Hallo,
vor ein paar Monaten hat mir mein Vermieter mitgeteilt, dass er den Vertrag bei Kabel Deutschland für das gesamte Mehrparteienhaus gekündigt hat.
Heute gegen 17.30 Uhr (erste Unverschämtheit) stand ein Medienberater von Kabel Deutschland vor meiner Türe, mit dem ich jetzt direkt einen Vertrag machen musste. Auf meinen Einwand, dass ich mir das erst einmal überlegen müsse, antwortete er, dass er dann sofort meinen Kabelanschluss stillegen müsse (zweite Unveschämtheit).
Also habe ich nach Rückfrage nach meinem 14-tägigen Widerrufsrecht den Vertrag unterschrieben. Für den neuen Vertrag für mindestens 24 Monate (vierte Unverschämtheit) muss ich auch noch eine Bereitstellungsgebühr von 49,50 Euro zahlen (fünfte Unverschämtheit), obwohl ich seit 7 Jahren in dem Haus wohne und von Kabel Deutschland das Programm empfange.
Nun hat es mir gereicht, und ich habe meinen Vermieter angerufen, ob ich mir eine Satellitenschüssel ans Balkongeländer machen darf. Damit war er nicht einverstanden, weil ich mitten in der Altstadt wohne und auf das Stadtbild Rücksicht genommen werden muss.
Gibt es die Möglichkeit, die Satellitenschüssel so auf dem Balkon zu installieren, dass man sie von der Straße aus nicht sieht (also quasi auf dem Balkonboden), der Empfang aber trotzdem einwandfrei funktioniert?
Lohnt es sich noch, wenn die privaten Sender (Pro7/Sat1 und RTL) verschlüsselt werden und nur noch gegen Bezahlung empfangen werden können? Wird das dann nicht auch irgendwann über’s Kabel der Fall sein?
Wie ist die Qualität beim Satellitenempfang, ist mit vielen Störungen zu rechnen?
Gibt es Alternativen, wenn man in einem Gebiet wohnt, in dem DVB-T nur über eine Dachantenne empfangen werden kann?
Das war wohl jetzt ein bisschen viel, aber ich bin immer noch auf 180!
Über eure Antworte würde ich mich sehr freuen.
Gruß,
Booze