Filmtitel gesucht, Leben auf Mondrückseite

Hallo,
ich suche nach dem Titel eines „Science-Fiction“-Filmes, den ich mal in den 1980ern gesehen habe. Stammt vermutlich aber aus der Zeit vor den Mondlandungen. Könnte sogar noch s/w gewesen sein.

Inhalt: Bei Flügen zum Mond entdeckt man, dass seine Rückseite erdähnliche Bedingungen hat. Dort entstehen menschliche Kolonien. An mehr kann ich mich nicht erinnern…

Gruß
Jette

Hallo Jette,

ich suche nach dem Titel eines „Science-Fiction“-Filmes, den
ich mal in den 1980ern gesehen habe.

Inhalt: Bei Flügen zum Mond entdeckt man, dass seine Rückseite
erdähnliche Bedingungen hat. Dort entstehen menschliche
Kolonien. An mehr kann ich mich nicht erinnern…

Vielleicht „On the Silver Globe“ (poln. Originaltitel „Na srebrnym globie“), auf deutsch 1990 im Fernsehen als „Der silberne Planet“
http://www.ofdb.de/film/26275,Der-Silberne-Planet
http://movies.nytimes.com/movie/99371/Na-Srebrnym-Gl…
http://www.imdb.com/title/tt0093593/

Viele Grüße
Marvin

Ne, schade, der war’s nicht

Vielleicht „On the Silver Globe“ (poln. Originaltitel „Na
srebrnym globie“), auf deutsch 1990 im Fernsehen als „Der
silberne Planet“
http://www.ofdb.de/film/26275,Der-Silberne-Planet
http://movies.nytimes.com/movie/99371/Na-Srebrnym-Gl…
http://www.imdb.com/title/tt0093593/

Vielen Dank, Marvin, aber der Film war’s wohl nicht. Dieser polnische Film wurde erst 1987 gedreht, und den ich suche, den habe ich irgendwann im Zeitraum 1980 bis 1985 gesehen, das ist sicher. Außerdem spielte er nicht auf einem fernen Planeten oder Stern, sondern auf unserem guten Erdtrabanten.

Trotzdem danke - hat sonst noch jemand einen Tipp?
Jette

Huhu Jette,

hmmmm - mit Mondkolonien hab ich leider nix entdeckt…
War der Film eher komisch oder ernst?

Das einzieg 3 Filme, die vielleicht ansatzweise hinkommen könnten und ich jetzt so auf die Schnelle gefunden habe sind die untenstehenden.

Liebe Grüße,
Lhyr

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Das Mondkalb

Science-Fiction-Komödie aus den 60ern, in der ein amerikanisches und ein russisches Astronauten-Ehepaar als Nachbarn auf dem Mond leben.

O-Titel: Way … Way Out
Land/Jahr: USA 1966
Kategorie: Spielfilm
Genre: Science Fiction/Komödie
Regie: Gordon Douglas
Drehbuch: William Bowers, László Vadnay
Darsteller: Jerry Lewis, Connie Stevens, Robert Morley, Dennis Weaver, Howard Morris, Brian Keith, Anita Ekberg, Dick Shawn
Kamera: William H. Clothier
Musik: Lalo Schifrin
Laufzeit: 105 Min.

Inhalt/Kritik
Im Jahre 1994: Amerikaner und Russen führen ihre eigenen jeweils mit zwei Personen besetzten Mondbasen. Weil ihre beiden männlichen Astronauten die Nerven verloren haben, müssen die Amerikaner ihr Team austauschen - die Russen haben schlauerweise bereits von Anfang an ein Team aus Mann und Frau auf den Mond geschickt. Nach ihrem Vorbild senden nun auch die Amerikaner ein gemischtes Doppel, das die frustrierten Jungs im All ersetzen soll. Aus moralischen Gründen soll das Team aber verheiratet sein.

Jerry Lewis ist hier in einer seiner wenigen „straight“ gespielten Rollen zu sehen und wirkt neben Robert Morleys überdrehter Performance regelrecht ernst. Der Film erfreut alles in allem mit seinem Sixties-Look und „Austin Powers“-würdigem Humor und überaus sexy Auftritten von Connie Stevens und Anita Ekberg. Dick Shawn überzeugt daneben mit russischem Akzent als Lewis’ russischer Weltraumkollege.

Quelle: mediabiz.de

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Die erste Fahrt zum Mond

Science Fiction nach H.G. Wells, mit Tricks von Ray Harryhausen.

