Hallo,
ich hatte mir gestern den Film „Ein Zug für zwei Halunken“ Mo 20:15 angesehen, der von dem Sender „Das Vierte“ ausgestrahlt wurde.
Ich empfange den Sender über Astra (Digital Sat).
Leider muss ich sagen, dass die Qualität extrem schlecht war. Es gab u.A. eine längere Szene, die bei starkem Nebel spielte. Hier waren Daumennagel große Artifakte zu sehen. Das Bild sah aus, als würde ein Schwall von Wasser den Bildschirm herunterlaufen.
Ich glaube nicht, dass ich Empfangsprobleme hatte, da andere Szenen normal gut aussahen.
War die Qualität im digitalen/analogen Kabel auch so schlecht?
Hat der Sender „Das Vierte“ zu wenig Bandbreite?
Ich bin jedenfalls enttäuscht.
Hi
Ich hab bei dem was mir hier im analogen Kabel angeliefert wird das Gefühl da hätten Anfänger DVDs Gerippt. Ich kann auf nem Rohrenglotz mit 80er Diagonale die Klötze zählen… Spritzendes Wasser gibt schlimme Artefakte, alles was eigentlich sehr blasse Abstufungen hat (Haut) wird in Klötze zerlegt. Auf nem 50er ists zu ertragen… Das Bild ist gestochen scharf… kein schlechtes Signal.
Auch ich habe vor langer Zeit „Das Vierte“ aus meiner Programmliste gelöscht, da die Bildqualität unerträglich war (und die Werbung sowieso). Damals strahlte der Sender nur miese 480x360 oder ähnlich über DVB-S (!) aus.
Ob das heute besser ist, bin ich vielleicht, wenn ich mal zuviel Zeit habe, bereit zu testen (habe auch DVB-S).
auf großflächigen LCD- oder Plasmapanels sieht das entsetzlich aus, auf herkömmlichen Röhrengeräten mag es mal noch gehen. Die weichzeichnen erstens das Signal noch etwas und machen zweitens keine neuen Fehler rein wie die billigen Flachbildschirme.
Viele Grüße
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Text im UP ich hatte mir gestern den Film „Ein Zug für zwei Halunken“ Mo 20:15 angesehen, der von dem Sender „Das Vierte“ ausgestrahlt wurde.
Ich empfange den Sender über Astra (Digital Sat).
Leider muss ich sagen, dass die Qualität extrem schlecht war.
dann hab ich bestimmt einen besonders guten 80er röhrentv (vortürkeigrundig), wenn ich die Klötzchen in nahezu jedem Programm mit blossem auge exzellent abgebildet erkennen kann
Auf dem 55er in der Küche ists erträglich geschönt.
…wird von digital wieder konvertiert und zum Endverbraucher
geleitet.
Klar, nur die Frage ist was war das Ausgangssignal? Wenn du auf den
gängigen Sendern ARD, ZDF, etc Klötzchen hast bei einer 80er Röhre
dann war es sicher nicht DVB-S.
Über „Das Vierte“ brauchen wir nicht reden, das ist gruselig, obwohl
Klötzchen haben die eigentlich auch nicht.
Das analoge Kabel hatte ich vorher. Aber das Bild war dermaßen verrauscht, dass ich mich nach etwas anderem umsehen musste.
Ich hatte DVB-T auf dem PC getestet. Aber DVB-S ist doch besser.
Offenbar ist „Das Vierte“ nicht so gut geeignet, um Filme aufzunehmen, die man dann auf DVD archiviert.
Lieber Stefan, nichts liegt mir ferner, als mit dir einen Streit um ungelegte Eier zu beginnen.
Der Ursprungsposter (Name hab ich jetzt vergessen) hat geschrieben, dass er über ASTRA „Das Vierte“ DVB-S- Signal empfange und die genannte Störung zu beklagen habe.
Daraufhin hat sich Aniki angeschlossen und von demselben Effekt berichtet, er jedoch empfängt im Unterschied zu dem erstgenannten Schüsselbesitzer ein analoges Signal über Kabel.
Im Fall des Satellitenempfängers wirst du sicherlich meine Meinung teilen, dass Billigveranstalter aus Kostengründen höher komprimiert sind, und sich die Transpondermiete mit viel mehr weiteren Programmen und Anbietern teilen müssen, als das z.B. bei Premiere der Fall ist.
Da wir nicht wissen, wie der Kabelnetzbetreiber des Herrn Aniki seine Programmvielfalt technisch realisiert, und eine entsprechende Nachfrage dortselbst sicherlich nicht sofort und gleich Klärung bringt, müssen wir uns nun auf die uns vorliegende Aussage des Herrn Aniki verlassen und meinen: Wenn Herr Aniki, dem ich ein entsprechendes Urteilsvermögen zumuten mag, über die gleiche Sympomatik klagt, wird diese auf einem zum Teile digitalen Übertragungsweg beruhen. Da „Das Vierte“ viele Jahre nach dem allgemeinen Start der DVB-S-Übertragungen, zu einem Zeitpunkt, als es gar keine Analogtechnik mehr gab, seinen Sendebetrieb aufnahm, ist nicht anzunehmen, dass in der Kopfstelle Anikis Netzbetreiber ein analoger Umsetzer werkelt, sondern eine QPSK-PAL-Wandlung stattfindet. ferner ist noch möglich, dass das analoge Programm erst nach einem Up-und Downlink des digitalen Signals erzeugt wird. Genaueres weiß ich aber jetzt nicht und werde es aufgrund mangelnder Relevanz auch nicht recherchieren.
Die Tage der Analogen Verbreitung des Programms über ASTRA dürften ohnehin gezählt sein.
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