Bowling for Columbine

Moinsen,

ich hab den Film heute Abend gesehen, und bin ziemlich begeistert.Da kommt ein US-Amerikaner (sic!) zu dem Schluß, daß der einzige Grund, die wirklich in der Tiefe liegende URsache, für all die Verbrechen in den USA, für die Todesstrafe, für die terroristischen Aktivitäten, die sich die US-Regierung leistet, daß all dies einfach nur darin liegt, daß die Amis einfach nur SCHISSER sind. Und so, wie er das sagt: Er hat Recht. Vollkommen Recht. Das Interview mit Charleton Heston (Chief von der National Rifle Association) fand ich besonders interessant. UNd die Darstellung der Kanadier.

Hat sonst jemand den Film gesehen? Meinungen? Kommentare?

Gruß,

Doc.

Hi!
Ich hab bis jetzt nur ein Buch von Michael Moore gelesen, dass ich schon sehr überzeugend fand.
Vom Film hab ich glaube ich bis jetzt 10 Minuten gesehen, die aber schon ausreichen, dass ich mir nächste Woche mal ein Kino suche wo der Film läuft (was ja bei der ganze Multi-wir-habe-7-Kino-und-zeigen-2-Filme-plex-kacke nich so einfach ist).

Gruß
freak *derjetzteinKinosucht*

P.S.: Der Trailer ist mein Lieblingstrailer seit langem

Moinsen,

der Film könnte in allen Parlamenten und bei der UNO vorgeführt werden.

Für Freunde der Statistik: [Achtung Flash]
http://www.bowlingforcolumbine.com/flash-01.php

Gruß,

Z.

Hallo,
ich war auch begeistert, irritiert und geschockt. Besonders die Einfachheit der Theorie hat mich überzeugt. Allerdings fand ich erschreckend, dass die Amis nicht nur „Schisser“ sind, wie du sagst, sondern dass das von Regierung und Medien so gewollt, inszeniert und eingesetzt wird.
besonders die Rolle der Medien fand ich hochinteressant.
Ein bisschen kitschig der Schluss vielleicht, mir fehlte eine Überprüfung der Versprechens dieser Warenhauskette, ob sie nun wirklich keine Munition mehr verkaufen. So war wieder alles vielleicht nur medienwirksam inszeniert.
Cool fand ich die Art und WEise, wie Mr. Moore die Interviews geführt hat…frech, leicht komödiantisch und dann doch immer wieder auf den heiklen Punkt gekommen.
Gruß
„Simone“

Ein bisschen kitschig der Schluss vielleicht, mir fehlte eine
Überprüfung der Versprechens dieser Warenhauskette, ob sie nun
wirklich keine Munition mehr verkaufen. So war wieder alles
vielleicht nur medienwirksam inszeniert.

Nein, die Warenhauskette verkauft nun wirklich keine Munition mehr. Moores neues Ziel ist es, auch WalMart zu diesem Schritt zu bewegen. Mehr auf www.bowlingforcolumbine.com

Ciao, Stephan

Nein, die Warenhauskette verkauft nun wirklich keine Munition
mehr. Moores neues Ziel ist es, auch WalMart zu diesem Schritt
zu bewegen. Mehr auf www.bowlingforcolumbine.com

Hallo Stephan,
das meine ich eigentlich gar nicht. Das weiß ja nur derjenige, der sich weiter damit beschäftigt. Dem „gemeinen“ Kinobesucher wird es nicht gesagt/gezeigt. Für mich hätte es den Film runder gemacht und noch ernstzunehmender!
So long
„Simone“

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Hi Simone!

das meine ich eigentlich gar nicht. Das weiß ja nur derjenige,
der sich weiter damit beschäftigt. Dem „gemeinen“ Kinobesucher
wird es nicht gesagt/gezeigt. Für mich hätte es den Film
runder gemacht und noch ernstzunehmender!

Dann wäre der Film wohl erst ein paar Jahre später ins Kino gekommen, weil man ja erst noch beobachten müßte, wie sich das ganze weiterentwickelt :wink: Nein, im Prinzip stimme ich Dir zu, diese ganze Supermarkt-Geschichte fand ich auch etwas zweifelhaft, weil sie zwar durchaus gutgemeint, aber doch sehr „amerikanisch“ aufbereitet wurde. So richtig mit „David gegen Goliath“-Pathos.