O-Titel: First Men in the Moon
Land/Jahr: Großbritannien 1964
Verleih: Columbia-Bavaria
Regie: Nathan Juran
Darsteller: Edward Judd, Martha Hyer, Lionel Jeffries
Genre: Science Fiction
Produktionsfirmen: Ameran
Produzenten: Charles H. Schneer
Drehbuch: Nigel Kneale, Jan Read
Buchvorlage: H. G. Wells
Darsteller: Edward Judd (Bedford),Martha Hyer (Kate), Lionel Jeffries (Cavor),Peter Finch, Erik Chitty, Betty McDowall, Miles Malleson, Norman Bird
Effekte: Ray Harryhausen
Sendetermin: zuletzt 10. September 2006 (PREMIERE NOSTALGIE)

Video-/DVD-Fassungen:
Die erste Fahrt zum Mond, Sony Pictures, DVD (Verkauf), ab 12, 99 Min.

Inhalt/Kritik
Ein UNO-Raumschiff landet auf dem Mond, findet eine britische Flagge und eine Urkunde, die besagt, ein Mr. Bedford habe den Erdtrabanten 1899 für Königin Viktoria in Besitz genommen. Auf der Erde erzählt Bedford, er sei damals mit Braut Kate und Professor Cavor, dem gelungen sei, die Schwerkraft aufzuheben, statt auf dem Mars auf dem Mond gelandet, habe Höhlensysteme und intelligente Bewohner gefunden. Cavor sei bei ihnen geblieben. Die UNO-Astronauten kehren zurück, aber die Seleniten sind an Cavors Grippebazillen gestorben.

Als Vorlage diente der gleichnamige Roman des „Zeitmaschine“-Autors H.G.Wells (1901), der 1902 Georges Méliès zu „Reise zum Mond“ - erster Science-Fiction-Film überhaupt - inspiriert hatte. Die Version von Nathan Juran (1907 - 2002; „Die Bestie aus dem Weltenraum“) nimmt alles humorvoll und witzig, daher auch der Erzählrahmen um das erste UNO-Raumschiff. Die Stop-Motion-Tricks von Ray Harryhausen („Eine Million Jahre vor unserer Zeit“), die die Seleniten zum Leben erwecken, beweisen wieder seine einsame Klasse.

Quelle: mediabiz.de

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Countdown - Start zum Mond

Science-Fiction-Film von Robert Altman über die „wirkliche“ erste Mondlandung eines Astronauten, der dabei von Technik und Mannschaft im Stich verlassen wird.

Verleih: Warner
O-Titel: Countdown
Land/Jahr: USA 1966
Kategorie: Spielfilm
Genre: Science Fiction/Abenteuer
Produzenten: William Conrad
Regie: Robert Altman
Drehbuch: Loring Mandel
Darsteller: James Caan, Joanna Moore, Robert Duvall, Barbara Baxley, Charles Aidman, Steve Ihnat
Kamera: William Spencer
Musik: Leonard Rosenman
Kinostart: 31. Oktober 1980
Laufzeit: 101 Min.
FSK: ab 6 Jahre
Ergebnis D (FFA)*: 3.399.579 Besucher

Inhalt/Kritik
Die Mannschaft der Apollo 3 übt in den USA fleißig für die erste Mondlandung, als sie entdeckt, dass die russischen Kollegen ihnen einen Schritt voraus sind. Die Amerikaner setzen alles daran, ihnen zuvor zu kommen, und schicken ihren Astronauten Lee in einem alten Gemini-Raumschiff hinaus ins All. Lee, der nur drei Wochen auf die Mission vorbereitet wurde, soll ein Jahr auf dem Mond bleiben, bis er von einer Apollo wieder eingesammelt wird. Doch dann starten die Russen zwei Tage früher als erwartet. Am Ende werden beide Mondreisenden von ihrer Bodenmannschaft und Technik im Stich gelassen.

Robert Altman drehte diese fesselnde Mischung aus Technologie-Reportage und Science-Fiction-Thriller 1967 als Auftragsarbeit, drei Jahre vor seinem ersten großen Erfolg „M.A.S.H.“. Gut gespielt von den Hauptdarstellern James Caan und Robert Duvall, beide am Anfang ihrer Karriere, bisweilen von einem allzu melodramatischen Soundtrack dominiert, interessant in seiner Kritik an technologischem Leistungsdruck.

Quelle: mediabiz.de