ich suche gut gemachte Zombi - Filme, keinen Trash wie City of the dead oder The Undead. Lustig (Shaun of the dead) darf es zwar sein, der Gruselfaktor sollte aber eher von der Handlung und nicht von der miesen schauspielerischen Leistung kommen.
Gut fand ich bspw Dawn of the dead und Land of the dead, 28 days later usw. Was gibt es noch in dieser Richtung?
Das sind eigentlich die „großen“ dieser Tage. Der Zombie-Film an sich war lange Zeit ein Nischen-Produkt und wurde nur im großen und ganzen nur „Randbevölkerungen“ zugänglich gemacht. Da diese meistens auch noch ziemlich „Matschig“ waren, war es nicht gerade „Kinotauglich“. Mit Zombie-Filmen hat aber schon mancher „Jung-Regisseur“ seinen Sprung geschafft.
Z.B. Peter Jackson. Dessen erster Film „Bad Taste“ war auch eine Zombie-Komödie (im Groben). Dann noch „Braindead“, der sehr sehenswert ist. Dazwischen war glaube ich noch „Meet the Feebles“, der aber kein Zombie-Film war. Die Filme gibt es zwar noch, aber du mußt aufpassen das du (generell) keine 16er Fassung in die Finger bekommst, die sollen nämlich übelst geschnitten sein.
Die „Großen“ Zombie Filme waren - meine ich - in den 70ern Populär. Darunter auch die „Trilogy of Dead“ von George Romero (und ich glaube Argento hat auch beim 2. Teil mitgewirkt). Den „Dawn of the Dead“, den du benennst ist sicherlich das Remake.
Der erste war „Night of the Dead“, wurde zunächst in Schwarz Weiss gedreht (und ist glaube ich ungekürzt ab 16) und später noch einmal in Farbe. Dann kam „Dawn of the Dead“, („Zombie“) der meiner Meinung nach das Meisterwerk aller Zombie-Filme ist. Versuche aber nicht erst eine Fassung unter 124 Minuten zu besorgen. Darunter wurde Arg geschnitten. Es gibt allerdings auch eine 140minütige 16er Fassung. Ist natürlich Immens geschnitten. Soll wohl kein Tropfen Blut zu sehen sein.
Die „End-Fassung“ ist 156 Minuten lang und soll wohl so ziemlich alles beinhalten, was Romero und Argento(?) gemacht haben.
Als letztes gab es noch „Day of the Dead“. Den finde ich aber von der Atmosphäre her nicht so dolle.
Weiterhin gab es noch die Serie „Return of the Living Dead“. Davon gab es mehrere Teile.
Dann gibt es natürlich noch die „Kannibalen“ Filme (Mondo Cannibale, Cannibal Holocaust). Die sind aber wirklich etwas arg heftig (lebendige Schildkröten werden aufgeschnitten, Frauen und Kinder vergewaltigt/verbrannt).
Der Rest ist dann noch im „Italo“-Sektor zu finden (Reitende Leichen, Dschungel der Kannibalen…). Aber da kenne ich mich kaum aus.
Ist eigentlich sowieso nicht mein Metier. Deswegen alle Angaben ohne Gewähr
Die meisten Filme bekommt man übrigens nur über „Börsen“ oder Beziehungen. Ebay kannst du definitiv vergessen. Vielleicht mal in einer 80er Videothek.
Ich hoffe das hilft.
Gruß
Andreas
„From Dusk Till Dawn“ http://de.wikipedia.org/wiki/From_Dusk_Till_Dawn
von Robert Rodriguez, Drehbuch von Quentin Tarantino
obwohl die Untoten als Vampire definiert werden,
handelt es sich eigentlich um klassische Zombies
ich persönlich schwärme geradezu für die schauspielerischen Leistungen in Zombie-Streifen. Etwaige darstellerische Ambitionen stören ganz gewaltig. Die mimische Bandbreite von Zombiedarstellern ist auch, wenn du mal ehrlich bist, nicht besonders ausgefeilt. Nix mit großer Herausforderung für nen Schauspieler.
Gut, aber ein wenig halbwegs gute Story und ein Mindestmaß an Spannung dürfen eigentlich schon sein.
Tip: Versuch mal dein Glück mit südkoreanischen Splatterstreifen der neueren Generation. Muß ich einfach mal jedem empfehlen, der auf Splatterfilme steht.
wie schon gesagt: „dead alive“ bzw. „braindead“ von peter
jackson
gibt es eigentlich einen Grund, warum der ein und derselbe Film anders heißt? Alternativtitel?
Ich kannte Braindead seit je her immer nur unter „Braindead“. Als ich mir dann die DVD zugelegt hatte (ungeschnitten) war sie ebenfalls als „Dead Alive“ betitelt. Ich meine, mich solls nicht stören, fragte mich das aber schon seit 'ner ganzen Weile.
ich persönlich schwärme geradezu für die schauspielerischen
Leistungen in Zombie-Streifen. Etwaige darstellerische
Ambitionen stören ganz gewaltig. Die mimische Bandbreite von
Zombiedarstellern ist auch, wenn du mal ehrlich bist, nicht
besonders ausgefeilt. Nix mit großer Herausforderung für nen
Schauspieler.
klar, die Zombis selbst müsen nicht besonders gut spielen. Wenn aber die „dumme Nuss“ der Gruppe plötzlich zu theatralischen Monologen ausholen krieg ich Brechreiz…
Gut, aber ein wenig halbwegs gute Story und ein Mindestmaß an
Spannung dürfen eigentlich schon sein.
Ja.
Tip: Versuch mal dein Glück mit südkoreanischen
Splatterstreifen der neueren Generation. Muß ich einfach mal
jedem empfehlen, der auf Splatterfilme steht.
Splatter muss es gar nicht sein, wobei ich nichts gegen gut gemachtes Makeup habe.
gibt es eigentlich einen Grund, warum der ein und derselbe
Film anders heißt? Alternativtitel?
begreife ich auch nicht. wiki behauptet, „evil dead“ wäre der deutsche
verleihtitel für die zusammengeschnittene version.
meine us-version *unrated* hat aber ebenfalls diesen titel, wobei
trotzdem lange drei minuten fehlen.
vielleicht heist die echt-uncut-version mit 100 min. dann wieder
„braindead“
Zunächst mal möchte ich mich denen anschließen, die Dir die Filme von George R. Romero empfehlen, (der Beste ist das Original von „Dawn of the Dead“) und Dir Peter Jacksons „Braindead“ auch noch mal nahelegen, denn er ist wirklich gut.
Erwähnenswert ist außerdem das Werk Lucio Fulcis. Vor allem sein, von Bruno Mattei beendeter „Zombie 3“ und „Ein Zombie hing am Glockenseil“ (wenn dann natürlich uncut - gilt für alle hier erwähnten Filme!!).
Obwohl die Dir aber vielleicht zu trashig sind. Das ist mit Fulci sone Sache, die einen verehren ihn kultisch, die anderen können überhaupt nichts mit ihm anfangen - wie so oft…
Ein anderer sehr guter, witziger aber auch harter Zombie-Film ist „The Return of the Living Dead“ (1985, Regie: Dan O´Bannon), der ironisch an die Filme Romeros anknüpft.
‚„Braindead“ is the actual and original title of the film and the title that is used everywhere except for in the United States. Due to conflicts with another film of the same name, the title „Dead Alive“ was used instead.‘