen.

Der Schlauch ist meines Erachtens nicht wabbelig. Der ist eigentlich relativ fest. Und interessanterweise passiert das eigentlich nie, wenn wirklich heißes Wasser durchläuft (nach Kochwäsche oder so). Das machen wir zwar sehr selten, meist Waschen wir mit 40 bis 60 Grad. Aber ich kann mich nicht erinnern, das das jemals aufgetreten wäre, wenn das Wasser wirklich heiß war. Das tritt eben ab und an mal auf, wenn einfach nur kaltes (also so mit 30 bis 40 Grad) Wasser durchläuft.

Von daher denke ich eigentlich, das man den Schlauch als Ursache ausschließen könnte.

Bis später.

Der Dicke MD.

PS: Grüße wollte ich natürlich nicht vergessen :smile:

Hört sich alles recht seltsam an…

Finde ich auch :smile:

Erstmal Hallo!

Zum technischen:

Was für Schlauch wurde zum verlängern genommen? Gummischlauch
oder Kunststoffschlauch?

Gummischlauch, ¾ Zoll Querschnitt, Temperaturfest bis 90°C. Das ist auch keine Verlängerung, der geht direkt von Waschmaschine zum Ablauf an der Spüle. Verlängerung nannte der das deshalb, weil es sich nicht um den Schlauch handelt, der vom Hersteller damals mitgeliefert wurde. Der war seinerzeit nämlich nur 1,20 Meter lang und war fürs einhängen ins Klo, ins Waschbecken oder in die Badewanne gedacht. Damit konnte ich leider nix anfangen, also daher der neue Schlauch.

Und ist der nun geknickt oder nicht?

Nein, der ist nicht geknickt. Wenn der Schlauch geknickt wäre, dann hätte ich doch keine Monteur gerufen. Das war ja das erste, wonach ich geschaut hab. Und ich denke mal, wenn der Schlauch geknickt wäre, dann würde nie was ablaufen, oder?

Wenn der Schlauch geknickt ist, liegt da der Fehler, fertig.

Das isses nicht. Wo liegt der Fehler also möglicherweise sonst?

Die VDE-701-Prüfung besagt, daß die Maschine so weit in
Ordnung ist, daß keine (elektrische) Gefahr von ihr ausgeht.
Das hat mit der Funktion an sich nicht viel zu tun.

Warum mußte der das dann prüfen? Das die Maschine in Ordnung ist, kann der doch kaum an der Steckdose rausfinden, oder? Weil die Maschine hat er sich ja nicht mal angesehen.

Was war das für ein Kundendienst? Werkskundendienst des
(welches) Herstellers?

Die Maschine ist vom Otto-Versand. Marke Hanseatic, das Modell ist Baugleich mit ´ner Bauknecht-Waschmaschine. Der Kundendienst war der sogenannte Werkskundendienst (Hermes Kundenservice).

Das würde erklären, wieso kein
Reparaturversuch gemacht wurde: Die dürfen das eventuell gar
nicht, weil der Fehler nicht mit dem Gerät zu tun hat, und nur
für das Gerät sind sie zuständig. Und wenn es nicht am Gerät
liegt, ist es auch keine Garantie…

Eigentlich kann es nur am Gerät liegen. Und um rauszufinden, das es nicht am Gerät liegt, hätte er doch wenigstens das Gerät mal ausprobieren müssen, oder?

Die Rechnung ist aus meiner Sicht reichlich überhöht, es
sollte aber daraus auch noch mehr hervorgehen, z.b. die Dauer
eines Arbeitswertes.

Wäre wirklich nett gewesen, wenn dem so wäre. Das ich das auch überhöht finde, ist klar. Zumal tatsächlich nix weiter drinsteht.

