'Der Adler ist gelandet'

Hallo.

Gestern nacht schaute ich aus Schlaflosigkeit heraus wieder einmal diesen alten Film.
Auffällig ist, daß der Ire ungestraft entkommt und daß vor allem die Deutschen nicht in der üblichen Weise als dumm und böse dargestellt werden, eher sogar als vorbildlich. Dies findet man bei der Art von Filmen aus der Zeit normalerweise nicht. Hat der Regisseur bestimmte Beweggründe gehabt?

Ostlandreiter

Welche Bewggründe???
Hi,

warum sollten die deutschen auch als dämliche idioten dargestellt werden???
Steiner war ein kriegsheld.
Donald Sutherland als irischer spion hat eine glanzrolle abgeliefert.
Auch wenn die kritiken eher in die historische richtung gehen, würe ich den film eher als fiktion beurteilen. Und aus diesem blickwinkel ist er einfach genial.
Die „bösen“ deutschen sind nicht blöder als andere soldaten. Man soll es nicht für möglich halten; aber das waren auch nur menschen. Der film zeigt halt nicht den WW2-film-stereotypen nazi, sondern einen soldaten…

Für mich ist das einer der besten WW2-spionage-filme überhaupt… NEBEN „agenten sterben einsam“, obwohl DER wieder in die richtung klischee-nazi geht…

LG Alex:smile:

Hi,

warum sollten die deutschen auch als dämliche idioten
dargestellt werden???

Weil das beim englischen und amerikanischen Publikum offenbar am besten ankam.

Steiner war ein kriegsheld.
Donald Sutherland als irischer spion hat eine glanzrolle
abgeliefert.
Auch wenn die kritiken eher in die historische richtung gehen,
würe ich den film eher als fiktion beurteilen. Und aus diesem
blickwinkel ist er einfach genial.
Die „bösen“ deutschen sind nicht blöder als andere soldaten.

Das wollten aber angloamerikanische Filmemacher aus dieser Zeit nicht wissen.

Man soll es nicht für möglich halten; aber das waren auch nur
menschen. Der film zeigt halt nicht den WW2-film-stereotypen
nazi, sondern einen soldaten…

Ja, und die Frage war, wieso es in ausgerechnet diesem Film so gehalten wurde.