Warum sieht man meistens sofort, wenn man den Ferhseher einschaltet, ob man einen Film/eine Fernsehserie oder eine in der Realität gedrehte Sendung vor sich hat? Selbst wenn nur ein Ausblick auf ein Gewässer oder ähnliches im Bild ist.
Woran hört man außerdem fast immer, ob ein Film synchronisiert ist oder nicht, auch wenn man den Film nicht kennt und das Bild nicht sieht?
Warum sieht man meistens sofort, wenn man den Ferhseher
einschaltet, ob man einen Film/eine Fernsehserie oder eine in
der Realität gedrehte Sendung vor sich hat? Selbst wenn nur
ein Ausblick auf ein Gewässer oder ähnliches im Bild ist.
Das liegt meist am material.
Kinofilme sind auf filmmaterial gedreht. Das erzeugt einen völlig anderen eindruck (deutlicherer kontrast, farben etc.)
Fernsehkram hingegen ist meist magnetisch aufgezeichnet, weils billiger ist.
Gerne wird das in der formel1 verwendet bzw. wurde. Ältere formel1-berichte strahlen eine ganz andere atmosphäre aus, weil sie eben früher auf filmmateriel gedreht wurden.
Woran hört man außerdem fast immer, ob ein Film synchronisiert
ist oder nicht, auch wenn man den Film nicht kennt und das
Bild nicht sieht?
Das liegt an der soundqualität.
Zunächst der einfachste hinweis: Das gesprochene ist ausländisch:wink:
Das andere ist eben die qualität. Ist ein film unsynchronisiert wird die sprache und die soundspur parallel aufgenommen. D.h. bei originalversionen (probier das mal mit ner dvd) kann man die akteure häufig schlechter verstehen, weil sie von nebengeräuschen überlagert werden.
Wird ein film nun synchronisiert hat man eine neue tonspur für das gesprochene und diese kann man dann so in den film mischen, daß das gesprochene wesentlich deutlicher ist.
Der rest ist mehr oder minder gefühlssache.
Gestern z.b. lief son film auf sat1, wo die deutsche schauspielerin eindeutig synchronisiert war. Meist machen die das zwar selbst aber man merkts irgendwie…
Warum sieht man meistens sofort, wenn man den Ferhseher
einschaltet, ob man einen Film/eine Fernsehserie oder eine in
der Realität gedrehte Sendung vor sich hat? Selbst wenn nur
ein Ausblick auf ein Gewässer oder ähnliches im Bild ist.
Das liegt meist am material.
Kinofilme sind auf filmmaterial gedreht. Das erzeugt einen
völlig anderen eindruck (deutlicherer kontrast, farben etc.)
Fernsehkram hingegen ist meist magnetisch aufgezeichnet, weils
billiger ist.
Ach so, interessant!
Obwohl dann aber Fernsehfilme/-serien doch eher den Eindruck von Dokumentationen/Reportagen erzeugen müßten?
Das andere ist eben die qualität. Ist ein film
unsynchronisiert wird die sprache und die soundspur parallel
aufgenommen. D.h. bei originalversionen (probier das mal mit
ner dvd) kann man die akteure häufig schlechter verstehen,
weil sie von nebengeräuschen überlagert werden.
Wird ein film nun synchronisiert hat man eine neue tonspur für
das gesprochene und diese kann man dann so in den film
mischen, daß das gesprochene wesentlich deutlicher ist.
Und die Nebengeräusche, die man in der synchronisierten Version hört, haben die dann wieder eine eigene Tonspur?
Es ist ja auch oft so, daß ein nicht zur Handlung gehörender Sprecher etwas berichtet, und das hört sich dann wieder anders an als wenn einer der beteiligten Figuren spricht.
Fernsehkram hingegen ist meist magnetisch aufgezeichnet, weils
billiger ist.
Obwohl dann aber Fernsehfilme/-serien doch eher den Eindruck
von Dokumentationen/Reportagen erzeugen müßten?
Fernsehfilme und -serien werden auch oft auf Filmmaterial gedreht, zwar meist nur auf 16mm, aber immerhin. Zudem arbeitet man mit ganz anderer Lichtausstattung. Für Filme und Serien (naja, ich rede jetzt nicht von GZSZ) wird das Licht regelrecht inszeniert. Bei Reportagen dreht man mit Originallicht; wenn das nicht reicht wird eben einfach mit minimalem Aufwand so ausgeleuchtet, dass man alles sieht.
Und die Nebengeräusche, die man in der synchronisierten
Version hört, haben die dann wieder eine eigene Tonspur?
Es ist ja auch oft so, daß ein nicht zur Handlung gehörender
Sprecher etwas berichtet, und das hört sich dann wieder anders
an als wenn einer der beteiligten Figuren spricht.
Wenn ein Film aus dem anderssprachigen Ausland eingekauft wird, steht praktisch immer im Vertrag, dass ein so genanntes IT (International Tape) oder auch M/E-Track (Musik- und Effektspur) mitgeliefert wird. Häufig ist das nicht vollständig, weil beim Drehen vergessen wurde, eine Atmo oder ähnliches noch mal gesondert aufzunehmen. Hier kommt dann der Geräuschemacher (bzw. heute eher der Sounddesigner) zum Einsatz.
Zu der Musik- und Effektspur werden die deutschen Sprecher gemischt. Der Tonmeister kann dann festlegen, wie die verschiedenen Stimmen in den einzelnen Szenen klingen sollen. Nah, Fern, im engen Raum, in großer Halle, außen etc. und aus welcher Richtung die Stimmen im Stereo- oder Surroundmix kommen. Eine Voice-Over-Erzähler, wie du ihn beschreibst, ist immer innen, nah und in der Mitte und hebt sich daher von den handelnden Personen ab, die immer so abgemischt werden, wie es der Situation in der Handlung entspricht.
Warum sieht man meistens sofort, wenn man den Ferhseher
einschaltet, ob man einen Film/eine Fernsehserie oder eine in
der Realität gedrehte Sendung vor sich hat? Selbst wenn nur
ein Ausblick auf ein Gewässer oder ähnliches im Bild ist.
Im Gegensatz zu den Vorpostern glaube iuch nicht, dass es allein af Filmmaterial oder sontwelche technischen Dinge zurückzuführen ist.
Ich denke, Du hast einfach ein gutes Gespür für Nuancen, für „Fake“ und Echtheit. Das geht mir übrigens ähnlich, bei aller Bescheidenheit. Schon in der ersten Sekunde spüre ich, wenn etwas auf Werbung hinausläuft oder wenn es Krimistoff ist und dergleichen. Ich habe schon als Junge meistens in den ersten 15 Minuten den Mörder gewusst. Das hat sich bis heute erhalten. Oder: Figuren werden nie umsonst in einen Film (Krimi) eingeführt, wenn sie nicht letztlich eine wichtige Rolle (oft die des Täters) haben. Also, insgesamt wird das durch unsere ERFAHRUNG mit den Medien und unser GESPÜR herausgefiltert.
Gruß,
Branden