Du solltest erstmal die unstrittigen Kosten zahlen, also
Anfahrtskosten und tatsächliche Arbeitszeit. Benutze einen
Scheck dazu, und schick den zusammen mit einem Schreiben a la
„ich zahle nur die tatsächliche Arbeitszeit und nicht mehr“
(in nettem Ton!) an die Kundendienstzentrale. Das sollte
eigentlich ausreichen, gut wäre, wenn es Zeugen für die Zeit
gäbe, die der Mann bei euch war.

Zeugen habe ich leider keine. Woher soll ich auch wissen, das ich jetzt schon einen Anwalt brauche, nur weil ein Waschmaschinenmonteur kommt. Wir leben in tollen Zeiten…

Was heißt tatsächliche Arbeitszeit? Der hat ja nix gemacht. Die drei Minuten für ein- und ausschalten? Irgendwie sträubt sich alles in mir, für diese Frechheit auch noch zu bezahlen. Aber ich werde erstmal heute die Zentrale anschreiben, per Fax. Mal sehen, wie die reagieren.

Trotzdem erstmal Danke für Deine Antwort.

Gruß

Der Dicke MD.

Hi Schalentierchen :smile:

hoffentlich ist den anderen antworten schon was brauchbares
drin, ich will nämlich in die kiste und les das nicht alles
durch ;o)

Und? War´s schön inner Kiste?

hatte das gleiche phänomen. mal hat sie brav ihre dienste
getan (die maschine war damals ca. 4 monate alt), mal eben
nicht. piepskonzert, kein appumpen. mal wasser im bad, mal
nicht…

Also Piepskonzert und kein Abpumpen kenn ich. Wasser auslaufen hatten wir Gott sei Dank noch nicht.

okay… kundendienst geholt (nach check der üblichen
verdächtigen stellen).

Kurzer Stop… Was waren denn die üblichen verdächtigen Stellen? Erzähl mal mehr… *gespanntbin*

was war es? der mann hat es schnell
gefunden. es war ein knopf. der knopf war im abfluss-schlauch
kurz vor der stelle, wo er am einlauf in die wand festgemacht
ist. der knopf hat sich mal so, mal so gedreht. da er fast den
genauen durchmesser des schlauches hatte, hat er mal den weg
freigegeben und mal nicht. wie der knopf da hinkommt? keine
ahnung, ist auch egal.

Also sowas fällt aus. Der Schlauch ist frei und nicht geknickt. Hab ich schon geprüft, bevor ich den bestellt hab :smile:
Aber ist ´ne interessante Konstellation, mit so einem Knopf. Hab ich ja auch noch nicht gehört. Was es nicht alles gibt.

der mann war 15 minuten da und ich hab
ihm … lass mich überlegen… jedenfalls unter 60 mark
gegeben (MIT rechnung *g*).

Boahh, das ist ja billig! Unser Typ war knapp zehn Minuten da und will viel mehr *heul*
Aber nicht von mir, soviel ist mal sicher!

viel glück, dass dein problem jetzt wenigstens behoben ist!

Hahaha. Isses ja eben nicht! Der hat doch garnix gemacht! Nix ist behoben und dafür soll ich löhnen. Wenn er das Problem behoben hätte, dann würde ich zwar zähneknirschend aber trotzdem anstandslos zahlen. Aber so? Sehe ich garnicht ein.

wir warten hier derzeit auf nen fensterbauer, der mal die
fenster nachstellen soll, durch die es tierisch reinzieht.
zwei mal ist er schon zum vereinbarten termin nicht
erschienen, einmal davon hab ich frei machen müssen,
sinnloserweise. leider gibt es keinen anderen am ort
insofern *solidarisch mit dir auf handwerker ärgerlich bin*

Buuuhh, Handwerker sind wohl alle der Meinung, man muß ihnen dankbar sein, oder? Ich würde denen die Kosten aufbrummen für den Verdienstausfall. Zumindest würde ich es androhen, bei mir hat das in einem anderen Fall mal fast für ein Wunder gesorgt *g*

Danke, viele Grüße und Tschüß…

Der Dicke MD.

