Morgen zusammen , habe neulich von einer Bekannten gehört, dass die Drehbücher vom Tatort auf den Tatsachen beruhen, also es handelt sich um echte Fälle.Die Krönung war; sie meinte dieses Revier? „Tatort“ gibts tatsächlich und eine ihrer Verwandten würde jetzt dort als Komissarin anfangen. Konnte dem Ganzen irgendwie nicht wirklich glauben , aber die klang sehr überzeugend, ist auch nicht bekannt als Lügnerin.
Kann mich jemand aufklären ,ist da was dran?
habe neulich von einer Bekannten gehört,
dass die Drehbücher vom Tatort auf den Tatsachen beruhen, also
es handelt sich um echte Fälle.Die Krönung war; sie meinte
dieses Revier? „Tatort“ gibts tatsächlich und eine ihrer
Verwandten würde jetzt dort als Komissarin anfangen.
Eher unwahrscheinlich. Die Frankfurter Tatorte (mit Andrea Sawatzki und Jörg Schüttauf) sollen auf wahren Hintergründen beruhen, dass das Drehbuch nicht ganz der Realität entspricht, sollte jedem klar sein, Stichwort Dramaturgie.
Konnte
dem Ganzen irgendwie nicht wirklich glauben , aber die klang
sehr überzeugend, ist auch nicht bekannt als Lügnerin.
Kann mich jemand aufklären ,ist da was dran?
Vielleicht gibt es ja ein Kommissariat in FFM, welches in den Dreharbeiten mal gezeigt wurde, und da fängt dann wohl die Verwandte an, vermute ich mal.
Hi,
nein, definitiv nicht. Ich kenn durch Zufall jemanden der Tatorte für die Bayern schreibt. Und aus seinen Erzählungen kann man hören, dass er und sein Kumpel viele Liter Kaffee, schwere Süßigkeiten und jede Menge Zigaretten in ihrem dunklen Stübchen verbrauchen um eine Tatortfolge zu produzieren.
Laut seiner Aussage ist es ziemlich einfache ein Storyboard hinzukriegen, aber die Sache dann auch noch logisch zum Abschluss zu bringen, weia, das dauert.
Das sie sich Ideen aus Polizeiberichten holen, kann ich mir gut vorstellen, aber den Ablauf einer polizeilichen Ermittlung in ein Drehbuch zu verwandeln, denke ich mir ist ziemlich schwierig. Da sind dann wohl Berater und viel Phantasie gefragt.
Hallo Anna,
das mit dem Tatort möchte ich mal bezweifeln. Beim Polizeiruf weiss ich das zumindestens einer auf einer wahren Begebenheit beruht: http://www.imdb.com/title/tt0223943/
Grüße
Almut
wie soll man es höflich formulieren? Nein, diese Aussage ist vollkommener Blödsinn. Natürlich lässt sich jeder Krimiautor gerne von wahren Begebenheiten inspirieren, aber die tatsächliche Ermittlungsarbeit hat so absolut gar nichts mit der typischen dt. Seriendarstellung zu tun. Und schon alleine das Setting der ganzen Serien findet sich in der Realität nicht wieder. Tötungsdelikte finden nun mal nicht nur in entweder mehr als gutbürgerlichen Umgebungen oder mehr als klischeehaft dargestellten Randgruppen statt. Mord ist zudem eine höchst seltene Geschichte, d.h. was so bei uns pro Jahr über die Bildschirme geht, findet in der Realität glücklicherweise kein Pendant (ca. 1-1,5 Morde p.a. pro 100.000 Einwohner).
Dementsprechend sind ständige „Mordkommissionen“ auch eher selten anzutreffen. Sie werden normalerweise nur im Falle eines Falles geblidet, und beschäftigen sich sonst mit mit der schon etwas größeren Zahl sonstiger Tötungs- und Gewaltverbrechen, üblicherweise mit Brandstiftung, Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, …
Natürlich werden die ganzen Serien bei bestimmten Dienststellen angesiedelt und so ganz entfernt kann man natürlich sagen, dass wenn jemand beim entsprechenden Dezernat in München, Frankfurt oder Köln anheuert, dass er dann da arbeitet, wo auch eine bestimmte Krimiserie spielt. Mehr als den Ortsbezug gibt es dann aber nicht.
Gruß vom Wiz
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Hallo Anna,
wenn sie wirklich davon überzeugt ist, sollte sich deine Freundin sich vielleicht mal an einen Therapeuten wenden. Leider ist das Phänomen, dass Menschen TV und Realität verwechseln, keine Seltenheit. Das Team von der Lindenstraße erhält regelmäßig Briefe, in denen Menschen um eine Wohnungsbesichtigung bitten, sobald eine Figur gestorben ist. Jetzt, da die Wohnung leer steht, könnten wir ja dort einziehen…