Hallo,
jetzt ist er wohl wirklich in die Kinos gekommen, der übelste aller „Filmhelden“. Wer außer der DSDS-Clearasil-Fraktion soll sich aber so etwas ansehen? Wie ich gehört habe, läuft er Gott sei Dank nicht in jeder Stadt. Beschäftigen sich Filmkritiker eigentlich mit einem solchen Werk?
Plant jemand von Euch etwa sogar sich den Film anzusehen? Ihr könnt ja anonym antworten, falls die Antwort JA sein sollte. *g*
Wäre es nicht besser gewesen, statt dessen den Gurkenlasterunfall für den 7. Sinn zu filmen?
Den K-Film würde ich mir nur anschauen, wenn die verantwortliche Filmgesellschaft mir vorher 10.000 Euro auf mein Konto überweist. Ansonsten… nee daran will ich nicht denken.
Aber die Hemmschwelle fällt in Deutschland immer mehr.
Das Zlatko-Disaster-Movie kam gar nicht erst in die Kinos, der K-Film läuft ohne Beanstandung an. Deutschland, quo vadis?
Den K-Film würde ich mir nur anschauen, wenn die
verantwortliche Filmgesellschaft mir vorher 10.000 Euro auf
mein Konto überweist. Ansonsten… nee daran will ich nicht
denken.
O.K., 10.000 €uronen wären ein annehmbares Schmerzensgeld. Dafür ließe ich mich auch breitschlagen. Aber nur ein einziges Mal! Und ich gehe nicht davon aus, dass das leicht verdientes Geld wäre. Der Film würde uns sicherlich noch lange verfolgen!
Ja, die Kritiker beschäftigen sich mit diesem Film, z.B. in „Blickpunkt:Film“,
Ausgabe 31/04 vom 26. Juli und auch in vorhergehenden Ausgaben. Und, was auch
mich überrascht hat, aber vielleicht gibt dies auch Anlass, sich den Film
einigermaßen vorurteilsfrei anzuschauen, sind sie voller Lob.
Ich zitiere: (…) machen so „Daniel, der Zauberer“ zum sicherlich sonderbarsten
und besondersten deutschen Filmprojekt des Jahres."
Ja, die Kritiker beschäftigen sich mit diesem Film, z.B. in
„Blickpunkt:Film“,
Ausgabe 31/04 vom 26. Juli und auch in vorhergehenden
Ausgaben. Und, was auch
mich überrascht hat, aber vielleicht gibt dies auch Anlass,
sich den Film
einigermaßen vorurteilsfrei anzuschauen, sind sie voller Lob.
Ich zitiere: (…) machen so „Daniel, der Zauberer“ zum
sicherlich sonderbarsten
und besondersten deutschen Filmprojekt des Jahres."
Naja, dass der Film sonderbar ist verwundert mich eher weniger, aber so wie ich das gerade lese („Neben Veteran Ulli Lommel, … spielen Peter Schamoni bekannt als Wegbereiter des Neuen Deutschen Films, der Fassbinder Schauspieler Rudolf Waldemar Brem sowie Katja Rupé und machen so „Daniel, der Zauberer“ zum sicherlich sonderbarsten und besondersten deutschen Filmprojekt des Jahres.“) bezieht sich die Umschreibung besonders wohl eher auf die genannte Fassbinder-Riege.
Was ich bisher an Ausschnitten gesehen habe, fand ich äußerst dürftig, obwohl die Fassbinder-Profis sicherlich was vom Handwerk verstehen.
Aber alleine diese Bett-Psycho-Hitchkock-Mordszene erinnert mich an Videofilme, die ich mit 10 Jahren gedreht habe.
Hier mal ein anderer Kommentar zum Film, den ich gefunden habe:
Die fleischgewordene Quietschente aus Bayern, bedroht die Menschheit tatsächlich mit dem halbdokumentarischen Spielfilm: Blickpunkt Film" etwa schreibt etwas von „… schauspielerisch begabtem Hauptarsteller…“ Naja, was Wunder: Küblböck spielt einen intellektuell nicht bevorteilten Jugendlichen, „von Millionen geliebt, von vielen gehasst“ - also sich selbst, das dürfte selbst dem gescheiterten Superstar 2002 noch gelingen… „Da brrauchts ihr garr net „puuh“ schrrei’n…“ (O-Ton Küblböck)"
hehe, wir waren gestern im Sneak-Preview. Da hatte dich der Vorführer einen besonderen Spaß erlaubt. Nach den üblichen Trailer gab es eine kleine Pause und anschließen liefen die ersten Szenen des besagten Films an. Das resultierende Geschrei war unglaublich „Schwuchtel“ und „Drecksau“ waren noch die harmlosen Kommentare. Und als sich rausstellte, dass es nur ein Trailer war, wurde ausgiebig geklatscht.
Ich hatte jedoch das Gefühl, dass die meisten dennoch sitzen gebleben wären. Es war einfach zu schön, kollektiv auf diesen grenzdebilen Möchtegernstar zu schimpfen…die Atmosphäre hat mich ein wenig an Rocky Horror erinnert *lach*
hehe, wir waren gestern im Sneak-Preview. Da hatte dich der
Vorführer einen besonderen Spaß erlaubt. Nach den üblichen
Trailer gab es eine kleine Pause und anschließen liefen die
ersten Szenen des besagten Films an. Das resultierende
Geschrei war unglaublich „Schwuchtel“ und „Drecksau“ waren
noch die harmlosen Kommentare. Und als sich rausstellte, dass
es nur ein Trailer war, wurde ausgiebig geklatscht.