Hallo Norbert,

erstmal Danke für Deine Antwort.

das Problem mit dem Wasserabpumpen kann an mehreren Stellen
liegen:

  1. Schlauch
    Der „Reperaturkasper“ kann Recht haben, das der Schlauch
    abknickt
    muß aber nicht sein! Beobachte den Schlauch mal genau und
    prüfe ob nicht irgendwo Schmutzablagerung drin sind die den
    Querschnitt verringern könneten.

Hab ich geprüft, der Schlauch ist weder geknickt noch verstopft. Also fällt das wohl aus, oder? Was hältst Du von der „Ich-zieh-mich-bei-Hitze-zusammen“-Theorie?

  1. Abflußsieb
    Das Sieb ist sauber, aber vor dem Sieb liegt irgend etwas was
    beim Waschen zwischen Innentrommel und Aussentrommel gekommen
    ist. Dieses kann zu den sporadischen Ablaufproblemen führen.
    Das ist zu finden indem das Ablaufsieb rausgenommen wird und
    mit dem Finger im zulauf gefühlt wird…

Das hab ich schon mehrfach gemacht, auch da ist nichts zu finden.

weiter mit einer Taschenlampe durch die Löcher der
Innnetrommel leuchten und schauen ob sich im Bereich der
Heizkörper oder Ablauf irgend was befindet…

Wenn ich den Kopf in die Maschine stecke, kann ich auch mit ´ner Taschenlampe nix sehen. Wo sollte ich denn da genau schauen?

  1. Druckwächter für Füllstand hat einen Defekt oder der
    Schlauch zum Wächter ist verstopft. Die Folge, die Elektronik
    bekommt nicht korrekte Meldungen über den Wasserstand und kann
    event. zu solchen Störungen führen.

Wie kann man das denn diagnostizieren? Und wie kann das behoben werden?

Fragende Grüße

Der Dicke MD.

Moien!

Dito!

Ob du die Handwerkskammer hinzuziehen solltest weiß ich net,
denn erstens könnte das auch kosten und zweitens gibt das
wieder reichlich Arbeit!

Ist auch meine Befürchtung. Deswegen probier ich es erstmal über deren Zentrale.

Was den Kundendienst betrifft würde ich keinen Pfennig zahlen,
denn offenbar hat er ja nichtmal den Versuch gemacht etwas zu
reparieren - eine Überprüfung hat ja auch nicht stattgefunden.

Naja, die Anfahrtspauschale muß ich ja wohl oder übel eh bezahlen. Aber den Rest? Nie nicht.

Inwiefern dies wirklich kein Garantiefall ist kann ich nicht
mit sicherheit sagen, aber ich gehe davon aus, das es einer
war.

Davon gehe ich auch aus. Aber ich bin ja kein Hellseher :smile:

An Deiner Stelle würde ich mal einen anderen Handwerker
anrufen und unverbindlich nachfragen, ob dies das Problem sein
kann (wobei mangelnder Abfluss imho ja durchaus ein Grund sein
kann…).

Da der Abfluss in Ordnung ist, dürfte das ausfallen. Und als ich grad eben bei ´nem freien Monteur anrief, bekam der das große Lachen wegen der Hitze-Theorie. Der meinte, er würde auf Programmelektronik tippen. Soll wohl recht teuer sein (wieviel, konnte er so nicht sagen).

Zusätzlich würde ich einen kurzen Brief an den Handwerker
senden, indem du mitteilst, daß du die Zahlung verweigerst, da
keine Reparatur durchgeführt wurde und es nichtmal versucht
wurde.

Das mach ich nachher per Fax.

Setze denen eine Frist von 10 Tagen zur Behebung des
Schadens mit dem Hinweis, daß du ansonsten eine andere Firma
beauftragst und die Kosten in Rechnung stellst!

Ob das was bringt?

