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Hi.
Och, eigentlich stimmt fast alles in diesem Satz, außer
Mittelalter..
Arier, die Völker des indoiranischen Zweigs der indogerm. Sprachfamilie (Meder, Perser, Inder). Arier nannten sich urspr. indogerm. Adelsgruppen in Vorderasien und Indien. Sie sind bereits im 15. und 14. Jh. v. Chr., vor allem im Mitanni-Reich Mesopotamiens, als erobernde Oberschicht nachweisbar.[...]
(dtv Lexikon)
Das war dann tatsächlich nicht im Mittelalter, aber die Richtung stimmte trotzdem vage. Ganz im Gegensatz zu den irren Rassengesetzen inkl. Arierparagraph. Sie hätten halt doch jemanden fragen sollen, der etwas davon versteht. Interessanterweise waren die Arier des Altertums wirklich was besseres, während sich die der Neuzeit das wohl eher nur eingebildet haben. Und nicht mal die Haarfarbe stimmte...
Gruß
Christian
[Sanskrit ârya, „der Edle”],
im Altertum Selbstbezeichnung von Völkern in Indien und Iran
mit eng verwandten indoeuropäischen Sprachen (Arisch). Das
Wort Arier kam im 18. Jahrhundert in Westeuropa als
sprachwissenschaftlicher Ausdruck in Gebrauch; z. T. wurde es
gleichbedeutend mit Indogermanen verwendet. Die im 19.
Jahrhundert aufkommende Rassenideologie prägte den Begriff
„arische Rasse”, die mit der „nordischen Rasse” gleichgesetzt
wurde. Im Sprachgebrauch der Antisemiten, besonders der
Nationalsozialisten, verengte sich die Bedeutung von Arier auf
„Nichtjude”.
"Der einfachste weg sich zu Betrügen : Glauben man sei Klüger
als andere" (Francois Duc de La Rochefoucauld)