CUBE

Von: , Frage gestellt am Mi, 20. Sep 2000

Hi zusammen,

ich weiss nicht ob das thema schon durch ist, aber egal.

Was haltet ihr von dem Film 'Cube'.

Ich fuer meinen Teil fand ihn bis auf das theatralische Ende
doch sehr gut, obwohl viele Fragen unbeantwortet blieben.

SKL

5 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 7 Minuten hilfreich
    Re: CUBE

    Moin, Was haltet ihr von dem Film 'Cube'.
    Schöner Streifen. Auf das wesentliche reduziert, gute Darsteller und mal wieder eine neue Idee.

    Thorsten

  2. Antwort von nach 9 Stunden hilfreich
    fesselnd&enttäuschend

    Eine überzeugende und interesssante Story, gute Schauspieler und eine beklemmende und fesselnde Spannung machen diesen Film aus, gerade wenn man das Mini-Budget bedenkt. Auf alle Fälle einer der besten New-Comer-Filme diesen Jahres.
    Leider ist wie so oft bei solchen Psycho-Filmen das Ende außer Kontrolle geraten. Vernunftorientierte Menschen, welche schließlich in ausweglosen Situationen zu Psychopaten mutieren, ist weder originell (weil schon viel zu ausgelutscht) noch trifft es den Geist, der den eigentlichen Film voranbringt. Das ist schade, den gerade das hohe Niveau, welches den Film eine Stunde lang auszeichnet, wird dadurch in Sekunden zerstört. Warum der so pragmatische Protagonist auf einmal urplötzlich geistig zusammenbricht, was völlig unnötig ist, da auch ohne dies mühelos der Spannungsbogen erhalten geblieben wäre, ist ebenso fragwürdig wie das Ende alá "Eine verhängnisvolle Affäre".

    Das klingt jetzt vielleicht alles ziemlich hart, ist aber nicht so gemeint. Mir hat der Film wirklich sehr gut gefallen und mich mühelos wach gehalten (trotz das es Nachts um drei Uhr im Kino war). Ein zweites mal würde ich mir ihn vielleicht nicht anschauen wollen, kann ihn aber wirklichen guten Gewissens weiter empfehlen.

    Stefan

    • Antwort von nach 19 Stunden hilfreich
      Re: fesselnd&enttäuschend

      Moin, Warum der so pragmatische Protagonist auf einmal urplötzlich
      geistig zusammenbricht, was völlig unnötig ist, da auch ohne
      dies mühelos der Spannungsbogen erhalten geblieben wäre, ist
      ebenso fragwürdig wie das Ende alá "Eine verhängnisvolle
      Affäre".
      Es ist schon eine Weile her, daß ich den Film gesehn habe, ich hatte aber den Eindruck, als ob er wegen eben jener Neigung, zusammenzubrechen, ausgesucht worden ist.

      Thorsten

      • Antwort von nach einem Tag hilfreich
        ...ja klar, aber...

        Es ist schon eine Weile her, daß ich den Film gesehn habe, ich
        hatte aber den Eindruck, als ob er wegen eben jener Neigung,
        zusammenzubrechen, ausgesucht worden ist.
        Klar ist dies durchaus eine Erklärung, die der Film für den gewaltigen Durchdreher des Protagonisten, der zum Antagonisten mutiert, geben wollte. Aber ich denke der Film hätte sein großes Potential besser genutzt, wenn man nicht auf dieser ausgelutschten Schiene gefahren wäre (nach dem Motto: Erst streiten wir uns, dann hauen wir uns und schließlich töten wir uns gegenseitig). Es war halt das Déjá vu, was mich irgendwie gestört hat.
        Aber sonst will mich nicht mehr negativ über den Film äußern.

        Stefan

        • Antwort von nach einem Tag hilfreich
          Re: ...ja klar, aber...

          Moin, Aber ich denke der Film hätte sein
          großes Potential besser genutzt, wenn man nicht auf dieser
          ausgelutschten Schiene gefahren wäre (nach dem Motto: Erst
          streiten wir uns, dann hauen wir uns und schließlich töten wir
          uns gegenseitig).
          Stimmt. OK, die Szenerie war natürlich mit Absicht reduziert, aber das Drehbuch hätte ruhig überraschen können. 'Silence of the Lambs' hat mich zum Beispiel so überrascht, daß ich erst dachte, der Film wäre falsch geschnitten.

          Thorsten

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