…mit Herbert Grönemeyer zu sagen: Was soll das???
Vielleicht hat ja jemand diesen Film bereits gesehen - ich habe es soeben getan - und ich muss ehrlich sagen, dass mir dazu nix einfällt.
Oder doch:
Schauspielerisch fand ich ihn persönlich, man möge mir verzeihen, also bitte, also wirklich:
g r o t t e n s c h l e c h t !
Unterste Laienspielschublade; er rangiert für mich so in der Liga „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“.
Ich bin mir nach wie vor unsicher, ob der Film vielleicht mit Laiendarstellern auf eine (wenigstens teilweise wahre) Gegebenheit hinweisen will, oder ob er sich vergeblich an „Blair Witch Project“ anlehnen und Authentizität vorgaukeln will, was ihm m.E. ganz und gar nicht - also überhaupt nicht, nimmer, niemals, totalüberhauptniemalsnimmernicht - gelingt.
Also nicht einer einzigen Person habe ich ihre Rolle auch nur ansatzweise abgekauft.
Falls es sich dabei um authentische Personen handeln soll, dann frage ich mich zum Beispiel, wieviele „Normalbürger“ wohl bei einem Interview direkt in die Kamera schauen würden, noch dazu ohne ein einziges Mal „ähm“ zu sagen oder zu überlegen oder ähnliches.
Da reicht doch schon ein einziges Mal z.B. „ZDF History“, um zu wissen, wohin interviewte Augenzeugen schauen: nämlich überallhin, nur nicht permanent in die Linse. Korrigiert mich bitte, wenn ich allein mit meiner Meinung sein sollte.
So einen schlechten Film habe ich persönlich im Kino echt noch nicht gesehen. Wobei man ja fairerweise sagen muss, dass die Internetseite zum Film wirklich richtig gut gemacht ist, und natürlich neugierig macht:
http://www.eylandt.de/
Leider habe ich im Netz fast nichts an Reviews zum Film gefunden, ausser vielleicht das:
„Die Idee zum deutschen ‚Blair Witch Project‘ ist Klasse, die Website auch, aber der Film ist unterirdisch.“ (cinema.de-Kritik)
‚Unterirdisch‘ trifft des Pudels Kern, wie ich finde.
Falls jemand von euch ähnliche - oder gern auch andere - Erfahrungen mit diesem Film gemacht hat, also ich bin echt gespannt…
Schönes Wochenende.
MfG.
