Kinofilm 'Ray': Grauenhafter Filmfehler

Hi.

Gestern war ich im Kino: „Ray“ mit einem brillianten Jamie Foxx als Ray Charles in der Hauptrolle. Ich fand den Film sehr gut und gelungen, Sehr empfehlenswert.

Aber es gab eine Filmsequenz, in der der ganze Kinosaal lachte und den Kopf schüttelte:
Als Ray mit seinem Arzt Schach spielt (in der Entziehungsklinik) ist mehrere Kameraeinstellungen lang das Mikrofon samt seiner 3 Meter langen Halterung zu sehen !!!

Wie ist das möglich ?? Hatte der Cutter einen Vollrausch??
Wird so ein Film nicht ‚Probe gesehen‘, bevor er ins Kopierwerk geht?

Wie gesagt, es ist nicht irgendein kleiner Fehler, den jemand übersehen kann, sondern richtig krass. So krass, dass sogar ein blinder Ray Charles ihn gesehen hätte…

Wie kann das sein? Wie kann so etwas passieren?

☼ Markuss ☼

Hallo,

schau mal hier. Ist also keine Seltenheit.Und Filmemacher und wie sie alle heissen sind auch nur Menschen.

http://www.dieseher.de/index.php
http://www.zidz.com/goofs.php

LG Manu

Hallo,
da solltes du mal „Good bye Lenin“ sehen. Da ist das Mikro in jeder 3. Szene zu sehen.
Erklären kann ich das auch nicht. Vielleicht sonst jemand!?
Unfassbar!

Grüße
Günther

Grauenhafter Filmfehler= Vorführfehler!
Hi,

ich war gestern in „Ray“ und habe kein einziges Mal das Mirko gesehen, auch nicht in dieser Szene! Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass dies KEIN Fehler des Films ist, sondern ein Fehler des Kinovorführers!

Ich bin jetzt leider kein wirklicher Film-Techniker um es ganz genau erklären zu können, aber es hat irgendwie mit dem Seitenverhältnis des Bildes zu tun!

Bei den Dreharbeiten wird das komplette Bild des 35mm-Filmmaterials belichtet und da hat ein einzelnes Bild ein Seitenverhältnis von ca. 4:3. Wir man weiß, haben aber die Filme oft ein ganz anderes, viel breiteres Seitenverhältnis (deswegen haben Kinofilme auf dem TV-Bildschirm oben und unten schwarze Balken!) Bei den Dreharbeiten sieht man zwar, dass das Mikro mal ins erweiterte Bild ragt, das macht aber in der Regel nichts, denn wenn bei der Filmvorführung alles richtig gemacht wird, sieht man den oberen und unteren Rand nicht. Warum das technisch so gemacht wird, kann ich als Laie leider nicht genau erklären.

Hallo,
das hab ich auch schon mal gehört, wollt es aber nicht so recht glauben. Dann scheint es ja tatsächlich so zu sein. Wäre auch ne Erklärung. Interessant!
Grüße
Günther

ich war gestern in „Ray“ und habe kein einziges Mal das Mirko
gesehen, auch nicht in dieser Szene! Ich bin mir auch ziemlich
sicher, dass dies KEIN Fehler des Films ist, sondern ein
Fehler des Kinovorführers!

Ich bin jetzt leider kein wirklicher Film-Techniker um es ganz
genau erklären zu können, aber es hat irgendwie mit dem
Seitenverhältnis des Bildes zu tun!

Bei den Dreharbeiten wird das komplette Bild des
35mm-Filmmaterials belichtet und da hat ein einzelnes Bild ein
Seitenverhältnis von ca. 4:3. Wir man weiß, haben aber die
Filme oft ein ganz anderes, viel breiteres Seitenverhältnis
(deswegen haben Kinofilme auf dem TV-Bildschirm oben und unten
schwarze Balken!) Bei den Dreharbeiten sieht man zwar, dass
das Mikro mal ins erweiterte Bild ragt, das macht aber in der
Regel nichts, denn wenn bei der Filmvorführung alles richtig
gemacht wird, sieht man den oberen und unteren Rand nicht.
Warum das technisch so gemacht wird, kann ich als Laie leider
nicht genau erklären.

Bei den Dreharbeiten wird das komplette Bild des
35mm-Filmmaterials belichtet und da hat ein einzelnes Bild ein
Seitenverhältnis von ca. 4:3.

Warum das technisch so gemacht wird, kann ich als Laie leider
nicht genau erklären.

Das Vollbild wird belichtet, damit der kameramann während der aufnahme den cash kontrollieren kann (was kommt wann in die nähe des cashs, zB auch die mikroangel), um rechtzeitig reagieren zu können, falls etwas zu nah kommt. mikros im bild sind meistens die falschen cashs am projektor während der vorführungen, also normal statt 1 zu 1.85 z.b

grüße nathalie

Einfach nur Cash-Fehler?
Ist es nicht einfach ein Schneidefehler einer Filmkopie?
Denn im Film „Awakenings“ („Zeit des Erwachens“) ist auch eine Szene zu sehen, in der eindeutig ein Schneidefehler (beim Auswahl des Bildmaterials) vorliegt. In der Szene hatte man vergessen die 4 Blenden der Kamera (oben, unten, links, rechts) nach außen zu klappen.
Das kann ja nicht mit Cash zu tun haben.
Dementsprechend würde ich sagen, dass der Fehler in „Ray“ auch nicht unbedingt kein Cash-Fehler ist, zumal der sonstige Film keine Fehler hatte.

☼ Markuss ☼