Ggf. könnte auch ein Anruf beim Hersteller Wirkung zeigen!

Welche Marke hattu denn???

Hanseatic. Gekäuft bei Otto Versaut Hamburg :smile:
Wen sollte ich denn jetzt eigentlich anmachen?

Otto als Verkäufer und damit als meinen Garantiegeber? Oder den Hermes-Service als auführendes Organ? Der Typ bei uns war ein freier Handwerker, der für Hermes als Sub arbeitet.

Naja, ich werd erstmal bei Hermes die Tür eintreten :smile:

Viele Grüße

Der Dicke MD.

Rehi

Was den Kundendienst betrifft würde ich keinen Pfennig zahlen,
denn offenbar hat er ja nichtmal den Versuch gemacht etwas zu
reparieren - eine Überprüfung hat ja auch nicht stattgefunden.

Naja, die Anfahrtspauschale muß ich ja wohl oder übel eh
bezahlen. Aber den Rest? Nie nicht.

Wieso denn datt??? Er hat ja nicht versucht die Maschine zu reparieren - NICHTS würde ich bezahlen für solche …

Setze denen eine Frist von 10 Tagen zur Behebung des
Schadens mit dem Hinweis, daß du ansonsten eine andere Firma
beauftragst und die Kosten in Rechnung stellst!

Ob das was bringt?

Wahrscheinlich net, aber das könnte bei eventuellen Rechtsstreit Vorteile bringen…

Ggf. könnte auch ein Anruf beim Hersteller Wirkung zeigen!

Welche Marke hattu denn???

Hanseatic. Gekäuft bei Otto Versaut Hamburg :smile:
Wen sollte ich denn jetzt eigentlich anmachen?

Otto als Verkäufer und damit als meinen Garantiegeber? Oder
den Hermes-Service als auführendes Organ? Der Typ bei uns war
ein freier Handwerker, der für Hermes als Sub arbeitet.

Naja, ich werd erstmal bei Hermes die Tür eintreten :smile:

Dem Hersteller informieren, denn der hat ja Interesse am guten Service - der Handwerker ja leider nicht!

Bernd

Defekt kann natürlich sein : Die Steuerelektronik. Ein kleiner
Wackelkontakt, hin und wieder und schon passierts. Ist durch
den Monteur natürlich vor Ort nicht zu lokalisieren.

Das habe ich auch vermutet. Wenn der das nicht vor Ort
lokalisieren kann, wo denn dann? Müßte der das Teil dann etwa
mitnehmen? Hätte er nicht wenigstens mal probieren sollen, ob
es vielleicht funktioniert? Ich meine, er hat ja nicht mal
versucht, abzupumpen.

Nein, vor Ort geht an einer Elektronik überhaupt nichts, da der Fehler, wie Du sagst, nur sehr selten vorkommt. Die modernen Geräte haben ein auswechselbares Elektronikteil. Dieses wird in der Werkstatt oder im Werk in ein Prüfgerät geschoben. Dann werden Vorgänge wie in der Waschmaschine simuliert und man wartet auf den Fehler. Dann zeigt das Prüfgerät sofort an, welches Bauteil defekt ist.
Zum Austausch gibt es natürlich Austauschelektronikteile. Bei Miele hat jeder Monteur das Gerät im Wagen.

Also ich habe dort einen handelsüblichen Gummiablaufschlauch
eingesetzt. Die Dinger nennen sich
„Waschmaschinenablaufschlauch“, sind 2½ Meter lang und laut
Hersteller temperaturfest bis zu 90°C. Hat 70 Mark gekostet
seinerzeit und noch nie Probleme gemacht. Der
Schlauchquerschnitt liegt bei ¾ Zoll oder so.

Ist natürlich schlecht, fast unmöglich, zu einer Waschmaschine eine Ferndiagnose zu stellen. Wenn schon ein Monteur seine Schwierigkeiten hat, wenn er in sie reinsieht.

