Hallo Experten,
habe gerade den Wallander-Krimi „Der Mann, der lächelte“ gesehen. Ich bin aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen. Kenne den Roman ziemlich gut, hab ihn nur leider im Film kaum wiedererkannt. Außer der Person Wallander und der Tatsache, dass es um Organhandel geht, war ja so ziemlich alles geändert. Ich verstehe ja, dass man Handlungsstränge weglässt, um zu straffen, oder einen fotogenen Showdown bastelt, aber warum werden Personen komplett ausgetauscht (Ann-Britt Höglund => Maja Tysell) oder neu erfunden (Kristina Harderberg), Handlungen grundlegend geändert (Sinnkrise in Dänemark => Affäre mit einer Prostituierten in Stockholm), neu erfunden (Schießerei im Krankenhaus), und warum verzichtet man auf den Showdown am Flughafen zugunsten einer langweiligen Dokumentenübergabe an eine Journalistin. Ich weiß, die Fragen kann mir wohl keiner beantworten, außer dem Drehbuchautor persönlich. Aber wie ist das eigentlich rechtlich? Muss der Autor - in dem Fall also Mankell - informiert werden oder zustimmen, wenn jemand sein Buch hernimmt und derart umbaut? Oder war er sogar selber daran beteiligt? Weiß das jemand?
Gruß
Nikola