28 Tage später?

was in gottes namen war das denn für ein dreck???

was in gottes namen war das denn für ein dreck???

Hi Kai!

Huiiihhh! Das wuerde ich hier lieber nicht so laut sagen, sonst regen sich hier wieder ein paar zarte Gemueter auf. Ich bin der gleichen Ansicht, aber auch das darf ich eigentlich gar nicht mehr sagen.

Von wegen Kultregisseur und so. So’n Scheiss!!! Der Film kann ja mal gar nix.

TapouT

was in gottes namen war das denn für ein dreck???

Ganz einfach: Es war ein großer Dreck!!!

Ciao
Kaj

was in gottes namen war das denn für ein dreck???

nee? ehrlich jetzt??? bin mir den streifen gerade am downloaden. war der wirklich so schlimm? so schlimm wie resident evil??

markus

Was machst Du? Versteh ich nicht :frowning:

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Hallo Kai,

ich empfinde mit dir. Es muss ein großer Schock sein, nach jahrelanger Konditionierung plötzlich ohne Vorwarnung einen Film vorgesetzt zu bekommen, der einfach so mit den gängigen Richtlinien für Plot und visuelle Umsetzung bricht.

So etwas kann nur passieren, weil es immer noch kein verbindliches künstlerisches Regelwerk für Filmschaffende gibt - im Grunde genommen ein Skandal! Und es ist ja wohl typisch, dass das arrogante alte Europa sich mal wieder hochnäsig über die schönen Konventionen hinwegsetzt, die Hollywood in Jahrzehnten so mühsam aufgebaut hat.

Man kann nur hoffen, dass das Beispiel nicht Schule macht. Man stelle sich vor: Man geht ins Kino, hat Trailer und Inhaltsangaben gelesen und dann sieht der Film ganz anders aus, als man ihn sich, nach jahrelangem Training als Konsument der Produkte der führenden Unterhaltungsindustrie, vorgestellt hatte!

Wer will schon Überraschungen im Kino! Wer will schon etwas anderes sehen, als er erwartet hatte! Vielleicht sollte man ganz einfach grundsätzlich nur noch Drehgenehmigungen für Regisseure erteilen, die

a) entweder zu den für herausragende Unterhaltung fähigen Studios wie Disney, MGM oder 20th Century Fox gehören

oder

b) nachweisen können, dass sie sich mit dem projektierten Film an detaillierte Vorgaben halten (hier könnte man eine Art Dogma formulieren), zum Beispiel konsequente Umsetzung des 5-Akter-Plots, bewährte Ausleuchtungspraktiken, mindestens zwei Schauspieler pro Film, die einen Bekanntheitsgrad von wenigstens 85% in der Weltbevölkerung haben.

Nur so ließe sich der hohe Standard erzielen, den ein Kinobesucher heute zu Recht von einem Film erwarten darf!

lemmy

Bravo! =)
Lemmy, kein Mensch hätte es besser formulieren können!

„28 days later“ war seit langem der erste Film, bei dem ich mich gruseln konnte und danach in jedem Zimmer vor Betreten Licht angeschaltet habe. Was will ich mit Pseudo-Horror wie „Final Destination 2“ etc., das hier war authentisch und verstörend! Auch wenn das Ende fast schon wieder etwas opportunistisch ausgefallen ist, ein klasse Film.

Ciao, Stephan

hy,

„28 days later“ war seit langem der erste Film, bei dem ich
mich gruseln konnte und danach in jedem Zimmer vor Betreten
Licht angeschaltet habe. Was will ich mit Pseudo-Horror wie
„Final Destination 2“ etc., das hier war authentisch und
verstörend! Auch wenn das Ende fast schon wieder etwas
opportunistisch ausgefallen ist, ein klasse Film.

Aber wohl ein Remake. Es gab in den 70ern schonmal das „Thema“ da irrte dann auch einer umher (allerdings nach irgendwas mit Atom oder so) und findet unterwegs auch noch ein zwei Leidensgenossen. Ist auch auf Psycho rausgelaufen, ist aber nixx neues.

h.
*dersichdenstreifennichantut*

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Wieso? Was ist denn genau an dem Film so schlecht?

Skandalöse Enthüllung!
Little H. ist ein Remake!
Er hat zwei Augen, zwei Ohren, eine Nase… das gab es doch schon mal!

