Bis vor einigen Jahren sah man in vielen „Making Of’s“ den berühmten Bluescreen, vor dem die Schauspieler agieren konnten und anstelle des blauen Hintergrundes dann anderes Bildmaterial hereinkopiert wurde. Irgendwann (mir ist es bei einem Making of von „True Lies“ aufgefallen) wurden dann Greenscreens eingeführt.
Haben Sie das gemacht, weil Actionhelden gerne in Blue-Jeans herumlaufen, oder weil man den blauäugigen Stars ansonsten durch den Kopf gucken kann?
Das Gruen der greenscreen absorbiert wohl mehr Farbe als das blau, weshalb jetzt eher die greenscreens zum Einsatz kommen. Warum die so lange dafuer gebraucht haben, um das rauszukriegen versteh’ ich selber noch nicht so ganz.
In dunklen Sequenzen fangen die Umrisse immer an zu leuchten beim Bluescreen, weswegen man heute weitestgehend auf ihn verzichtet, aber er wird immer noch eingesetzt.
Beim Film „Hollow Man“ z.B. sind beide Verfahren eingesetzt worden, wobei der greenscreen Anteil natuerlich enorm viel hoeher war.
Stimmt, ist mir auch schon aufgefallen, aber erstaulich finde ich schon, das die bei Akte X wohl teilweise alles verwedent haben, BLAU, GRÜN und ROT!!!
Das Gruen der greenscreen absorbiert wohl mehr Farbe als das
blau, weshalb jetzt eher die greenscreens zum Einsatz kommen.
Es kommen eigentlich alle Grundfarben zu Einsatz, wobei Rot wegen des geringen Leuchtanteils und der damit verbundenen mangelnden Schärfe eher ungern genommen wird. Auch Blau hat nicht sehr viel Licht, aber dafür reflektiert es auch wenig davon, ein guter Kompromiss. Grün ist schon sehr gut, hat aber den Nachteil, dass man sehr vorsichtig mit der Beleuchtung sein muss. Frei Agierende Schauspieler, die vielleicht mehrere eigene Lichter bekommen gehen da nicht, weil viel grünes Lich reflektiert wird. Es spiegelt sich zB. im Haar und so werden diese mit weggekeyt (krasses Wort). Grün geht gut, wenn das Studio den Platz bietet, wo man Tiefe hat und wo wenige reflektierende Oberflächen sind, da ist es vorzuziehen. Ansonsten ist Blau besser. Heutige Techinik hat mit anderen Blautönen, wie Jeans, wenig Probleme.
Vom Alter her sind beide Systeme gleich, Prinzipiell kann jeder Mischer alles Keyen, meist haben sie ein Handrad, mit dem man den Farbkreis komplett umfahren kann.