hallo liebe leser,
bin ich der einzige der findet,daß die altersfreigaben bei den filmen im tv den eigentlichen spaß dran vermiesen?
es gäbe wohl unzählige beispiele,die ich hier aufzählen könnte.daher möchte ich mich hier kurz nur auf eins beziehen.
nehmen wir z.b. einen film mit van damme…
ich frage mich,mit welchem recht und mit welcher begründung die filme von ihm dermaßen zerschnitten werden,das zum einen die teilweise akrobatische kampfkunst des schauspielers nicht mehr logisch zu erkennen ist! und zum anderen die arbeiten derer,die diesen film in mühevoller arbeit gedreht haben, für die katz ist!
so macht mir kein fernsehabend mehr spaß, oder euch?
ich kann kaum glauben , das das alles zum thema jugendschutz passiert.
denn ich sehe da keinerlei relation mehr,insbesondere wenn ich bedenke,das man (egal zu welcher zeit) in den nachrichten oder dokumentationen wesentlich schlimmere dinge vorgeführt bekommt!(die wohlbemerkt aus unserer realität stammen)
oder ist es vielleicht eine alibi-funktion derer,die für die altersfreigaben zuständig sind?
müßten verschiedene themen in den nachrichten dann nicht auch nach altersgruppen gestaffelt werden?
ich kann mir nicht vorstellen , das ein elternteil eines kindes auf der einen seite sagt:„diesen film soll mein kind nicht sehen“,während es damit einverstanden ist, das das kind in den nachrichten die abgeschlachteten opfer der kriege,egal ob aus der vergangenheit oder der gegenwart zu gesicht bekommt.
oder sehen elternteile das tatsächlich so?
dann klärt mich bitte mal über eure meinung dazu auf…
gruß an alle
einervonvielen
Hallo!
Ich will es bei einer möglichst sachlichen Anmerkung belassen, die sich auf den folgenden Teil bezieht:
denn ich sehe da keinerlei relation mehr,insbesondere wenn ich bedenke,das man
(egal zu welcher zeit) in den nachrichten oder dokumentationen wesentlich
schlimmere dinge vorgeführt bekommt!(die wohlbemerkt aus unserer realität stammen)
Sicher werden in den Nachrichten, in Reportagen oder Dokumentationen wesentlich dramatischere Dinge dargestellt, als in Filmen. Ich habe in der letzten Zeit allerdings keine Nachrichten-Filme gesehen, die Gewalt im Allgemeinen oder Krieg im Speziellen verherrlichen. Entweder erfolgt die Berichterstattung wertfrei (Nachrichten), mit impliziter (Reportage) oder expliziter (Dokumentation) negativer Bewertung. Als Elternteil hat man die Möglichkeit, die wertfreien Bilder durch einen entsprechenden Kommentar zu relativieren, erträglich zu machen oder klar zu stellen. Das ist in Filmen anders. Sie werden oft an einem Stück konsumiert, also ohne Erklär- und Nachfrage-Pausen dazwischen, und die Gewaltdarstellung ist des filmischen Effekts zuliebe oft plastischer und „schöner“. Man muss annehmen, dass Kinder in einem gewissen Alter einerseits nur mangelhaft unterscheiden können, was Fiktion und was Realität ist, von dem, was über den Fernsehschirm flimmert, und andererseits dazu neigen, die von den Autoren des Films erwünschte Bewertung zu übernehmen.
Auch ein Krieg verherrlichender Film kann für Jugendliche oder Erwachsene, die das entsprechende Abstraktionsvermögen besitzen, gegebenenfalls interessant sein, wenn er etwas über die Mentalität einer bestimmten Epoche, eines Landes oder eines Regisseurs verrät und Diskussionsstoff bereitet. Ich denke, dass Kinder an fiktionales Material eher langsam herangeführt werden sollten, wenn die Realität schon nicht unbedingt erfreulich ist. Die Filme um 20.15 Uhr in einer geschnittenen Fassung zu zeigen, ist meiner Meinung nach nicht gerade der Weisheit letzter Schluss, da stimme ich Dir zu.
Gruß!
Christopher
Ein wenig off topic
Hi!
Grundsätzlich gebe ich Dir Recht, aber…
zum einen: Wenn ich einen ungeschnittenen Filmgenuss haben will, muss ich entweder ins Kino oder in die Videothek - damit habe ich mich abgefunden!
Nachrichten können in keiner Weise mit Begriffen wie „gewaltVERHERRLICHEND“ etc. in Verbindungen gebracht werden!
Und:
nehmen wir z.b. einen film mit van damme…
ich frage mich,mit welchem recht und mit welcher begründung
die filme von ihm dermaßen zerschnitten werden,das zum einen
die teilweise akrobatische kampfkunst des schauspielers nicht
mehr logisch zu erkennen ist!
Bei Herrn van Varenberg von akrobatischer Kampfkunst zu sprechen, ist ja ungefähr so realitätsnah, als würde man Bud Spencer für die Rolle der Arwen (Herr der Ringe) vorschlagen! Und dann noch die Bezeichnung „Schauspieler“…
*undwegduck*
LG
Guido
Die Filme um 20.15 Uhr in einer
geschnittenen Fassung zu zeigen, ist meiner Meinung nach nicht
gerade der Weisheit letzter Schluss, da stimme ich Dir zu.
Stellt sich nur die Frage, warum auch um 23h die geschnittenen Fassungen laufen! Nicht daß ich damit irgendwelche splatter Szenen meine, sondern wichtige Teile von denen wohl irgendjemand (wer nur?) meint, sie müßten den Zuschauern erspart bleiben. Warum uns dann nicht den ganzen Film ersparen, denn man schaltet eh ab, sobald der Sinn dadurch verloren geht, oder es lächerlich wird, weil man aus dem Original weiß, was da weggeschnitten wurde.
Greetings
Oftmals ist es auch so das selbst von der FSK als 16 freigegebene Filme die um 22.00h gezeigt wurden nochmals vom Schnitter bearbeitet wurden oder aber 18er Filme vorsichthalber (ohne das es verlangt wurde) auch nochmal bereinigt werden. Aber ich gebe dir recht nachvollziehbar ist es oftmals nicht und dann sollten diese Filme erstgar nicht gezeigt werden.