Frauentausch 22.06.2006

Hallo Leute,

habe am Donnerstag Frauentausch geschaut. Wer noch?

Irgendwie fand ich zu Anfang und während der ersten Hälfte der Sendung, dass die ostdeutsche (Christin) Mutter total klischeehaft dargestellt wurde, ggf. sogar negativ.

Je mehr sich die Sendung allerdings dem Ende zuneigte, insbesondere beim Abschlusstreffen der beiden Frauen, kippte dann meine Meinung dahingehend, dass die ostdeutsche Mutter wirklich „neben der Spur“ (O-Ton der anderen Mutter) sein muss.

Wie fandet ihr das?

Micha

Hi,
ich hab nur das Ende gesehen und fand es eine Sternstunde der TV-Geschichte. Dass die Frau unter Realitätsverschiebung leidet zeigte sich an zwei Stellen. 1. Sie fängt einfach an zu singen, wenn sie nicht mehr argumentieren kann (wie ein kleines Kind, das nicht zuhören will und sich die Ohren zuhält und Lalala singt). 2. Als sie ihrer Familie dann von dem Treffen erzählt hat und die Begegnung völlig einseitig dargestellt hat - und das in einem Tonfall, als würde sie mit geistig Behinderten sprechen. Sehr gruselig, die Dame…
Gruß
André

definitiv gruselig…
Und meiner Meinung nach einfach eine ganz furchtbar schwache Person. Die sämtliche Konfrontation mit übertriebenem Lächeln, Singen & Gottesgeschwafel übertüncht, weil sie keine Argumente aus dem „realen Leben“ hat. Kompletter Tunnelblick, mit nichts anderem als der Bestimmung „Gott macht alles wieder schön“ behaftet. Sehr bedenklich. Bei ihr drehte sich ja das komplette Leben um nichts anderes mehr, als irgendwann vor dem Himmelstor zu stehen. Dabei wird sie wahrscheinlich innerlich von ihrer Angst aufgefressen. Und wenn sie mal Berührungspunkte mit der anderen Familie hatte, ist sie dann ja auch gleich bei ganz nichtigen Themen in Tränen ausgebrochen und weggelaufen. Unglaublich einsam und schwach, diese Frau. Fragt sich, ob es ihre eigene bemitleidenswerte Schutz-Funktion ist, oder wer ihr sowas eingeredet haben könnte, daß es funktioniert… Und vor allem: wer hat dieser Frau geraten, bei der SENDUNG mitzumachen? Das frage ich mich wirklich. Denn sie wird in ihrem täglichen Umfeld doch nicht auch nur solche Leute wie sich selbst um sich haben… oder ist sie wirklich so verblendet, die Welt mit Gott retten zu wollen?