Jetzt mal unter uns Pastorentöchtern… Wenn du 28 Days Later mit Quiet Earth vergleichst, kannst du ebensoso gut behaupten, Matrix Reloaded sei ein Remake von Im Weißen Rößl.

lemmy

Jetzt bin ich beruhigt - öder Plot, grausige Hi8-Optik, unfreiwillige Komik - alles nur kontrollierter Regelbruch. Na dann.

Gruss, Joachim

Hy,

Aha, dann ist Oceans Eleven auch kein Remake oder wie :wink:)
Ich glaub ich muss mal meine Kino-Weltanschauung überdenken *lol*

h.

Hallo Little H.,

Aha, dann ist Oceans Eleven auch kein Remake oder wie :wink:)

Doch doch, das ist schon eines. Oh je, ich fürchte, du hast mein Posting ganz falsch verstanden. Ist aber nicht schlimm, da muss man sich nicht schämen, ich kann es ja noch einmal langsamer erklären.
Auch wenn es vielleicht etwas schwierig wird, da du ja 28 Days Later nicht gesehen hast, und eine inhaltliche Beurteilung dieses Films von dir daher etwas… nun ja… fragwürdig scheint.

Also: Ocean’s Eleven nimmt den Originalfilm als Basis für den eigenen Plot. Ebenso wie beispielsweise Gus van Sant für seine Fassung von Psycho den Hitchcock-Film als Vorlage nahm. Das Personal ist das gleiche, meist zum großen Teil sogar die Namen, vor allen Dingen aber wird oft das Originaldrehbuch als Ausgangsmaterial verwendet, es ergibt sich daraus fast unvermeidlich auch die Übernahme der ursprünglichen Botschaft des Stoffs. Hier spricht man von einem Remake.

Kommt einem die Story eines Films aus einem anderen Werk bekannt vor, so handelt es sich in den seltensten Fällen auch gleich um ein Remake.

Eine Grundstory könnte so Beispiel so aussehen: Mann trifft Frau. Beide verlieben sich ineinander. Es kommt zu einem unvorhergesehenen Konflikt, der die Protagonisten auseinandertreibt. Der Konflikt wird gelöst. Es kommt zum schönsten Tag im Leben einer Frau, incl. weißem Kleid.

Dieser brisante Stoff wurde von den verschiedensten Produktionsfirmen, besonders aus dem wunderbaren Eldorado der Filmkunst - Hollywood! - aus unterschiedlichen Perspektiven inhaltlich ausgelotet und von grandiosen Darstellern, wie Tom Hanks, Julia Roberts, Meg Ryan oder Richard Gere, darstellerisch fast perfekt interpretiert.

Dennoch darf ich wohl, ohne rot zu werden, behaupten, dass all die fabelhaften Produktionen, auf die diese Beschreibung passt, kaum allesamt unter den Begriff „Remakes“ fallen.

Ist es so verständlicher?

Ich glaub ich muss mal meine Kino-Weltanschauung überdenken

Das ist gut, Little H., sogar sehr gut! Überdenken kann eigentlich fast nie schaden!

*lol*

Und lachen ist, wie jedermann weiß, der Gesundheit außerordentlich zuträglich. Hör am besten gar nicht auf damit!

Ganz liebe Grüße von Cineast zu Cineast,

lemmy

resident evil war dagegen ein granaten film!

dieser film hat nichts!!!

er ist gähnend langweilig.
er ist sauschlecht gemacht. jedes b-movie ist besser.
die story…oh mann die story …unglaublich.
zombies! ja wo leben wir denn? ich kann einfach nicht glauben das der regisseur diesen film auch noch ernst gemeint hat.
ich kann einfach nicht glauben das ich auch noch da rein gegamgen bin! ich hab die vorschau gelesen und dachte naja bestimmt ganz geil gemacht, aber es kam alles ganz anders.
und alle die im kino saßen ( na ja es waren nicht viele, das hätte mir eigentlich schon zu denken geben müssen ) sind gleicher meinung wie ich aus dem kino gekommen.

Tip!
Hallo lemmy,

Dein Artikel hat in Verbindung mit den Beiträgen der Inhabern des Wissens um die allerletzten Wahrheiten mein Interesse an dem Film geweckt, nachdem ich von der Vorschau eher weniger überzeugt war. So er denn in 10 Tagen noch läuft, werde ich ihn mir antun. Leider sind die Chancen relativ gering, weil die meisten Filme heutzutage in den ersten drei Wochen bereits in jedem Multiplex 200 mal gezeigt worden sind und dann ins kleinste Kino mit 35 Plätzen und original Monosound verbannt werden. Aber ich bleib dran.

Gruß
Christian