Ciao, Stephan

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Aufruetteln unerwuenscht.
Hallo @ all,

nun ist er also auch in Deutschland angelaufen, schoen!!
Ich hab mir hier in den Staaten diesen Film schon vor einem kleinen Weilchen anschauen duerfen und muss sagen, dass er auch mir sehr gut gefallen hat. Allerdings sollte man etwas vorsichtiger sein mit der pauschalen Bewertung der Amis als „Schisser“. Das moegen die aus verstaendlichen Gruenden gar nicht. Wir wollen ja auch nicht mit Kuba in einen Topf geworfen werden! :wink:

Es ist ein typischer Michael Moore Film. Soll heissen, er versucht zu polarisieren und den Menschen ein, zugegebenermassen voellig uebertriebenes, Spiegelbild zu praesentieren. Ich selbst hatte nach dem Film einige heisse Diskussionen mit Amerikanern und kann sagen das der Film von den Republikanern grundsaetzlich verachtet wird (auch ohen das sie ihn gesehen haetten). Eigenlich sorgt schon die Erwaehnung des Namens Moore zu einer Vorurteilsbehafteten „Ach der schon wieder …“ Reaktion.

Sollte jemand wirklich Lust haben die im Film angesprochenen Zahlen nochmal schriftlich zu sehen, mit Literaturnachweis, so kann ich das neue Buch von Moore ‚Stupid white man‘ empfehlen. Dort werden auch die Demokraten nicht gerade mit Samthandschuhen angefasst.
Ich denke das der Film einen schoenen Ueberblick gibt, ueber das , was im „Land of the free and brave“ so alles im argen liegt. Allerdings kann man auch viele Dinge die man heute als absurd erachtet, mit historischen Hintergruenden belegen und als „sinnvoll“ erscheinen lassen. Nicht alles ist so schlimm wie dort dargestellt wird, auch wenn ich heute noch nicht in Detroit Downtown allein bei Nacht unterwegs sein moechte… (und schon gar nicht an einer Ampel anhalte).

Gruesse aus Michigan,

Reiner

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

nun ist er also auch in Deutschland angelaufen, schoen!!

Naja, eigentlich läuft er hier auch schon seit November, nur haben ihn einige erst jetzt gesehen.

Allerdings sollte man etwas
vorsichtiger sein mit der pauschalen Bewertung der Amis als
„Schisser“.

Ich bin Deiner Meinung. Moore würde glaube ich auch eine andere, etwas weniger holzschnittartige, Formulierung wählen. Jedenfalls frage ich mich, wie die Menschen in den USA (und auch hier in Deutschland!) Machthaber unterstützen können, die derart kriegslüstern sind und über ihre Pläne nicht nachzudenken scheinen - und schonmal gar nicht über das, was sie so von sich geben. Auch hier in Deutschland sehe ich mit Schrecken die Umfragewerte der CDU in ungeahnte Höhen schnellen. Und obwohl unsere Regierung rein innenpolitisch _nur_ Mist baut und ebenfalls zu doof ist, um einen brauchbaren Weg aus der Misere zu finden, würde ich doch niemals diese „wir unterstützen die USA wasimmersieauchtun“-Politik der Christdemokraten unterstützen!
aber wir gehen off-topic :wink:

Ciao, Stephan

Hallo DocValde
ja der Film ist klasse, aber er ist eben NICHT objektiv. Das will er wohl auch nicht sein. Ich kann mich nicht entscheiden welche Szene ich lustiger fand als er den Polizisten veranlassen wollte etwas gegen die Umweltverschmutzung in LA zu unternehmen oder als er bei den Kanadiern reinmarschiert ist oder…obwohl es genau genommen alles ziemlich bestürzend war – zusammengenommen.
Beim lesen von „Stupid White Man“ hab ich mich auch weggeworfen, die ersten 2/3 sind ebenfalls sehr amüsant und regen doch auch zum Nachdenken an.

Hat jemand vor etwa 2 Wochen auf dem Ersten den Bericht „Das Kartell“ Gesehen in dem es auch um Bush und "seine " Energiekonzerne ging?
Etwas irritierend fand ich allerdings heute die ganzseitige Anzeige des Dr. med. Matthias Rath aus Südafrika in der SZ der wiederum feststellt das die größten Einzelspenden für Bushs Walkampf von der Pharmaindustrie kamen. (Na -wer hat ihn jetzt gekauft- ???)

Aber zurück zum Topic. Den Film sollte wirklich jeder gesehen haben.
Gruß Zig

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

fyi…
…Moore hat unter anderem auch eine Serie gemacht: The Awful Truth". Wenn dir Bowling gefallen hat, dürfte dich das vielleicht auch interessieren.