Oscarverleihg. ...irgendw. peinlich!

Moin

Ich schau gerade die Oscarveleihung an und muss mich stark wundern. Ja es kommt in mir sogar ein Gefühl des „Was soll das?“ auf. Eine in der Bush-Provins unbekannte Frau namens Anke Engelte interviewt die Hälfte aller Stars die ihren edlen Körper über den Roten Teppich schleifen. Wie kann das sein, muss ich mich dann fragen?!
Nun, links neben ihr steht ein offensichtlich bei den Stars bekannter Mann der alle Interviewpartner zur unseren Anke lotst. Und all die Promis laufen bzw. sehen zuerst eben diesen Menschen und werden dann mit einem Fingerzeig auf das GermanTelevision verwiesen.
Wie peinlich!
Ich weiss nicht ob Anke ebenso denkt (ich schätze mal nicht, weil sonst hätte sie diesen „ehrenvollen“ Job nicht angenommen …oder doch?).
Jedenfalls, was müssen diese A-Promis über Deutschland an sich denken? Das GermanTelevision brauch Hilfe weil sie sonst keinen Interviewpartner bekommen; jedenfalls keinen bedeutenden - nicht deutschen?! Was zahlt Pro7 diesem Mann, oder diesem …irgendwas?
Wer ist das überhaupt? Ich mein, ist das irgendein Insider der allen Promis den Arsch abwischt und deswegen alle zu ihm rennen?

Kann sein das ich mich irre, aber so empfinde ich dieses Schauspiel!

Für Aufklrärung bzw. Berichtigungen wäre ich sehr dankbar …

Thx

Jim

Jedenfalls, was müssen diese A-Promis über Deutschland an sich
denken? Das GermanTelevision brauch Hilfe weil sie sonst
keinen Interviewpartner bekommen;

Und Du meinst, die Prominenten in den USA kennen aus irgendeinem anderen Land als ihrem eigenen irgendeinen potentiellen Interviewpartner?

Kennst Du aus irgendeinem anderen Land als Deutschland bzw. den USA bekannte TV- oder Kinogrößen? Ich jedenfalls nicht. Will sagen: MIr müßte man auf dem roten Teppich auch erstmal erklären, wer mich da interviewen will, wenn er nicht aus Deutschland oder aus den USA kommt (und weder hier noch dort kenne ich alle , die mir das Ohr blutig labern wollen könnten).

Gruß,
Christian

Ich habe die Oscar-Verleihung nicht gesehen, aber wieso sollte Anke Engelke nicht das Recht haben bzw. die Richtige sein, um die USA-Promis zu interviewen? Immerhin ist sie hierzulande eine bekannte TV-Größe und hat schließlich schon mehr als einen Preis eingesackt.
Genausogut könnte man sich fragen, warum sie sich für so einen Interview-Job hergibt. Sind die amerikanischen Film-Stars mehr wert als unsere?
Und wie schon in der vorangegangenen Antwort gesagt, wir würden ja auch kaum wissen, wer das Interview führt, wenn’s z.B. ein italienischer Superstar wäre.

Grüße, Kitty =)

Hallo.

Habe die Verleihung komplett gesehen (und bin deswegen noch nicht der Frischesten einer).
Anke Engelke fand ich ok. Sie müsste zwar noch ein wenig daran arbeiten, ihre Witze und Blödeleien auf Englisch genauso wirksam werden zu lassen, aber das war auch nicht wirklich übel :smile:
Jemand, der Michael Douglas lauthals winkend mit „Michael!! Michael!!“ zu sich schreit ist mir sowieso allemal lieber als jemand, der triefend-schleimig DAUERND jeden „Star“ nach Designer für Schmuck und Kleidung fragt!

Was den „Zuwinker“ neben ihr anging: Meines Wissens nach hat jedeR InterviewerIN neben diesem Teppich eine solche Person gehabt - allein aus logistisch/organisatorischen Gründen. Da wird doch nix dem Zufall überlassen, wenn man bedenkt, dass alle 3 Meter eine Person mit Mikro in der Hand stand!

Des weiteren bin ich richtig froh, dass die fantastische Leistung der letzten 6 Jahre von Peter Jackson und seinem „Ensemble“ derart gewürdigt worden ist - Alles andere wäre Humbug gewesen!

Seit langen Jahren ist das auf jeden Fall die erste Oscar-Nacht gewesen, die ich ganz durchgehalten und unterhaltsam gefunden habe :smile:

Johannes

Hallo Jim,

hab die Sendung nicht gesehen, aber das mit dem Hinlotsen ist absolut normal, das machen alle Interviewer am roten Teppich so. Die Stars werden vorher von ihren Agenten und Managern informiert, mit welchen Leuten sie speziell reden sollen (weil dort die Promo gerade besonders notwendig ist o.ae.). Wie hoch das Germany eingeschaetzt wird, weiss ich nicht.

Gruesse, Elke

hi

ich fand und finde die engelke gar nicht peinlich. und außerdem ist es mir sowas von schnuppe was ein ami über deutschland denkt, falls er überhaupt weiß wo das liegt.

grüsse

markus

Alles egal, denn HdR hat 11 Oscars bekommen!!!
*freu*
*jubel*

Moin

Meine Beobachtung bezog sich darauf das viele der Promis den Zuwinker von Anke anscheinend persönlich kannten, ihn lächelt begrüssten und die Hand schütelten als müsste er eigentlich auf der anderen Seite der Abgrenzung stehen.
Klar, Anke hat auch „gewinkt“ und „Michael!Michael!“ etc. geschrien, aber erst schauten sie fragwürdig in Richtung Anke und danach gleich zu unserem Zuwinker, den sie dann als erstes freundlich begrüssten und nach dem Fingerzeig vom selbigen schauten Opera und Co. etwas ungläubig auf unsere Anke.
Das hat mich verwundert.
Also wenn, wie in einer Antwort geschrieben, die Promis zu Promotionzwecken jeweils bestimmte Reporter anlaufen (müssen), frag ich mich was die dann bei Anke wollten? Beim GermanTelevision?!