So werdet ihr den Fehler wohl nie finden. Die einzige Möglichkeit: Jetzt auf den Fehler warten und dann die Maschine stehen lassen. Dann muß der Monteur zumindest grob die Ursache lokalisieren.

Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht, wenn Du sicher bist, daß der Schlauch in Ordnung ist.

Gruß Max.

Und ist der nun geknickt oder nicht?

Nein, der ist nicht geknickt. Wenn der Schlauch geknickt wäre,
dann hätte ich doch keine Monteur gerufen. Das war ja das
erste, wonach ich geschaut hab. Und ich denke mal, wenn der
Schlauch geknickt wäre, dann würde nie was ablaufen, oder?

Das scheint dann ja OK zu sein… ich frage deshalb dreimal nach, weil ich diese Schläuche gut kenne, und weiß wie leich da ein Knick drin ist…

Vermutlich pumpt die Kiste nicht fast immer gut und manchmal gar nicht, sondern immer so gerade eben gut genug und manchmal eben nicht ganz gut genug. Gern setzt sich Schmutz in den Anschlußnippel beim Geruchsverschluß, dann kann es genau so sein wie du den Fehler beschreibst. Schraub den Anschlußnippel doch mal ab und lass die Maschine in einen Eimer pumpen, dann siehst du ja ob das Wasser richtig mit Kraft ankommt! Eine andere Fehlerquelle könnten Fäden sein, die sich um den Pumpenflügel gewickelt haben und den bremsen. Dann läuft er eben manchmal nicht an und pumpt gar nicht. Du solltest den Flügel mit den Fingern ganz leicht drehen können!

Die VDE-701-Prüfung besagt, daß die Maschine so weit in
Ordnung ist, daß keine (elektrische) Gefahr von ihr ausgeht.
Das hat mit der Funktion an sich nicht viel zu tun.

Warum mußte der das dann prüfen? Das die Maschine in Ordnung
ist, kann der doch kaum an der Steckdose rausfinden, oder?
Weil die Maschine hat er sich ja nicht mal angesehen.

Die Prüfung ist dann vorgeschrieben, wenn man am Gerät gearbeitet hat. Das hat er aber ja wohl eher nicht… Vermutlich schreibt der Hersteller die Prüfung in jedem Fall vor, egal was los war. Die Prüfung läuft per Zwischenstecker, also -könnte- sie durchaus ordnungsgemäß durchgeführt worden sein. Aber wie gesagt, das macht man normalerweise, wenn man mit der Arbeit fertig ist… :wink:

Eigentlich kann es nur am Gerät liegen. Und um rauszufinden,
das es nicht am Gerät liegt, hätte er doch wenigstens das
Gerät mal ausprobieren müssen, oder?

Richtig. Wenn die Fehlerbeschreibung lautet „pumpt nicht“, ist es wohl das mindeste, das Pumpen mal auszuprobieren…

Die Rechnung ist aus meiner Sicht reichlich überhöht, es
sollte aber daraus auch noch mehr hervorgehen, z.b. die Dauer
eines Arbeitswertes.

Wäre wirklich nett gewesen, wenn dem so wäre. Das ich das auch
überhöht finde, ist klar. Zumal tatsächlich nix weiter
drinsteht.

Ich bin mir über die rechtlichen Details zwar nicht ganz sicher, aber Arbeitswerte darf man nur berechnen, wenn man die Dauer eines Arbeitswertes auch angibt. Du solltest das mal von der Verbraucherzentrale prüfen lassen!

Zeugen habe ich leider keine. Woher soll ich auch wissen, das
ich jetzt schon einen Anwalt brauche, nur weil ein
Waschmaschinenmonteur kommt. Wir leben in tollen Zeiten…

Tja, dein Problem hat in der Tat mit den Zeiten zu tun, und ganz unschuldig bist du nicht daran.

