ich wollte mal fragen, was und ob ihr was an dem film findet… er wurde mir empfohlen und ich frage mich warum?!? ich war sowas von enttäuscht und finde den ganzen film absolut sinnlos! zudem hat er auch noch 2 oscars bekommen! einen für die beste hauptdarstellerin (was ich noch verstehen kann) aber dann auch noch für das beste drehbuch… das kann ich allerdings gar nicht verstehen! wäre klasse, wenn ihr mir mal eure meinungen dazu posten könntet! in absoluter gespanntheit
Ich hab ihn damals in England im Kino gesehen und anschließend auf deutsch im Fernsehen.
Die Originalfassung ist natürlich hundertmal besser, weil gerade die Polizistin so ein superbreites Kaugummiamerikanisch draufhat und eigentlich immer nur „Yeah?? Oh yeah!“ von sich gibt.
Der Film parodiert die ganzen Dorfamis, die alle nur so langweilig vor sich hinleben. Keiner hat etwas an dem er sich festhalten kann - und der Autohändler meint besonders schlau zu sein.
Ich fand den Film genial und auch ziemlich lustig; ausserdem spielt Bill Macy mit (der Autohändler); und das ist einer meiner Lieblingsschauspieler; er hat immer solche Loserrollen.
Tja, und die beiden Entführer (inklusive ihrer One-night-Freundinnen) sind doch auch zum schreien!
na, ist schon ne ganze Weile her, ich kann mich kaum noch an Details aus dem Film erinnern. Ich weiss aber noch, dass ich ihn ziemlich gut fand
Das mit dem Drehbuch: Die Coen Brueder (die den Film gemacht haben) sind bekannt dafuer, dass sie in ihren Filmen gnadenloses die Filmgeschichte ausschlachten, jede Menge Zitate (nicht nur Sprachzitate) und Anspielungen bringen, das ganze aber so verpacken, dass es kaum auffaellt und auch noch neue Wendungen hinzufuegen. Ich meine mich zu entsinnen, dass Fargo jede Menge klassische Stilelemente mischt, ohne dass das irgendwie auffaellt (z.B. Film Noir, Splatter, Charakterstudie so wie ein paar gaengigere Formate). Das gelingt nur wenigen Filmemachern. Ich glaube, die Coens koennen garkeine schlechten Filme machen
aber dann auch noch für das beste drehbuch… das kann ich
allerdings gar nicht verstehen!
Oscar für das beste Drehbuch? Ist nur gerechtfertigt, wenn das Drehbuch aus dem Leben gegriffen ist, und eine solche Story hergibt! Die Geschichte ist nämlich tatsächlich passiert!
Falls ihr was neues / altes von den Coen-Brothers schauen wollt: Dieser Tage ist ein Film im Kino, „Blood Simple“. Schon 1984 gedreht, wurde er neu vertont und kommt nochmals die Kinos heimsuchen. (Wohl eher die kleineren, Kasse machen, wird man wohl nicht damit)
Oscar für das beste Drehbuch? Ist nur gerechtfertigt, wenn das
Drehbuch aus dem Leben gegriffen ist, und eine solche Story
hergibt! Die Geschichte ist nämlich tatsächlich passiert!
Da bist Du leider den Coens auf den Leim gegangen, denn die Einblendung war nur ein Fake!
HOFee
ich wollte mal fragen, was und ob ihr was an dem film
findet… er wurde mir empfohlen und ich frage mich warum?!?
Die Darsteller waren keine 08/15-Hollywoodtypen. Alles, was in Hollywoodfilem unnormal ist, ist zunächst auch gut. In Fargo waren sie aber nicht nur unnormal, sondern auf witzige Weise unnormal. Bei „Ich mach Dir’n paar Eier.“ könnte ich vom Stuhl rutschen.
Zudem wurden keine Kompromisse gemacht, auch etwas Gutes. Als die Sheriff vor der Hütte aus dem Auto stieg und man im Hintergrund das Motorengeräusch hörte, habe ich meiner Freundin schon gesagt, sie sollte lieber die Augen zumachen.
einen für die beste hauptdarstellerin (was ich noch
verstehen kann)
Darüber habe ich mich sogar geärgert (ich weiß, das sollte man bei Oscars lassen), denn den hat die überragende Emily Watson verdient. Frances McDormand hat ihn nur bekommen, weil sie schwanger war.
eines noch zu der ‚wahren Geschichte‘: Ob Fargo auf einer wahren Geschichte beruht oder nicht, spielt im Grunde keine Rolle: Wenn die Coens das falsche Gerücht in Umlauf gebracht haben, waren sie schlau, wenn sie das falsche Demeneti in Umlauf gebracht haben, waren sie ebenso schlau. Wichtig ist, daß darüber gesprochen wird, vor allem aber, daß das eigentliche Medium verlassen wird. Das ist die großartige Leistung.
In BWP wurde dieses Muster dann noch konsequenter umgesetzt.
Ich kann dir nur zustimmen. Sogar mir als Freund des alternativen Films und Fan von Steve Buscemi war „Fargo“ zu sinnlos. Wahrscheinlich muß man in der Gegend großgeworden sein, um diesen Film zu durchschauen.
Im krassen Gegensatz dazu steht allerdings „The Big Lebowski“ (auch ein Coen-Produkt). Für mich der Film des Jahrzehnts!
nicht nur FARGO!!
Fargo ist ein Film, der ohne spektakulären Sequenzen aus kommt, der nicht auf Beziehungsblabla besiert und das Leben oder besser das Leben „im Kopf“ der Leute so herlich expliziet macht. SUptiel und krank, langweilig und desswegen echt. Ich fand ihn nur zu gut. Und wer den Film mag, mag sicher auch „EIn einfacher Plan.“
Der ist auch so einfach gestrickt und grad desshalb so echt und direkt und nicht aufgeblasen.
Gute Filme sind echt rar… aber nicht unmöglich ;o)