Wenn es nun den ein Producer der über solche Dinge
unteranderem entscheidet, dann ja…
Wirklich entscheiden tut es ein Producer nicht, er schlägt nur vor. Film ist teuer und so entscheiden immer eine ganze Reihe von Menschen.
Szenario:
Eine Produktionsfirma hat 2-3 festangestellte Producer, die Stoffe entwickeln und nach guten Ideen suchen. Ein Producer empfindet einen Roman als gute Drehvorlage und schlägt seinem Chef, dem Produzenten, vor, die Romanrechte zu optionieren.
Wenn der Produzent dieses Risiko eingehen will, weil er der selben Meinung ist, dann beginnt man, in Verhandlung mit dem Verlag zu gehen.
Wie schon beschrieben, stehen bei einem erfolgreichen Roman die Produzenten womöglich Schlange beim Verlag.
Hat der Produzent den Zuschlag bekommen, hat er zwei Optionen.
a) er macht einen Kinofilm daraus. In dem Fall braucht er einen großen Filmverleih als Partner, der ihm einen Großteil des Budgets finanziert. Somit fällt die Entscheidung, ob der Roman verfilmt wird, in den Büroräumen des Filmverleihers.
b) der Produzent macht einen TV-Film daraus. In diesem Fall schlägt er den Stoff diversen TV-Sendern vor. Somit fällt die Entscheidung durch die entsprechenden TV-Redakteure.
Und egal ob Variante a) oder b) - auch bei TV-Sendern oder Filmverleihern entscheidet das nicht eine Person alleine, sondern eine ganze Reihe von Entscheidungsträgern.
Somit ist es ein langer Weg von einer Filmidee oder der Idee, einen bestimmten Roman zu verfilmen, bis zur tatsächlichen Realisierung.
Ob Du nun innerhalb einer Produktionsfirma, bei einem Verleih oder gar einem TV-Sender solche Entscheidungen treffen willst, ist es ein langer Weg dorthin.
Eine (film-)dramaturgische Ausbildung bekommst Du in einigen Studiengängen (Theaterwissenschaften, Medien-Irgendwas) oder im besten Fall an einer der Filmhochschulen.(http://de.wikipedia.org/wiki/Filmhochschule)
In der Regel muss man mind. 2 Jahre berufliche Praxis (Praktika, Jobs) in der Medienwelt vorweisen, um sich für ein Filmproduktionsstudium bewerben zu dürfen. Aus den 100-200+ Bewerbern werden pro Jahr und Hochschule nur 15-20 Studenten angenommen.
Nach einem sehr intensiven (und spannenden) 4jährigen Studium musst Du es in Zeiten der Wirtschaftskrise nur noch schaffen, in der arbeitslose Producer im Arbeitsamt Schlange stehen, einen Job zu finden.
Und falls Du Dich jetzt davon nicht abschrecken lässt, dann bist Du vielleicht schon auf dem richtigen Weg. 
Schau doch mal auf die Websites der Filmhochschulen, ob Dich deren Lehrinhalte interessieren würden. Die meisten der Schulen haben Informationstage und bei den zahlreichen Kurzfilmproduktionen der Studenten werden außerdem immer Praktikanten gesucht. Als Praktikant für 1-2 Wochen kann man die Filmstudenten immer gut löchern und sich informiern und nebenbei schauen, ob so ein Leben im Produktionsbüro oder am Filmset etwas für einen selbst ist.
Viel Erfolg!