Und ich dachte nur bei uns gäbe es mittwochs Sneak-Preview.
Ich hatte jedoch das Gefühl, dass die meisten dennoch sitzen
gebleben wären. Es war einfach zu schön, kollektiv auf diesen
grenzdebilen Möchtegernstar zu schimpfen…die Atmosphäre hat
mich ein wenig an Rocky Horror erinnert *lach*
Nach dem Start gabs ein lautes „buuh“ und noch ein paar schlimme ausdrücke.
Albern. Als ob sich an der Filmauswahl dadurch etwas ändern würde …
im saal blieben keine 15 Leute.
Noch alberner. Wenn ich schon bezahlt habe, möchte ich doch wenigstens qualifiziert über den Film schimpfen können. Das wären mir meine drei, vier Euro – mehr kostet eine Sneak-Preview ja selten – sicher wert, nicht mehr zu denen gehören zu müssen, die sich mit schlechten Wortspielchen wie „Üblböck“ festlegen, ohne inhaltlich auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben.
Nach dem Start gabs ein lautes „buuh“ und noch ein paar schlimme ausdrücke.
Albern. Als ob sich an der Filmauswahl dadurch etwas ändern
würde …
Sicherlich nicht, damit zeigt man aber dem Entscheider, was die Mehrheit von seiner Entscheidung hält. Auch das ist Meinungsäußerung und die ist nicht nur erlaubt, sondern könnte dem Kinobesitzer unter Umständen sogar als Hinweis helfen.
im saal blieben keine 15 Leute.
Noch alberner. Wenn ich schon bezahlt habe, möchte ich doch
wenigstens qualifiziert über den Film schimpfen können.
Es wurde nicht gesagt, zu welchem Zeitpunkt noch 15 Leute blieben. Vielleicht haben sich ja einige den Film so lange angesehen, wie sie es aushielten. Also etwas vorschnell fremde Leute verurteilt. Außerdem muss jeder für sich entscheiden sowohl was er mit seinem Geld macht, als auch, was er sich antun möchte und worauf er dann doch lieber verzichtet.
Das wären mir meine drei, vier Euro – mehr kostet eine
Sneak-Preview ja selten – sicher wert, nicht mehr zu denen
gehören zu müssen, die sich mit schlechten Wortspielchen wie
„Üblböck“ festlegen, ohne inhaltlich auch nur den Hauch einer
Ahnung zu haben.
Zunächst finde ich es interessant, wie schnell Du fremde Leute als albern bezeichnest. Da passt es ganz gut, dass Du auch die Fähigkeit und Berechtigung besitzt, mein Wortspiel zu (dis)qualifizieren.
Da Du mich aber ja damit direkt ansprichst: Wenn Du meine Postings aufmerksam durchliest, wirst Du feststellen, dass ich mich sehr wohl in den letzten Tagen mit dem Film, dessen Kritik und mit Ausschnitten beschäftigt habe. Deshalb muss ich mir den Film aber nicht in seiner ganzen Länge ansehen, ohne dafür von Dir die Befähigung zu Wortspielen abgesprochen bekommen zu müssen.
offensichtlich ist Dein Maßstab, um etwas kompetent beurteilen zu können, erheblich niedriger angelegt als der meine. Ich halte zur Sache meine Klappe, solange ich etwas nicht selbst gelesen, gehört, gesehen habe. Alles andere als vorurteilsfreien Direktkonsum halte ich für völlig unzureichend, ebenso Rechtfertigungen à la „Ich habe aber etwas darüber gelesen“. Ich habe schon haufenweise CDs gehört, über die ich nur schlechte Kritiken gelesen habe und die sich als zumindest hörenswert herausgestellt haben. Des weiteren verstehe ich nicht, was Du damit ausdrücken oder erreichen willst, den Namen eines Darstellers auf „Üblböck“ zu verkürzen. Ich kann nur annehmen, dass Du in die Riege der vor Humor nur so sprühenden Menschen gehörst, die mit einem verschmitzten Grinsen auch Sprachperlen wie „Windoof“ und „die BLÖD-Zeitung“ von sich geben. Ich kann jetzt nicht weiterschreiben, ich muss so lachen, es ist so witzig.
offensichtlich ist Dein Maßstab, um etwas kompetent beurteilen
zu können, erheblich niedriger angelegt als der meine.
Ich kann nur annehmen, dass Du in die Riege der vor
Humor nur so sprühenden Menschen gehörst, die mit einem
verschmitzten Grinsen auch Sprachperlen wie „Windoof“ und „die
BLÖD-Zeitung“ von sich geben. Ich kann jetzt nicht
weiterschreiben, ich muss so lachen, es ist so witzig.
Siehst Du Christopher,
wir unterscheiden uns wirklich. Du scheinst hier nämlich als einziger die Kompetenz gepachtet zu haben und ich finde Deine fortgesetzten persönlichen Angriffe und Unterstellungen alles andere als witzig. Das unterscheidet uns in der Tat … und das Alter natürlich!