Mich würde es mal brennend interessieren,wie die Fernsehanstalten die Zuschauerzahlen (für bestimmte Sendungen)in ihrem Programm ermitteln.Gibt es da ein bestimmtes System,sind das nur grobe Schätzungen,oder wie läuft das alles ab ??!
Hi Tayne,
es gibt eine Anzahl (frag mich jetzt nicht genau wie viele) von Boxen, die auf alle Sparten von Zuschauern verteilt werden, Singels, Familien mit und ohne Kindern, besser und schlechter verdienenden. In jeder Box ist jede Person der Familie genau erfasst. Wenn also jemand aus dieser Gruppe den Fernseher einschaltet, dann muss er peinlich genau die entsprechenden Knöpfchen drücken, wer schaut wann was und wo.
Diese Angaben werden dann zentral gesammelt, und auf den Bevölkerungsdurschnitt von Land und Bund hochgerechnet.
das sind dann die Quoten.
Gruss Alex
PS.: Natürlich bekommen nur die Personen eine solche Box, die auch bei der GEZ gemeldet sind, alle anderen schauen ja offiziell kein Fern.
Gleiches gilt meines Wissens auch für die Quote. Schon an diesem Punkt hinkt sie also schon ein wenig.
im Archiv müßte auch was zu finden sein
Hi,
zu diesem Thema habe ich auch mal was gefragt. Das müßte eigentlich noch im Archiv zu finden sein.
Ich erinnere mich, daß es sich um 5000 Haushalte in Deutschland handelt.
Gruß, Faten
Näheres unter…
http://members.tripod.de/DeliasSammelsurium/wissen.h…
Gruß,
Delia
Zusatzfrage: Haßloch ?
Moin,
es wird natürlich versucht, einen möglichst repräsentativen Durchschnitt der Bevölkerung in die Wertungen einfließen zu lassen. Das gleiche gilt ja auch für z.B. die Berechnung des sogenannten „Warenkorbes“, mit welchem u.a. die Sozialhilfeleistungen berechnet werden. Jetzt habe ich mal irgendwo vor Jahren gelesen, daß die meisten dieser Auswertungen im Ort Haßloch in der Pfalz durchgeführt werden, weil die Bevölkerung dort besonders „durchschnittlich“ sei. (Ja ja, liebe Haßlocher, nicht aufregen, habe ich gelesen). Kann mir da einer was zu sagen ? Stimmt das ?
Gruß,
Tommy
Jetzt habe ich mal
irgendwo vor Jahren gelesen, daß die meisten dieser
Auswertungen im Ort Haßloch in der Pfalz durchgeführt werden,
weil die Bevölkerung dort besonders „durchschnittlich“ sei.
Hassloch war einmal die Stadt mit den o.g. Kästen. Da wurden zum Teil auch andere Anzeigen in Zeitschriften getestet. Das ganze wurde dann mit den Verkaufszahlen von Produkten verbunden, was eine der besten Werbeerfolgskontrollen überhaupt darstellt.
Hab mich mal mit einem Ex- Hasslocher unterhalten. Die haben manchmal „arte- Abende“ gemacht, d. h. ein paar Fernseher bei ein paar Freunden einschalten, um mal die Quoten von Arte hochzutreiben. Muss denen dann wohl einen Heidenspaß gemacht haben.
Zugegeben, nicht wirklich informativ, aber ne nette Anekdote.
Moin,
Hassloch war einmal die Stadt mit den o.g. Kästen. Da wurden
zum Teil auch andere Anzeigen in Zeitschriften getestet. Das
ganze wurde dann mit den Verkaufszahlen von Produkten
verbunden, was eine der besten Werbeerfolgskontrollen
überhaupt darstellt.
Yep, ich erinnere mich, daß das auch in dem Artikel stand. Außerdem wurden da wohl neue Produkte und Verpackungen auf ihre Akzeptanz getestet, die hatten also in Haßloch Sachen im Supermarkt, die es sonst (noch) nirgendwo gab. Und auch die TV-Werbeeinblendungen sind da wohl teilweise ganz anders gewesen weil dort neue Werbe-Spots ausprobiert worden sind.
Hab mich mal mit einem Ex- Hasslocher unterhalten. Die haben
manchmal „arte- Abende“ gemacht, d. h. ein paar Fernseher bei
ein paar Freunden einschalten, um mal die Quoten von Arte
hochzutreiben. Muss denen dann wohl einen Heidenspaß gemacht
haben.
Derlei Schabernack bietet sich ja auch geradezu an. Ich frage mich nur, ob es da dann nicht auch in großem Stil Bestechungsversuche von TV-Sendern gegeben hat oder Produzenten, die ihre neue Show featuren wollten…
Gruß,
Tommy