da ich derzeit Sonntags immer ziemlich erledigt bin, liege ich da gerne auf mein Sofa und es läuft nix dümmeres wie oben genannte Serie.
Ich hab mir das nun ein paar mal angetan und frage mich: Kommt das nur mir so vor oder herrscht bei denen immer eine weltuntergangsstimmungsähnliche Depression?
Mal meine Meinung:
Dawsons Creek ist für mich eine der besten und realistischten
(!) Serien, die es überhaupt gibt. Und nein, es ist nicht
immer Weltuntergangsstimmung.
Echt? realistisch? worin liegt dieser realismus? hab die erste staffel so zu 50% gesehn, und eigentlich passierte nichts…
ist das das realistische? ausser dass mir die protagonisten immer mehr mit ihren eigentümlichen (und so vorhersagbaren) verhaltensweisen auf den geist gingen. irgenwie war bei allem was ins leben der personen trat voraussagbar wie wer darauf reagieren würde… und diesem eindruck einer depressiven grundstimmung kann ich mich auch nicht erwehren. als wenn die 5 alle gedanken der übrigen teens weltweit denken müssten… nicht viel bei jedem einzelnen, aber in der summe genug für die armen
HH
Ich finde es furchtbar was da abläuft. Ich meine um Klischees kommt man wohl nicht mehr drum rum.
Das mit der Suizid-Stimmung kann ich nur bekräftigen. Aber am schlimmsten finde ich Dawson selbst. Der Teenage kommt mir vor als wäre er von einem Berg gestiegen um alle nicht erleuchteten mit seiner unbeschreiblichen Weisheit zu beglücken.
Er hat auf alles eine „philosophische“ Antwort. Kann jede Gefühlregung und jedes Problem durchschauen und analysieren. Meine Güte, als ich in dem Alter war, gabs für mich „himmelhoch jauchzend und zu tode betrübt“. Und die diese Abgeklärtheit über dem Emotionalen Zustand der Welt.
Ich finde es unrealistisch und langweilig. Mal abgesehen von dem was derzeit am Sonntag noch kommt… - Rosswell. (schauder)
Das mit der Suizid-Stimmung kann ich nur bekräftigen. Aber am
schlimmsten finde ich Dawson selbst. Der Teenage kommt mir vor
als wäre er von einem Berg gestiegen um alle nicht
erleuchteten mit seiner unbeschreiblichen Weisheit zu
beglücken.
Er hat auf alles eine „philosophische“ Antwort. Kann jede
Gefühlregung und jedes Problem durchschauen und analysieren.
Hi!
Und gerade das finde ich z.B. so genial an der Serie. Klar, realistisch ist es nicht aber auf jeden Fall gut gemacht und unterhaltsam. Vielleicht wird die Qualität der Serie bewusst, wenn man sie mit anderen Teenie-Serien vergleicht (z.B. Beverly Hills 90210)…
Mir kommt das immer vor wie…
…der wöchentliche Gesprächskreis suizidgefährdeter Teens mit vorgezogenem Philosophiemagister. Ist aber nur meine Meinung. Aber selbst Parker Lewis halte ich für realistischer.
Hallo!
Ich kann nur sagen da ich diese Serie unheimlich gerne gucke grade weil man selbst auch ab und zu mal depressiv ist und weil soviele schöne Dinge darin vorkommen. Ist schwer zu beschreiben. Es ist eine schöne schmalzige und teilweise doch realistische Serie. Um was reales zu haben schaue ich nicht fern, denn das kann ich nur life erleben.
Wohl war, es ist ein anderer Stil, der sich von solchen Sachen wie 90210 absetzt. ABer es ist und bleibt unrealistisch und die Personen und ihre Art und Weise ist das was so unreal wird.
Ich beschrieb es ja schon mal. Dawson hat den Charakterzug eines Allwissenden und über die Maßen hinaus selbgerechten und emotional gefestigten Übermenschen. Ich sag ja nichts dagegen, wenn Menschen belesen und abgeklärt sind. Aber nicht als Teenager. Da hat man andere Sorgen als zu wissen, daß Platon vor tausend Jahren das Problem des „verliebt sein“ und des „ich weiß nicht ob ich das jetzt tun soll“ ergründet hat und ich mich nach dessen Lehren richte. Oder genau zu verstehen und zu wissen, wie man seine völlig zerstrittenen Eltern zusammenführt, oder eben genau deren Beweggründe kennt und sie in einen gemeinsamen, für einander vertretbaren Konsens bringt.
Obwohl die Eltern 20 Jahre mehr Lebenserfahrung haben als dieser
Typ, der gerade endeckt hat, daß man auch woanders Haare bekommen kann als auf dem Kopf.
Ich finde die Art einfach nur unlogisch und unangemessen.
Und 90210 sprach zu meiner Zeit viele Mädchen an. Seltsam ich kann mir bis heute nicht die Corvette leisten oder das eigenen Strandhaus und meine Eltern zahlen trotz 40Jahre Arbeit immer noch am Kredit ab.
Das ist ne andere Welt und die Probleme die die haben wollte ich mal für 10 Minuten haben!
haha,
ich verstehe dich nur zu gut, ivo.
da schwafeln diese 25 jährigen weicheischauspieler, die
16-jährige spielen sollen die volle sendezeit über das leben und
das es alles ja eh keinen sinn hat, denn ohne die große liebe
ist das leben eine hölle und mit der großen liebe erst recht.
ich muss würgen, ehrlich.
viele grüße an gleichgesinnte und die, die meinen dawson’s creek
sein seriös, unterhaltsam oder autentisch—AUFWACHEN…!!!
das ist nicht das leben und wer meint sich das antun zu müssen
sollte zur therapie!!!
fabian
und wer meint sich das antun zu müssen
sollte zur therapie!!!
fabian
Danke für die Diagnose, Herr Doktor!
Ich werde die Serie nach wie vor auch ohne Therapie sehen, weil ich sie einfach für filmtechnisch sehr gut gemacht und überdurschnittlich gute Fersehunterhaltung halte.
Sicher sind die Dialoge für 16jährige eher unrealistisch, nur tut das Alter der Charaktere IMHO nichts zur Sache, die Dialoge sind stellenweise einfach genial geschrieben.