Ich fand den Film ziemlich blöd.
Soviele Ungereimtheiten…
Abgesehn von dem Superzufall, dass er mitten im Sturm überhaupt gefunden wird - die Projektile sitzen 2 mm unter seiner Haut?
Er findet in der Bank die x - Pässe Kohle und Waffe und weiss nicht was er sein könnte?
Er verkloppt in der Schweiz 2 Polizisten und gleich am nächsten Tag fällt er sofort anderen Polizisten auf der Strasse auf - und das in einer Großstadt (man wär das schön ???
Er schleppt die ganze Zeit diesen dämlichen roten Sack mit sich rum?
Die Typen von der CIA haben absolut geile Coumputer und technologie und voll den Durchblick, aber sind zu blöde ne unauffällige Observation zu machen und bei dieser tragen sie noch megaauffällige Hörschläuche die heute jeder Strassenpolizist benutzt???
Etc…
Von der Superkräften des Helden mal ganz zu schweigen…
Nach Deinem Posting kann man sich jetzt den Ganng ins Kino wenigstens sparen! Da Du etliche Spoiler in Deinem Posting stecken hast, wäre es nett gewesen, diese anzukündigen…
Bourne Identity mag zwar in manchen Punkten übertrieben oder ziemlich unglaubwürdig sein, bietet aber insgesamt eine spannende Unterhaltung. Der Film wird nicht langweilig und der Schluss ist zwar typisch amerikanisch, aber für Action ist gesorgt. Im richtigen Leben ist das Geheimagentenleben sicherlich nicht so spannend - und das würde wohl auch niemanden ins Kino locken, oder? .-)
Deine Bemerkung zum roten Sack und unauffällige Observation teile ich allerdings. Immerhin läuft der Typ mit ner Million Dollar im Sack rum und kauft sich nicht mal eine anständige, weniger auffällige Tasche. Geizhals Genauso unglaubwürdig, wie er es schafft mit so wenig Geld von der französischen Küste mit dem TGV nach Zürich zu fahren. Den genauen Preis weiss ich nicht, aber ich denke es ist doch wesentlich teurer als eine normale Bahnfahrt - und die kostet bereits mehr als genug. Ausserdem ist er wohl der einzige der es schafft ohne Grenzkontrolle in die Schweiz einzureisen - Schweiz ist nicht in der EU, das haben die Amerikaner wohl vergessen. Kleiner Lapsus halt. Und wieso fragt er die Frau ob sie ihn mitnehmen kann nach Paris? Er hat doch vorher auch den Zug genommen. Naja, es ist halt nicht alles logisch.
Aber insgesamt finde ich den Film nicht schlecht.
Gruss,
René
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Also ma ehrlich…
… erstens kann man schon der Überschrift entnehmen, dass ich den Film schon gesehen habe und spätestens nach dem 2. Satz gaanz schnell wieder das Fenster wegklicken - oh jeh, dann hat man die ersten 2,5 Minuten des Films schon gelesen…
…hast Du recht, und ich habe da etwas zu heftig reagiert.
Soo viel erzähslt Du ja nicht!
Sorry dafür
By the way - die gleiche Geschichte gab es Anfang (?) der 80er mal als Fernsehproduktion mit Richard Chamberlain in der Bourne-Rolle. Ich persönlich fand diese Verfilmung irgendwie besser - vermutlich, weil sie doppelt so lang war und kaum Fragen offen blieben…
By the way - die gleiche Geschichte gab es Anfang (?) der 80er
mal als Fernsehproduktion mit Richard Chamberlain in der
Bourne-Rolle. Ich persönlich fand diese Verfilmung irgendwie
besser - vermutlich, weil sie doppelt so lang war und kaum
Fragen offen blieben…
Richtig. Interessant hierbei: Dieser Film wurde damals tatsächlich in Zürich gedreht. Diverse der Schauplätze kenne ich gut. Allerdings haben sie die Geographie der Stadt völlig verwürfelt. Als er mal mit dem Taxi wohin fährt, kurvt er irgendwie zweimal das Limmatquai entlang. Und andere Durcheinander… da haben sie es wohl nicht so streng genommen…
Jedenfalls war das auch ein besonderes Ereignis, als in den Zeitungen zu lesen war, dass Chamberlain für Dreharbeiten nach Zürich kommen würde…