Sieht mir wie gesagt etwas nach schlecht vertuschtem Kapitalumsatz von Pro7 nach irgendwo aus.

Naja, ich kann und will dieses Geaschäft nicht nachvollziehen …

Thx

Jim

wirklich peinlich

Alles egal, denn HdR hat 11 Oscars bekommen!!!

Ja, das war eh klar. Ich nenne das den Titanic-Effekt: Wenn etwas richtig teuer war, bekommt es durch die Academy nochmal einen Schub, damit es sich auch wirklich rechnet.

Gruß,
Christian

Produktionskosten Herr der Ringe (Alle drei Teile): 320 Mio Dollar
Produktionskosten Titanic : 200 Mio Dollar

Also würde Titanic als Dreiteiler 600 Mio kosten oder anders gesagt: Der Herr der Ringe hätte ca. 20 Oskars verdient.

„augenzwinkern“

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Also würde Titanic als Dreiteiler 600 Mio kosten oder anders
gesagt: Der Herr der Ringe hätte ca. 20 Oskars verdient.

Nicht, daß die beiden anderen Teile von HdR bereits sieben Oscars abgeräumt hätten. Und schon stimmt die Relation wieder :wink:

Gruß,
Christian

hi!

Nicht, daß die beiden anderen Teile von HdR bereits sieben
Oscars abgeräumt hätten. Und schon stimmt die Relation wieder

Wenn ich mich recht erinnere, gabs für Teil 1 vier und für Teil 2 zwei Oscars.

Macht also insgesamt 17 Oscars! *wow*…

Gruß,
Sharon

Ich kann da nur zustimmen, Anke war peinlich!
Ich finde sie so unlustig und es ist peinlich wie sie sich ihre lahmen Witze rauspresst. Man kann Witz nicht erzwingen, dann erreicht man nur das Gegenteil.

Als „großer Ami-Promi“ käme ich mir schon verarscht vor mit so einem Schwachsinn, wie sie ihn da von sich gegeben hat, voll gelabert zu werden. Okay, die anderen Gespräche sind auch nicht sinnig aber ich denke nicht, dass das einen guten Eindruck hinterlassen hat…auch wenn das völlig egal ist, da mich es sowieso nicht interessiert, wie nun die Promis übers „German Television“ denken.

Aber auch wenn einem der ganze Rummel nicht zusagt, muss man sich doch nicht so billige Gags bieten lassen, wenn man reinschaltet.
Ich habe es nur geguckt um mir Billy Crystal reinzuziehen, der um Meilen besser als Anke, aber leider auch etwas sehr Handzahm im vergleich zu den letzten Malen, war.

Ich bin froh, dass Anke noch nicht den Job von „Dirty Harry“ hat, dann würde man öfters auf so schlechte, erzwungene Situationskomik treffen, ich hoffe, dass das auch nicht noch kommt. :frowning:

(Oje, jetzt kommen wieder die Proteste)

MFG ACE

Oscarverleihg. Anke nicht peinlich!
Hallo,

warum soll Anke peinlich sein. Achso soll das heißen die Ami Promis sind solche Respektpersonen, daß denen ein ganz anderer Interviewpartner zukommen müsste… Die gehen mir glatt am A… vorbei und Anke hat das gut gemacht (obwohl kein Fan).

Gruß

Die Kontakter sind an jedem roten Teppich mit Interviewmöglichkeit weltweit Standard. Oft schon vor dem Schaulauf werden grobe Interviewzeiten abgemacht, die sich - je nach Status des Interviewers und Interviewten - auf etwa zehn Sekunden bis zwei Minuten belaufen. Grob deshalb, weil selbst eine mündliche Abmachung zwischen Kontakter und Management nicht zwangsläufig eingehalten wird - es gab schon Interviewer, die nach dem Red Carpet ohne ein einziges auf Tape festgehaltenes Wort abziehen mussten. Daher ist ein guter Kontakter Gold wert; ich vermute, daß Pro7 als Exklusivsender für Deutschland entsprechend viel Geld in einen etablierten Pro gesteckt hat. Nach der mündlichen Abmachung Tage vorher „springen“ die Kontakter dann den Agenten / Manager / Gegen-Kontakter des betreffenden Stars an, nennen kurz die Fakten (Wichtigkeit / Sender / Land / Abmachung) und müssen dann nochmals um den Star werben. Daraufhin bekommen sie mit Glück und Geschick wiederum eine grobe Zeitansage, die meist vom Interviewten nicht eingehalten wird, wenn nebenan ein wichtigeres Interview lockt; dann sah man von links das Händchen ins Bild kommen und am Star zupfen.

Als einer der wichtigsten Kinomärkte weltweit ist Deutschland am roten Teppich übrigens gerne gesehen, die Interviewzeiten waren erstaunlich lang - viele Länder müssen sich fast immer mit Zweitverwertungen oder synchronisierten Interview-Kooperationen zufrieden geben.

Gruß, Joachim