Wickis 'Die Brücke'

Wegen des Todes von Günther Pfitzmann ist mir mal wieder eingefallen, was ich schon lange fragen wollte. Wickis Antikriegsfilm „Die Brücke“ wird immer so zusammegefasst: Eine Gruppe von Jungen soll eine militärisch unbedeutende Brücke verteidigen.

Wenn man den Film gesehen hat, stellt man fest, dass dieser Befehl gerade zum Schutz der Jungen gegeben wird, und erst ihr HJ-Fanatismus führt in die Katastrophe.
Wie kam es zu dieser falschen Beschreibung? Haben die Redakteure, die die Inhaltsangaben schreiben, den Film nicht gesehen?

Andreas

Wie kam es zu dieser falschen Beschreibung? Haben die
Redakteure, die die Inhaltsangaben schreiben, den Film nicht
gesehen?

Ich denke, das ist ähnlich, wie bei en Klappentexten für Bücher. Daß die Beschreibungen mit dem Inhalt des Buches nichts oder nur wenig zu tun haben, ist ja eher die Regel als die Ausnahme. Naja, vielleicht kann man auch nicht verlangen, daß sich die Schergen das ganze Buch antun bzw. den ganzen Film ansehen, bevor sie die Zusammenfassung schreiben. Oder doch?

Gruß
Christian

Hallo

Die Beschreibungen zu Filmen ist doch manchmal zum lachen.
Besonders schön fand ich einmal ein Bewertungssternchen für Erotik,bei
Jackie Chan´s MISSION ADLER.
Da ich die meisten Filme vorher schon auf Video gesehen habe,find ich die
Beschreibungen in meiner Fernsehzeitschrift oft sehr schräg.Da werden öfters
gute Filme zerrissen und meiner Meinung nach eher langweilige oder zusammen =
hanglose Filme,hochgelobt.Aber Geschmäcker sind ´Gott sei Dank ´,verschieden.

Gruß Nino