Frage zum Film 'Minority Report'

Hallo,

habe den Film „Minority Report“ gesehen, bin aber nicht so recht daraus schlau geworden, was es mit dem sogenannten „Minority Report“ in dem gleichnamigen Film auf sich hat. Ist das ein virtueller Bericht über Fehler in der Verbrechensvorhersage durch die drei Orakel/Medien im „Tempel“? Oder was ganz genau? Danke für Antworten.

Gruß, Uwe

Auch hallo.

Das ist einfach nur ein Bericht über ein Verbrechen (meistens Mord), welches erst in der Zukunft geschehen wird. Natürlich von den drei Herrschaften im Pool vorhergesehen. Man wird also wg. etwas verhaftet & verurteilt was man eigentlich noch gar nicht gemacht hat. Der Report dazu in den Köpfen der drei…

HTH
mfg M.L.

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Hallo!

Im Prinzip hast Du Deine Frage ja schon fast richtig beantwortet:

Bei dem „Minority-Report“, welchem Tom Cruise auf seiner Spur folgt, handelt es sich um einen Bericht, dass die Vorhersagen der „Medien“ (also die komischen Wassernixen im Tempel) nicht immer stimmen, sondern dass es auch Fehler bei der Vorhersage gegeben hat.

Dieser Bericht wurde aber unterschlagen, wenn ich mich recht erinnere, war nicht bloß schnöder Mammon, sondern in dem Fall falsch verstandener Idealismus (keine Morde mehr, was machen da ein paar unschuldig Inhaftierte) das Motiv von Gene Hackman (Wenn ich mich richtig erinnere, dass er den „Bösen“ gespielt hat).

Lieben Gruß
Patrick

Hallo,
der „Minority Report“ ist eine abweichende Vision eines Mediums von den anderen beiden Medien. Normalerweise sind die sich einig, in einigen Fällen gibt es den „Minority Report“, auf den der Held im Film (Anderson glaub ich) gehofft hat.

Viele Grüße
Andreas

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stimmt leider überhaupt nicht
Hallo Markus,
stimmt leider überhaupt nicht.

Andreas kommt der Sache noch am nächsten:
der „Minority Report“ ist eine abweichende Vision eines Mediums von den anderen beiden Medien. Normalerweise sind die sich einig, in einigen Fällen gibt es den „Minority Report“, auf den der Held im Film (Anderson glaub ich) gehofft hat.

Minority von Minoritäten; einer ist eben der Abweichler, und das ist immer die Frau. Sie ist die Beste und hat in diesen Fällen auch Recht. D.h. viele „sitzen“ unschuldig „hinter Gittern“, sie hätten nie einen Mord begangen.

Unterschlagen wurde dieser Minority Report, von dem es mehrere gab - denn die Frau hat mehrmals eine von den beiden anderen Medien vorausgesagte abweichende Zukunft vorhergesagt, damit das gesamte Projekt nicht gefährdet wurde.

Ich persönlich fand den Film einfach atemberaubend, für mich einer der besten.

MFG
Karsten

2 „Gefällt mir“

Hallo,

Ich persönlich fand den Film einfach atemberaubend, für mich
einer der besten.

ich fand ihn ja auch gut, aber hätte man die x logischen Fehler nicht vermeiden können? Warum bspw. konnte Anderton trotz Flucht und Mordverdacht noch mit seinen alten Augen ins Schwimmbad? Wo hatte der fiese Augenarzt so plötzlich die vergammelte Milch und das verschimmelte Sandwich her? Hat er sowas immer auf Vorrat da oder was?

Um mal die zwei Fehler zu nennen, die mir grad als erstes wieder eingefallen sind.

Gruß,
Christian

Hallo Karsten!

Es ist zwar lange her, dass ich den Film gesehen habe, aber so wie Du es beschreibst kann es nicht sein. Das Problem: Wenn bekannt wäre, dass in den Abweichungen das weibliche Medium stets Recht hat, bei Einigkeit die Vorhersage immer richtig ist, dann gäbe es kein Problem. Man wüsste, welche Fälle verfolgt werden müssten und welche nicht.

Der „Minority Report“ muss also nach bereits erfolgter Verhaftung entstanden sein. Wenn dem so ist, muss in der Ursprungs - Vision zunächst Einigkeit geherrscht haben. Wenn ich mich richtig erinnere, konnte aber gelegentlich aus einer neuen Vision entweder eine Art „Flashback“ zu einer alten Vision extrahiert werden, oder aber das Medium hatte eine unabhängige Vision (ebenfalls einen Nachtrag zu einer bereits stattgefundenen). D.h. es gab im Nachhinein eine Art Richtigstellung der alten Vision bzw. eine Paralellvision (Uneindeutigkeit).

Lieben Gruß
Patrick