American Beauty: Glücklich und erschossen

Was soll bitte daran so toll sein? Es gab doch nicht mal einen eindeutigen Grund warum der Vater den anderen Vater erschießen sollte. Er hätte höchstens seinen Sohn erschießen können, nachdem der andere Vater gesagt hatte, er hat Drogen von seinem Sohn gekauft. Und was passiert jetzt mit den anderen Charakteren?

Meine Wertung: Höchstens 1 von 10

Noel

Da ist Dir wohl 'was entgangen…

Aber mach’ Dir nichts draus, Wertungen sind schliesslich ziemlich subjektiv.

liebe Gruesse,
Astrid

Dann klär mich doch einer bitte auf, was die Moral der Geschichte ist. Ist es „Du kannst dein leben verändern, es nutzt aber eh nix“ ? Oder „Wer zuviel schönheit sieht wird erschossen“? Oder einfach „lebe für den Moment, jemand könnte dich gleich wegen einem Mißverständnis erschießen“? Oder „Sag deine Meinung, dann stirbst Du schneller“? Ich könnte endlos so weitermachen, aber was ich einfach sagen will, ich fand den Film scheiße. Es gab zwar ein Paar komische Momente, aber das wars schon.

Noel

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Was erwartest Du?
Hi Noel,

eigentlich kann ich ja ganz gut damit leben, daß nicht alle Leute dieselben Filme mögen. Nach Deinen Bemerkungen über American Beauty würde mich jetzt aber doch interessieren, was Du von einem Film erwartest und welcher Film diese Ansprüche gegebenenfalls erfüllt.

Gespannt
Michael

Hallo Michael,

Ich hatte erwartet, daß es wenigstens zu einem guten Ende gekommen wäre. Nein, das ende fand ich nicht gut.

Es gab interessante, komische, inspirierende Momente im Film, aber die paßten einfach nicht zusammen, so als wolle man vier verschiedene Puzzles zusammensetzen.

Aber besonders diese pseudo-philosophischen Aussagen von dem Drogen Dealer (!!!) die nur dann Sinn machten wenn man nicht darüber nachdenkt, fand ich besonders ärgerlich.

Aber gut, jedem das eine, es gibt ja auch Leute die den Englischen Patienten mögen.

Mein Lieblingsfilm 1999 ist Matrix, da paßt einfach alles. Der beste Film den ich je gesehen habe, ist Schindlers Liste. Emotionalster Film, Kolya, Tschechien, bester ausländischer Film 1998(?) oder 1997.

Grüße,

Noel

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Ich fand den Film streckenweise lustig un mäßig bis gut, aber er war meiner Meinung keinen Oscar wert.

Auch meine Meinung.

Ich fand den Film streckenweise lustig un
mäßig bis gut, aber er war meiner Meinung
keinen Oscar wert.

Hi Noel!

Ich hatte erwartet, daß es wenigstens zu
einem guten Ende gekommen wäre. Nein, das
ende fand ich nicht gut.

Meinst Du ein klassisches „Happy End“? Das fände ich im Gegenteil sehr unbefriedigend. „Gutes Ende“ im Sinne von „stimmig“ mag ein Kriterium sein, aber dann war es sehr wohl ein „gutes Ende“, finde ich.

Es gab interessante, komische,
inspirierende Momente im Film, aber die
paßten einfach nicht zusammen, so als
wolle man vier verschiedene Puzzles
zusammensetzen.

Dieser Film spielt natürlich mit einer Menge von Versatzstücken und damit auch mit den Erwartungen der Zuschauer. Da gibt es Elemente, die aus diesen unsäglichen Teeniekomödien stammen könnte, Screwball-Elemente, dann gibt es aber auch wieder Passagen, in denen es plötzlich sehr, sehr ernst wird, wenn eine Person einfach nur „nackt“ da steht, wenn die Fassade bröckelt - ich fand das sehr anrührend. Mag aber am Alter (an meinem) liegen…

Aber besonders diese
pseudo-philosophischen Aussagen von dem
Drogen Dealer (!!!) die nur dann Sinn
machten wenn man nicht darüber nachdenkt,
fand ich besonders ärgerlich.

Vielleicht ist der Anspruch verfehlt, daß jede Person in einem solchen Film in ihren Äußerungen eine Botschaft übermitteln sollte…

Aber gut, jedem das eine, es gibt ja auch
Leute die den Englischen Patienten mögen.

Mein Lieblingsfilm 1999 ist Matrix, da
paßt einfach alles.