Wir sind „kleine“ Miele-Fachhändler, mit Kundendienst-Vertrag. Wir erstens bei Lieferung den längeren Schlauch montiert, womit die Frage, ob der in der Garantie mit drin ist, hinfällig gewesen wäre. Wir wären auch die gewesen, die die Garantiereparatur ausführen, bei Miele komplett kostenlos, und wir säubern auch mal für ein paar Mark (Euro) einen Ablauf, wenn sich das absolut nicht mehr auf Garantie machen läßt.

Nur, daß Fachhändler wie wir nicht mehr lange überleben werden. Die Geräte werden bei Otto-Versand oder Media-Markt gekauft (und nicht mal billiger als bei uns), und wenn dann jemand ein Erlebnis hat wie du jetzt, geht das Gerede von der Service-Wüste los. Ja, die haben wir in weiten Teilen wirklich, aber die Kunden sind durch ihr Kaufverhalten selbst schuld, es müßte nicht so sein!

So, erstmal genug Dampf abgelassen, ich hoffe du kommst da ohne große Kosten raus!

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Hi again!

Danke nochmal für Deine Mühe.
Aber ganz so möchte ich das so nicht stehen lassen :smile:

Schraub den Anschlußnippel
doch mal ab und lass die Maschine in einen Eimer pumpen, dann
siehst du ja ob das Wasser richtig mit Kraft ankommt!

Danke! Das ist doch ein brauchbarer Rat. Werd ich heute abend gleich mal ausprobieren. Auf die Idee kam ich noch nicht.

Eine
andere Fehlerquelle könnten Fäden sein, die sich um den
Pumpenflügel gewickelt haben und den bremsen. Dann läuft er
eben manchmal nicht an und pumpt gar nicht. Du solltest den
Flügel mit den Fingern ganz leicht drehen können!

Hab ich schon probiert, das funktioniert. Dreht sich super-leicht. Von daher würde ich das mal ausschließen.

Die Prüfung ist dann vorgeschrieben, wenn man am Gerät
gearbeitet hat. Das hat er aber ja wohl eher nicht…

Nöö, eher nicht :smile:

Vermutlich schreibt der Hersteller die Prüfung in jedem Fall
vor, egal was los war. Die Prüfung läuft per Zwischenstecker,
also -könnte- sie durchaus ordnungsgemäß durchgeführt worden
sein. Aber wie gesagt, das macht man normalerweise, wenn man
mit der Arbeit fertig ist… :wink:

Ich unterstelle jetzt einfach mal, das der das nur drauf geschrieben hat. Denn sein Meßgerät kam zu keinem Zeitpunkt mit der Maschine in Berührung. Lediglich in die Steckdose hat er´s reingesteckt. Also kann er aus meiner Sicht logischerweise nicht die Maschine geprüft haben, oder?

Eigentlich kann es nur am Gerät liegen. Und um rauszufinden,
das es nicht am Gerät liegt, hätte er doch wenigstens das
Gerät mal ausprobieren müssen, oder?

Richtig. Wenn die Fehlerbeschreibung lautet „pumpt nicht“, ist
es wohl das mindeste, das Pumpen mal auszuprobieren…

Danke, genau das habe ich auch gedacht. Und genau das ist es, was er nicht mal ansatzweise versucht hat.

Ich bin mir über die rechtlichen Details zwar nicht ganz
sicher, aber Arbeitswerte darf man nur berechnen, wenn man die
Dauer eines Arbeitswertes auch angibt. Du solltest das mal von
der Verbraucherzentrale prüfen lassen!

Also ich habe grad mal mit der Zentrale von denen telefoniert. Eigentlich wollte ich nur ´ne Adresse oder ´ne Fax-Nummer haben. Auf der Rechnung steht nämlich nur die Internet-Adresse und ´ne Telefonnummer drauf. Da die gleich wissen wollten, worum es geht, hab ich da mal ganz höflich erklärt, worum es mir geht. Davon abgesehen, das die mein Problem überhaupt nicht verstehen (wollen?), hat man mir erklärt, was die unter einem Arbeitswert verstehen. Für die ist ein Arbeitswert ein Arbeitsvorgang. Also Maschine einschalten=Ein AW. Klingt für mich total bescheuert, aber genau so hat man mir das erklärt.

