Was mir schon öfter aufgefallen ist: gerade europäische Regisseure fabrizieren manchmal derart patriotisch angehauchte Filme in den USA, das es wirklich schon lachhaft (peinlich) ist, zumindest mir als Europäer. Mir fällt da aus gegebenen Anlass besonders unangenehm Starship Troopers (kam mal wieder am vergangenen Wochenende) von Paul Verhoeven (Niederlande) und natürlich Roland Emmerich (Deutschland) mit seinem Independence Day, Godzilla, etc. auf. Diese Kassenschlager bedienen auf wirklich primitivste Weise einfachste Klischees. Man hat wirklich den Eindruck, die fischen absolut offensichtlich nach der Masse des amerikanischen Publikums, das eben wohl auf solche „Erfolgsstories“ stehen.
Roland Emmerich, ja, aber das ist ja auch eigentlich schon wieder lustig. Finde ich zumindest.
Aber bei Starship Troopers muß man aufpassen. Es ist eher eine Warnung wo überzogener Patriotismus hinführen kann. Starship Troopers also bitte nicht in einem Atemzug mit Independence Day oder so nennen
eigentlich ist’s ganz einfach: Emmerich hat gesehen womit sich Geld verdienen läßt. Besonders deutlich bei Independence Day, wo die Amerikaner die Welt retten. Dass die Schwäbische-Spätzles-Echse statt Tokio mal NY platt macht liegt auch nur daran, das dass Amerika der wichtigste Filmmarkt der Welt ist.
Bei Staarship Troopers habe ich Probleme den Film amerikanischem Patriotismus zu zu ordnen. m.E. enthält der Film eigentlich nur Anspielungen auf das dritte Reich en masse und ist ja wohl eher eine Parodie (…wollen Sie mehr wissen?).
da hast du wohl recht, ST ist wirklich soooo derart überzogen, das kann wohl nur eine Parodie sein.
Roland
Bei Staarship Troopers habe ich Probleme den Film
amerikanischem Patriotismus zu zu ordnen. m.E. enthält der
Film eigentlich nur Anspielungen auf das dritte Reich en masse
und ist ja wohl eher eine Parodie (…wollen Sie mehr
wissen?).
Ganz genau. Für mich ist Starship Troopers der beste Antikriegsfilm (wenn es denn sowas überhaupt gibt) aller Zeiten. Man muss ihn sich einmal losgelöst von dem vordergründigen Gemetzel, dass nun wirklich hinreichend übertrieben dargestellt wird, sozusagen auf der Meta-Ebene anschauen.
Do you want to know more?
Gruß
Fritze
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angeblich gibt es von st eine „ungeschnittene“ version, in der ganz klar rauskommt, dass die machthaber auf der erde die meteoriten auf die erde stürzen lassen, um damit das bevölkerungsproblem zu lösen. nebenbei kann man dann auch gleich einen krieg gegen irgendeinen anderen planeten inszinieren, bei dem man auch geleich wieder etliche überzählige bewohner los wird.
wäre ja auch irgendwie logisch - wie soll es denn funktionieren, dass ein meteor von einem fernen planeten auf die erde losgeschickt werden soll…
Ich kann mich nur meinen Vorrednern in bezug aus Starship Troopers anschließen.
Der Film sollte, laut dem Regie-Menschen genau das ausdrücken!
Dieser Wahn der Amerika auf die eine Weise auszeichnet.
In dem Film gibt es doch nur perfekte Menschen, perfekte Regierungen, perfektes manipuliertes Fernsehen. Meinungsmache und Gehirnwäsche über die Klotze. Und es gibt einen perfekten Krieg, der eigentlich nicht gewonnen werden kann. Angeheitert von tollen Waffen und dem vermeindlichen Rum ein Soldat zu sein ist man stolz darauf beide Beine verloren zu haben und eine Protese als Arm!
„Ich bin stolz mein Junge! Die Infanterie hat mich zu dem gemacht was ich heute bin!“ Das war wohl einleuchtend.
Der Film ist eine Parodie und ein Satiere auf die Maschinerie der Armee und speziell der Amerikaner. Wenn Du sonst nichts werden kannst geh zu Armee!
Dieser Film sollte wirklich nicht im Zusammenhang mit ID gebracht werden. Das wäre ganz schön ´Aua´!
ID in allen Ehren ein putziges Spektakel und nicht so schlecht wie er gemacht wird. Sofern man diverse Patriotenbekundungen herausfiltern kann.
Aber da gibts noch schlimmere Filmeö.
Also, ich sehe auch „Independence Day“ als Parodie. Auf die früheren bierernsten, paranoiden Alieninvasionsfilme und auf den amerikanischen Patriotismus. Und das ist Emmerich doch echt gut gelungen. Wer wollte denn am Ende nicht sofort die amerikanische Staatsbürgerschaft beantragen?
Ich kann mir vorstellen, dass es einem hier ausgewanderten Regisseur bestimmt Spaß macht, solche Filme zu gestalten. Wir Deutschen haben ja immer nichts, worauf wir stolz sein können.
Mal sehen, was Wolfgang Petersen dieses Jahr mit „Troja“ gezaubert hat :o)