Einspruch, Euer Ehren! Ich fand den Film auch durchaus unterhaltsam, aber mehr auch nicht. Insbesondere, was die besagte „Stimmigkeit“ angeht, darf man da dann doch nicht so genau hinsehen, wenn man nicht ganz übles Bauchweh bekommen will. Aber das macht ja auch nichts, es hat mich nicht weiter gestört.

Der beste Film den

ich je gesehen habe, ist Schindlers
Liste. Emotionalster Film, Kolya,
Tschechien, bester ausländischer Film
1998(?) oder 1997.

Die Geschichte von dem tschechischen Musiker und dem russischen Jungen? Nett!

Das waren jetzt ja alles Filme, die man vielleicht als „hoffnungsvoll“ bezeichnen könnte, in dem Sinne, daß schließlich das Gute (im Menschen) zumindest einen Teilsieg erringt. Ist Dir „American Beauty“ vielleicht einfach zu pessimistisch, zu wenig (lebens-) bejahend?

Gruß
Michael

Hi Noel!

Ich hatte erwartet, daß es wenigstens zu
einem guten Ende gekommen wäre. Nein, das
ende fand ich nicht gut.

Meinst Du ein klassisches „Happy End“?
Das fände ich im Gegenteil sehr
unbefriedigend. „Gutes Ende“ im Sinne von
„stimmig“ mag ein Kriterium sein, aber
dann war es sehr wohl ein „gutes Ende“,
finde ich.

Siehe ganz unten.

Es gab interessante, komische,
inspirierende Momente im Film, aber die
paßten einfach nicht zusammen, so als
wolle man vier verschiedene Puzzles
zusammensetzen.

Dieser Film spielt natürlich mit einer
Menge von Versatzstücken und damit auch
mit den Erwartungen der Zuschauer. Da
gibt es Elemente, die aus diesen
unsäglichen Teeniekomödien stammen
könnte, Screwball-Elemente, dann gibt es
aber auch wieder Passagen, in denen es
plötzlich sehr, sehr ernst wird, wenn
eine Person einfach nur „nackt“ da steht,
wenn die Fassade bröckelt - ich fand das
sehr anrührend. Mag aber am Alter (an
meinem) liegen…

Aber besonders diese
pseudo-philosophischen Aussagen von dem
Drogen Dealer (!!!) die nur dann Sinn
machten wenn man nicht darüber nachdenkt,
fand ich besonders ärgerlich.

Vielleicht ist der Anspruch verfehlt, daß
jede Person in einem solchen Film in
ihren Äußerungen eine Botschaft
übermitteln sollte…

Das verstehe ich jetzt nicht ganz, wie meinst Du das?

Mein Lieblingsfilm 1999 ist Matrix, da
paßt einfach alles.

Einspruch, Euer Ehren! Ich fand den Film
auch durchaus unterhaltsam, aber mehr
auch nicht. Insbesondere, was die besagte
„Stimmigkeit“ angeht, darf man da dann
doch nicht so genau hinsehen, wenn man
nicht ganz übles Bauchweh bekommen will.
Aber das macht ja auch nichts, es hat
mich nicht weiter gestört.

Es scheint mir, hier werden die Matrix Fans gegen die American Beauty Fans stoßen :smile:

The Sixth Sense fand is auch ganz gut, Platz 2.

Der beste Film den

ich je gesehen habe, ist Schindlers
Liste. Emotionalster Film, Kolya,
Tschechien, bester ausländischer Film
1998(?) oder 1997.

Die Geschichte von dem tschechischen
Musiker und dem russischen Jungen? Nett!

Ja, genau.

Das waren jetzt ja alles Filme, die man
vielleicht als „hoffnungsvoll“ bezeichnen
könnte, in dem Sinne, daß schließlich das
Gute (im Menschen) zumindest einen
Teilsieg erringt. Ist Dir „American
Beauty“ vielleicht einfach zu
pessimistisch, zu wenig (lebens-)
bejahend?

Was meist Du, er hatte es doch geschafft??? Doch dann wird er erschossen. Abgesehen von ein Paar schrägen Einlagen wie Sex mit 'ner Teenagern und Drogen, war es ja ziemlich optimistisch.

Das ist so als ob man bei Das Boot das Kriegselement raus läßt, die haben trotz sehr schlechten Aussichten und durch alle Strapazen es doch geschafft, Nachhause zu gelangen, sterben dann aber am Ziel. Ohne zu wissen daß es ein Antikriegsfilm ist, macht das kein Sinn, wenn man dies weiß, sehr wohl.

Aber so ein Element habe ich in American Beauty nicht erkennen können.