Tja, dein Problem hat in der Tat mit den Zeiten zu tun, und
ganz unschuldig bist du nicht daran.

Naja, das ist es, was ich so nicht ganz stehen lassen möchte. Ich bin eigentlich gern bereit, für Leistung auch zu bezahlen. Nur sollte dann auch Leistung gebracht werden. Die Gründe, warum ich bei Otto gekauft hab, sind ganz einfach gewesen. Erstens gibt es bei Otto die Möglichkeit der Ratenzahlung und daraus resultiert auch schon der zweite Grund. Ich habe einfach die Finanzen nicht so locker verfügbar. Mir wäre auch ´ne Miele-Waschmaschine lieber gewesen. Nur bei der technischen Ausstattung hätte die vergleichbare Miele-Maschine mal locker 1.300 Mücken mehr gekostet. Also fast das doppelte. Und das war einfach nicht drin. Nicht etwa, das ich für den höheren Preis kein Verständnis hätte. Im Gegenteil. Aber es ist eben so, das ich mir keinen Mercedes leisten kann, wenn das Geld nur für ´ne Reisschüssel reicht.

Nur, daß Fachhändler wie wir nicht mehr lange überleben
werden. Die Geräte werden bei Otto-Versand oder Media-Markt
gekauft (und nicht mal billiger als bei uns),

Also für mich ist es so, das ich bei nicht unbedingt elementaren Preisunterschieden meine Technik auch mal teurer und dafür bei einem kleineren Händler kaufe. Wenn sich damals ein Händler hätte finden lassen, der mir erstens den Kauf auf Raten ermöglicht hätte und zweitens eine vergleichbare technische Ausstattung für sagen wir 200 bis 300 Mark mehr geboten hätte, dann wäre es indiskutabel gewesen. Nur leider findet sich sowas nicht so einfach, damals nämlich garnicht. Ich sehe ja ein, das die kleinen Händler auch leben müssen und ihre Marge irgendwie gedeckt werden muß. Doch welche Wahl habe ich denn, wenn ich es mir schlicht nicht leisten kann?

und wenn dann
jemand ein Erlebnis hat wie du jetzt, geht das Gerede von der
Service-Wüste los.

Uiii, ich wollte doch gar nicht von der Service-Wüste anfangen. Denn das ist eigentlich nicht meine Überzeugung. Mich hat einfach nur die pampige, in meinen Augen dreiste Art des Technikers vorgestern heftig aufgeregt. Wobei mich die überzogene damit verbundene Forderung nach meinem besten am meisten aufgeregt hat. Wie ich schon sagte, für eine Dienstleistung bin ich gern bereit, auch mal ´ne Mark (oder´n Euro) mehr zu zahlen, solange ich mir das leisten kann. Aber für sowas wie vorgestern? Das war weder Dienst noch Leistung.

Ja, die haben wir in weiten Teilen
wirklich, aber die Kunden sind durch ihr Kaufverhalten selbst
schuld, es müßte nicht so sein!

Da stellt sich die Frage, wie es dazu kommt. Ich glaube, das ist eine Spirale ohne Ende. Wenn ich mir teurere Geräte nicht leisten kann, dann bleibt mir kaum eine andere Wahl. Und für mich ist es ausschließlich der Preis gewesen.

So, erstmal genug Dampf abgelassen, ich hoffe du kommst da
ohne große Kosten raus!

Danke, das hoffe ich auch. Jedenfalls bin ich Dir für Deine Mühe echt sehr dankbar.

Viele Grüße

Der Dicke MD.