Filmanalyse

…ich muss eine schreiben, und weiss nicht genau, was dareingehört, und vor allem, was nicht reingehört.
Hat jemand damit Erfahrung?
Ich schreibe über ‚Einerflog über das Kukucksnest‘ von Forman. In erster Linie hatte ich vor darüber zu schreiben, wie er die Angst, und das Leben in einem komunistischen Regime für Amis nachvollziehbar macht… ist sowas Thema einer Ananlyse, oder soll da eher technisches rein?

MFG

…ich muss eine schreiben, und weiss
nicht genau, was dareingehört, und vor
allem, was nicht reingehört.
Hat jemand damit Erfahrung?
Ich schreibe über ‚Einerflog über das
Kukucksnest‘ von Forman. In erster Linie
hatte ich vor darüber zu schreiben, wie
er die Angst, und das Leben in einem
komunistischen Regime für Amis
nachvollziehbar macht… ist sowas Thema
einer Ananlyse, oder soll da eher
technisches rein?

Ich denke, es gehört auch der Bezug zwischen Technik und Thema rein. Aber die Technik an sich sollte bei einer Filmanalyse eher nebensächlich sein.

Ciao, Stephan

Liege ich dann richtig, wenn ich die Idee des Drehbuchs kurz kommentiere, und dann die wichtigsten Ideen für die Umsetzung erkläre, also was wie beim Zuschauer wirken soll, eventuelle Konventionen etc. auseinandernehme, und vielleicht dafür ein paar Beispiele suche, wo besonders speziell geschnitten wurde?
Oder gehört da mehr dazu, oder etwas davon da nicht rein?
Bitte sagt mir dochmehr darüber, wie man das macht.
MFG

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Ach ja, und vor allem: wie viel sollte ich über verwendete Symbole, und so etwas schreiben,… normalerweise lese ich sowas nicht gerne, aber ist naheliegend dazu auch etwas zu schreiben. Meine Angst ist da nur dass man leicht in die Kritikerinterpretationsecke rutscht - huch was für ein Wort, aber ich hasse Filmkritiker - und ich will vermeiden so zu klingen.

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Naja, scheint eigentlich, als hättest Du doch schon ne recht gute Idee von Deiner Filmanalyse. Die Symbole müssen auf jeden Fall rein, auch wenn das manchen Leuten als „Hineininterpretieren“ aufstößt.
Aber ansonsten: Alles klar.
Kannst mir ja ein Exemplar Deiner fertigen Analyse schicken :wink:

Ciao, Stephan

siehe Posting bei ‚Kultur allgemein‘ (o.T.)

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…ich muss eine schreiben, und weiss
nicht genau, was dareingehšrt, und vor
allem, was nicht reingehšrt.
Hat jemand damit Erfahrung?
Ich schreibe Ÿber ‚Einerflog Ÿber das
Kukucksnest‘ von Forman. In erster Linie
hatte ich vor darŸber zu schreiben, wie
er die Angst, und das Leben in einem
komunistischen Regime fŸr Amis
nachvollziehbar macht… ist sowas Thema
einer Ananlyse, oder soll da eher
technisches rein?

MFG

Kommt ein bischen drauf an, fŸr was/wen du eine Analyse schreibst. Du kannst ein Film Ÿber die Filmsprache, den politischen Kontext oder den Schnitt analysieren.
Alles Themen fŸr eine Analyse.

Gr٤e Stefan

Ich studiere Regie, und will mich jetzt mal an einer deutschen Uni bewerben… die wollen eine Filmanalyse, ohne weitere Vorgaben zu machen… soviel zum ‚für was‘.

Ist Schnitt nicht ein wesentlicher Bestandteil der Filmsprache? (Na ja, aber das tut nicht viel zur Sache)

Und ist es wirklich politischer Kontext ODER Filmsprache? Ich meine gerade bei diesem Film kann ich ja schwer übe den politischen Kontext reden, ohne von bestimmten erzeugten Gefühlen (durch Filmsprache) auszugehen.

Und dann zu Symbolen und ähnlichem, wie weit darf ich da ruminterpretieren?

Ich weiss ehrlich gesagt nicht mal, was ein Filmanalyse überhaupt ist… sie soll ein paar Seiten lang sein, aber an einem Film kann man so viel aus so vielen Perspektiven sehen. Sobald ich über einen Film der mir gefällt etwas sagen muss, kann ich reden, und reden, und komme am Ende bei kommentaren an, ob der Schnitt nun ein klassischer oder expressiver Schnitt ist, und was das für den Film ausmacht, und kann in jeder Szene Rhymus im Schnitt und in den Bildern, Die Szenografie, die Schauspieler-Regisseru-Sachen, und alle kleinen Besonderheiten auf der Tonspur analysieren… das kann doch nicht der Sinn der Sache sein, und ich würde das auch nie wirklich machen. Würde ja massiver ausarten, als die Papiermenge, die bei der Filmplanung vollgeschrieben wurde. So allgemeines Gerede ist andererseits aber auch nervig, und meistens doch zu Subjektiv für eine Analyse.
Und nun? Was ist eine Filmanalyse?

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Ich habe überhaupt keine gute Idee von meiner Filmanalyse, und bei den Symbolen Frage ich nicht, ob die reinmüssen, oder nicht, sondern wie viel davon, denn da kann man anfangen, und nicht mehr aufhören, aber das wäre ja auch nicht so der Hit.

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Ich habe überhaupt keine gute Idee von
meiner Filmanalyse, und bei den Symbolen
Frage ich nicht, ob die reinmüssen, oder
nicht, sondern wie viel davon, denn da
kann man anfangen, und nicht mehr
aufhören, aber das wäre ja auch nicht so
der Hit.

Ich weiß ja nicht, wie lang Deine Analyse werden soll, aber wie viele Du reinbringst ist generell Ermessenssache. Du mußt Dich eben für die wichtigsten entscheiden. Wenn Deine Analyse etwa den Umfang einer Facharbeit hat, würde ich schon vier oder fünf Symbole (wenn es so viele gibt) genau beschreiben.

Ciao, Stephan