Hi,
hab heute zum etlichstenmal WAG THE DOG geschaut. Is ja n super movie. Habe nachher nur immer wieder Dikussionen darüber, ob D. Hoffmann am Ende stirbt oder weiterlebt und sein Tod ebenfalls inszeniert ist…
Würd mich mal über ein paar Meinungen freuen…
Lg Alex
Auch Hi 
ich find den Film auch nur genial.
Ich denke, daß D. Hoffman stirbt, ohne Inszenierung…
Gibts darüber eigentlich ein Buch, wo das Ende nicht so offen ist? Gleich mal googlen gehen:smile:
Schönen Gruß
Silvia
Hallo!
Der Film basiert auf dem Buch „American Hero“ von Larry Beinhart.
Und wie inzwischen auch im Literaturbereich üblich ist die deutsche
Übersetzung verstümmelt damit ja ein Happy End rauskommt (d.h. man
hat einfach das letzte Kapitel weggelassen).
Das Original hat ein eher trauriges Ende.
Tschüss
Matthias
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Hallo Matthias,
Buch „American Hero“ von Larry Beinhart
sehr interessant, danke, das werde ich mir gleich besorgen.
Herzliche Grüße
Thomas Miller
Hi,
meine Theorie ist ja, daß es einfach offen gelassen werden soll. Es soll weder eindeutige Hinweise auf ein Ableben noch auf das Gegenteil gegeben werden.
Man sieht ihn ja niemals sterben. nach dem News-Beitrag zu seinem angeblichen Herzinfarkt sieht man ja einen anderen Beitrag zu einem erneuten Krieg in Albanien.
Das heißt man erfährt am Ende nur das, was die Nachrichten sagen; aber genau damit spielt der Film ja die ganze Zeit, nämlich, daß es so sein kann aber genausogut auch nicht.
Mein Posting sollte nur ein Denkanstoß sein. meiner Meinung nach kann man darüber aber gar nicht schlüssig diskutieren oder argumentieren, da es keinerlei sinnvolle Hinweise weder zur einen noch zur anderen Variante gibt…
Lg Alex
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Eindeutig…
Hi -
also ich finde, das Ende ist ausgesprohen eindeutig: natürlich stirbt Hoffman (Motts) zuletzt. Er muß ja sterben, damit die Fiktion gewahrt bleibt - und anders würde das Ende (die Nachricht seines plötzliches „Schlaganfalls“) auch keinen Sinn machen. Das ist in gewisser Weise sogar ein altes Motiv: der Künstler, der sein Leben hingibt, um sein Meisterwerk zu vollenden. Und wenn die Szene, in der de Niro bedauernd seinen Leuten ein Zeichen gibt und Motts zum Auto wie zur Schlachtbank geführt wird, nicht ausreicht…
Das einzige, was man m.E. diskutieren könnte, ist die Frage, ob Motts nicht im Grunde weiß, daß er mit seiner Entscheidung sein Todesurteil unterschreibt. Er hat jedoch entdeckt, daß er zu sehr Künstler ist, um sein „größtes Werk“ nicht ‚signieren‘ zu wollen.
Gruß,
Pengoblin