CU,

Noel

Bin mal auf Eure Meinung über Magnolia gespannt!! (Da gibts bestimmt lange Diskussionen)

Tut mir leid, darauf mußt Du wohl verzichten, ich schaue mir generel keine Filme mit Scientology Huren an.

Noel

Bin mal auf Eure Meinung über Magnolia
gespannt!! (Da gibts bestimmt lange
Diskussionen)

Hi Noel,

leider kann ich Dir nicht sagen, wie die deutsche (und damit sicher synchronisierte) Fassung des Filmes ist, da ich sie nicht kenne. Und bei der Uebersetzung geht mit Sicherheit einiges „floeten“. Ich habe das Original gesehen und es hat mir gefallen.

Wie gesagt, die Geschmaecker sind verschieden.

liebe Gruesse,
Astrid
*dieuebrigensnichtindeutschlandlebt*

Nachtrag
hab noch 'was vergessen:
The Matrix und The Sixth Sense fand ich auch sehr gut!

-)

Astrid

Ach so… gut, daß Du voll die Ahnung hast und alles genau mitkriegst.

?

Ach so… gut, daß Du voll die Ahnung
hast und alles genau mitkriegst.

?

Ach so… gut, daß Du voll die Ahnung
hast und alles genau mitkriegst.

Und jetzt fangt ihr euch am besten an zu schlagen. Ich denke man kann auch ohne Beleidungen ganz gut leben, oder ?

Übrigens fand ich American Beauty klasse, gerade ohne Happy End. Aber vielleicht liegt das auch an meinem Alter.
Kolya fand ich übrigens auch klasse, aber überhaupt nicht vergleichbar mit American Beauty.

Grüße Kerstin

Jetzt verstehe ich überhaupt nichts mehr, weder habe ich sein Posting als bösgemeinte Beleidigung verstanden, noch wollte ich ihn beleidigen. Aber das wird jetzt off Topic.

Noel

Und jetzt fangt ihr euch am besten an zu
schlagen. Ich denke man kann auch ohne
Beleidungen ganz gut leben, oder ?

Übrigens fand ich American Beauty klasse,
gerade ohne Happy End. Aber vielleicht
liegt das auch an meinem Alter.
Kolya fand ich übrigens auch klasse, aber
überhaupt nicht vergleichbar mit American
Beauty.

Grüße Kerstin

Jetzt verstehe ich überhaupt nichts mehr,
weder habe ich sein Posting als
bösgemeinte Beleidigung verstanden, noch
wollte ich ihn beleidigen. Aber das wird
jetzt off Topic.

War auch nicht als Beleidigung gemeint (übrigens bin ich weiblich).
Ich würd sagen Frieden Freude Eierkuchen und Themaende.

War wohl etwas zu anspruchsvoll??
Hallo Noel!
Schade das Dir der Film nicht gefallen hat, aber das der Fitz den Burnham erschossen hat ist doch fast logisch.
Ein Mensch wie der Fitz, dessen Existenz eine einzige Lebenslüge ist, der seine Homosexualität durch Militarismus, Machogerede und übertriebener Schwulenhasserei zu kaschieren versucht, hat sich durch seinen (irrtümlich geleiteten) Annäherungsversuch an Lester enttarnt. Konsequenz: Er bringt den Menschen um, der seine wahre Identität verraten könnte mit den ganzen Konsequenzen, die sich daraus ergeben könnten!

Der Film ist das beste was ich seit langem gesehen habe, und die wahre Kunst steckt bei diesem Film in den Details!

Schau ihn Dir noch mal an und achte darauf!!

Viele Gruesse
Max

Hi Maximilian
Ich bin auch ganz begeistert von dem Film gewesen. Er hat eine ganz andere Art der Kameraführung und Erzählens - fast wie bei einem Theaterstück.

Der Regisseur traf zeigte in fast schon überzogen Menschen, die ihr Normalität nicht ertragen können, und mit Fassade andere und sich betrügen. Ein Blick auf die geschönte Gesellschaft, die wie ich finde, nicht nur die amerikanische sein kann. Menschen, die Angst haben, sie selbst zu sein, nackt und offen vor der Welt. Heute ist doch der Rummel um den Einzelnen immer groß. Es gibt genug, um sich von sich selbst abzulenken oder sich in seinem Trott zu bestätigen z.B. TV gucken, arbeiten etc. Wieviele Menschen leben eigentlich unzufrieden in ihrem Leben und haben Angst sich zu verändern, nach ihren wirklichen Träumen und Fähigkeiten zu forschen. Da gibt es immer die Norm, die Verpflichtung und 1000000 anderer Gründe, die einen an die Routine ketten.

Lieben Gruß, Faten *diedenfilmwahrhaftgenialfindet*