Vor ein paar Tagen ist bei uns eine Werbung vom Hofer (=Aldi) herein geflattert. Ab Donnerstag hat er einen Videorekorder im Angebot bei dem als Blickfänger steht: „CM-Skip (Werbeblocküberspringer)“.
Jetzt frage ich mich aber, wie so etwas geht (einmal angenommen das funktioniert wirklich). Denn die Fernsehsender werden ja nicht so dumm sein und ein Signal mitschicken wann die Werbung anfängt und endet. Und von selbst kann der Videorekorder auch nicht erkennen was Werbung ist.
Weiss jemand von euch ob das nur ein Schmäh ist oder ob das wirklich funktioniert?
mfg
chris
P.S.: Nein, nein, den will ich nicht kaufen, ich habe schon einen!
Der Rekorder nimmt schon die Werbung mit auf, aber danach spult er zurück und markiert den Anfang und das Ende der Unterbrechungen und überspringt dann den markierten Teil beim wieder abspielen (d.h. er spult dann automatisch vor bis zum Ende der Werbung und spielt normal weiter).
Wie er erkennt wann eine Werbung anfängt weiß ich nicht.
Ich kenn es nur unter den Namen ‚Commercial Advance‘ von US Videorekordern.
hmm… das beantwortet aber glaub ich die Frage nicht.
Aber deine Antwort tut es?
Um die
Werbung markieren zu können, muß er ja trotzdem die Werbung
erkennen ??!
Hab ich doch gesagt ¬¬ das ich es nicht weiß.
Wie die Methoden genau funktionieren werden se wohl nicht an die große Glocke hängen, aber wenns dich so sehr interessiert… eine Methode is per DTMF Töne filtern… google nach ‚dtmf commercial vcr‘.
„Most networks broadcast either DTMF tones or vertical blanking interval data in the signal to allow local stations to insert local advertising.
Several companies offer VCR’s that will look for these codes post-recording and skip ads for you.“
Diese Art der WErbungsüberspringung halte ich auch für fragwürdig: Wenn er erkennt, wo die WErbung anfängt, warum nimmt er sie dann noch mit auf? Und wenn er das Ende erkannt hat und dann erst zurückspult, um den Werbeblock zu markieren, verliert er ein Stück vom Film…
Zurück zur Frage: Die meisten (eigentlich alle) Sender blenden ihr Logo mit ein. Diese Einblendung fehlt aber in Werbepausen, bietet also einem REcorder zumindest theoretisch einen Anhaltspunkt.
Gruß
Tyll
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Was mir noch aufgefallen ist… was man evtl. zum erkennen von Werbung nutzen könnte ist, dass das Senderlogo jeweils zu Beginn der Werbung ausgeblendet wird (weil in der Werbung das Logo nicht gezeigt werden darf). Wenn der Videorekorder also jeweils eine der Bildschirmecken während des ganzen Films auf Veränderungen hin „beobachten“ würde, könnte er ja das plötzliche Verschwinden eines solchen Logos als nahende Werbung identifizieren, und eine solche Werbepause auf dem Band (bzw. der DVD) markieren.
Alles viel zu kompliziert -
Sender in den USA lassen ihr Logo meistens eingeblendet, wenn die Werbung läuft - daran kanns also wohl nicht liegen.
hört mal genau hin, wenn die Werbung anfängt, da wird nämlich die Lautheit des Audiosignals signifikant angehoben. Das wird in der Regel als Erkennungsmerkmal genutzt, um Werbung von anderem TV-Inhalt zu filtern. Auch die grösste Explosion in einem Spielfilm wird einen gewissen Wert nicht überschreiten - Werbung hingegen hat immer einen höheren Pegel und fällt somit ins „Ausblend-Raster“.
Werbung hingegen hat immer einen höheren Pegel und fällt somit
ins „Ausblend-Raster“.
Tja… ich denk aber, dass das halt auch nur solange funktioniert, solange die Fernsehsender sich daran halten, bei Werbung den Pegel so anzuheben… falls sich das mal ändern sollte, dann wird der Werbeblocker leider nicht mehr funktionieren.
alles in allem glaub ich nicht so recht dran, dass es da eine Patentlösung gibt.
Stimm ich Dir zu - deswegen gibts auch nur sehr wenige Modelle, die das überhaupt anbieten. Schliesslich wollen die Sender ja ihre Werbung an den Mann bringen. Hersteller solcher Geräte müssen also auf die ihnen zu Verfügung stehenden Möglichkeiten zugreifen. Deswegen funktioniert das auch nicht mit der Logo-Ausblendung.
Und ausserdem - der Video-Schnellvorlauf ist doch ruckzuck erledigt.
ich kauf mir jetzt sowieso kein VHS mehr… mit DVD, HD und Co. wird sowieso einfach mal schnell über die Werbung drübergesprungen. Spulen adé. Demnächst werden die Rekorder ja sowieso deutlich billiger.
sgt
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Denn die Fernsehsender
werden ja nicht so dumm sein und ein Signal mitschicken wann
die Werbung anfängt und endet. Und von selbst kann der
Videorekorder auch nicht erkennen was Werbung ist.
hi,
der videorekorder vielleicht nicht, aber der computer magnetbandaufzeichnung ist eine aussterbende technologie. in ca. einem jahr schätze ich, werden die digitalen videorekorder erschwinglich sein. gesehen habe ich auch schon wohnzimmertaugliche computergehäuse, in die man dann einen kompletten PC, der grade schnell genug ist, um audio und video in echtzeit zu (de)komprimieren, unterbringt. dazu eine große festplatte, TV-ausgang, kabellose tastatur und maus. das ist die zukunft. und ein computer filtert werbungen intelligent: er merkt sich einfach die jingles „jetzt ist werbung“ und „programmvorschau = werbeende“ und erkennt sie wieder. alle paar wochen bis monate muß man das eben updaten.
Diese Art der WErbungsüberspringung halte ich auch für
fragwürdig: Wenn er erkennt, wo die WErbung anfängt, warum
nimmt er sie dann noch mit auf?
Weil kein System perfekt ist, oder möchtest du das plötzlich was vom Film weggeschnitten wird? Und vllt möchte so mancher Videogucker doch ein paar Spots später sehen… so ist es jedenfalls besser als es rauszuschmeissen und hinterher zu bedauern (obwohl, wer bedauert das fehlen von Werbung?
Und wenn er das Ende erkannt
hat und dann erst zurückspult, um den Werbeblock zu markieren,
verliert er ein Stück vom Film…
Spult zurück nachdem alle Aufträge aufgenommen wurden, nicht während der Werbung oder Ende der Werbung oder sonstwas, für wie blöd hälst du die Hersteller eigentlich? Solche ähnlichen Systeme gibt es in fast allen japanischen Videorekordern (hab ich mir gestern sagen lassen), wenn die so fragwürdig wären, würds keiner produzieren und schon gar keiner kaufen/benutzen
Bin mir zwar nicht 100% sicher, aber ich meine mal gehört/gelesen zu haben, das die Werbeblöcke anhand der fehlenden schwarzen Balken des normalen Kino Formats (16:9 Breitbild) erkannt werden - Also auch nur bei Filmen und nicht bei normalen Sendungen rausgeschnitten werden können.
Ein Signal oder eine andere Erklärung kann ich mir nicht vorstellen - wäre ja auch nicht wirklich im Interesse der Industrie.