Planet der Affen. Ausführliche Kritik. :)

Hallo!

Ich habe mir gerade „Planet der Affen“ angesehen.

Pluspunkte.

Natürlich steht an erster Stelle die geniale Make-Up-Arbeit. Durch die TV-„Making of“-Beiträge war ich zwar auf die Perfektion vorbereitet, aber es ist einfach unglaublich. Nach fünf Minuten vergisst man völlig, dass es Masken sind, denn die Gesichtsbewegungen sind extrem natürlich und emotional. Weiterer Pluspunkt: die Schauspielarbeiten von Tim Roth (Thade) und Helena Bonham Carter (Ari). Einen genialeren Schurken habe ich schon lange im Kino vermisst, und Carter ist (trotz des haarigen Make-Ups) erotisch wie noch nie. Design des Films hinterläßt auch einen guten Eindruck.

Minuspunkte.
Für alle Burton-Fans (wie ich einer bin): es ist kein richtiger Burton-Film. Und das Hauptproblem ist der unterdurchschnittliche Darsteller M. Wahlberg, der so stromlinienförmig, gerecht und, vor allem, amerikanisch ist, dass ich schon fürchtete, die Regie wäre von Roland Emerich übernommen worden. Und ohne eine ungewöhnliche Hauptfigur kann ein Burton-Film nicht funktionieren.
Das Drehbuch ist sehr schwach. Am Anfang des Films hatte ich das Gefühl, ich würde mir einen Star-Trek-Movie anschauen. Zitat: „Ein kosmischer Elektrosturm nähert sich! Schutzschilde aktivieren!“. Die Auflösung ist aber recht gelungen und wird von mir noch im SPOILER-Bereich erwähnt.
Während Wahlberg einfach unsympatisch ist, nerven aber die restlichen Menschen. Estella Warren ist eine Null-Schauspielerin (hätte jemand das anders erwartet?), aber sie ist ABSOLUT UNEROTISCH und kann nicht einmal ihre Rolle des „menschlichen Sex-Symbols“ nicht erfüllen. Am nervigsten ist aber der Teenager, wie es aber die meisten Teenager in Hollywood-Filmen sind.
Unangenehm ist mir die koventionelle Kamera-Arbeit aufgefallen. Sämtliche Möglichkeiten, die Welt aus der Perspektive von herumspringenden, herumfliegenden Affen darzustellen, wurden verpasst.

Fazit.
Ein Hollywood-Blockbuster der ersten Klasse. Für alle Burton-Fans - ehe eine Enttäuschung.

Und nun…

SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER

BITTE NUR LESEN, WENN DEN FILM GESEHEN!!!

OKAY, SIE HABEN ES SO GEWOLLT!!! :smile:

Ich hielt es eigentlich für eine Beleidigung für einen denkenden Zuschauer, wie „gut“ das „große Geheimnis“ des Affen-Planeten versteckt wurde. Auf der Station gibt es alle drei Affenarten, die auf dem Planet vorkommen. Die Affen sind genmanipuliert. Zu allem Überfluss wird die wild herumspringende Zeitanzeige auf der Anzeigetafel der Kapsel gezeigt, die eindeutig auf eine Zeitreise hinweist. Und als Krönung: die Affen und Menschen sprechen Englisch! Und nach dem Fund der zerstörten Station wird noch versucht eine Enthüllung a’la Fight Club auf die Beine zu stellen.

Das Ende des Films war aber auch nicht besonders überraschend. Denn sie entspricht GENAU dem Ende des Buches von Pierre Bull. Dort landet der Astronaut aber nicht in Washington, sondern in Paris, und wird von einem Gorilla in Militär-, nicht Polizeiuniform empfangen.
Das Lincoln-Denkmal macht Eindruck und wirft viele Fragen auf, die wahrscheinlich in einem Sequel beantwortet werden.
Ehrlich gesagt, als ich Thade’s Gesicht am Denkmal sah, habe ich heimlich für ihn gefreut. Die Menschendarsteller waren nämlich wirklich miserabel, und Wahlberg meilenweit von Roth’s Charisma entfernt.

MfG, Umka.

Auch Hallo,

Ich habe mir gerade „Planet der Affen“ angesehen.

Pluspunkte.

Natürlich steht an erster Stelle die geniale Make-Up-Arbeit.
Durch die TV-„Making of“-Beiträge war ich zwar auf die
Perfektion vorbereitet, aber es ist einfach unglaublich. Nach
fünf Minuten vergisst man völlig, dass es Masken sind, denn
die Gesichtsbewegungen sind extrem natürlich und emotional.
Weiterer Pluspunkt: die Schauspielarbeiten von Tim Roth
(Thade) und Helena Bonham Carter (Ari). Einen genialeren
Schurken habe ich schon lange im Kino vermisst, und Carter ist
(trotz des haarigen Make-Ups) erotisch wie noch nie. Design
des Films hinterläßt auch einen guten Eindruck.

Das hab ich allerdings auch nicht anders erwartet.

Minuspunkte.
Für alle Burton-Fans (wie ich einer bin): es ist kein
richtiger Burton-Film.

Dazu kein Kommentar

Und das Hauptproblem ist der
unterdurchschnittliche Darsteller M. Wahlberg, der so
stromlinienförmig, gerecht und, vor allem, amerikanisch ist,
dass ich schon fürchtete, die Regie wäre von Roland Emerich
übernommen worden.

Genau das hab ich erwartet. Da sieht man mal wieder dass es nicht zwangsläufig eine schwäbische Spätzlesechse braucht (Gozilla gehört nun mal nicht nach NY sondern nach Tokio) um das Credo „Amerika über alles“ perfekt darzustellen.

Und ohne eine ungewöhnliche Hauptfigur kann
ein Burton-Film nicht funktionieren.

Punkt.

Das Drehbuch ist sehr schwach. Am Anfang des Films hatte ich
das Gefühl, ich würde mir einen Star-Trek-Movie anschauen.
Zitat: „Ein kosmischer Elektrosturm nähert sich! Schutzschilde
aktivieren!“. Die Auflösung ist aber recht gelungen und wird
von mir noch im SPOILER-Bereich erwähnt.

Na im Zeitalter von Star-Dreck kannst du keine Menschen mehr mit ner Apollo auf Zeitreise schicken. Das kannst du einfach nicht verkaufen in unserer „Videospiel-zeit“.

Während Wahlberg einfach unsympatisch ist, nerven aber die
restlichen Menschen.

Die spielen eh nur hirnlose Figuren…

Estella Warren ist eine
Null-Schauspielerin (hätte jemand das anders erwartet?), aber
sie ist ABSOLUT UNEROTISCH und kann nicht einmal ihre Rolle
des „menschlichen Sex-Symbols“ nicht erfüllen.

Nun ja, als Schuspielerin seh ichs genauso… das andere scheint mir eher eine weibliche Auffassung zu sein :wink:
Auch wenn es durchaus hypschere Frauen gibt.

Am nervigsten
ist aber der Teenager, wie es aber die meisten Teenager in
Hollywood-Filmen sind.

Ja, der durfte in typischer US Manier nicht fehlen… ich könnte ihn in jedem Film persönlich totschlagen und gebe die Hoffnung nicht daß dies in irgend einem Film mal der Fall sein wird.

Unangenehm ist mir die koventionelle Kamera-Arbeit
aufgefallen. Sämtliche Möglichkeiten, die Welt aus der
Perspektive von herumspringenden, herumfliegenden Affen
darzustellen, wurden verpasst.

Ja, da ist nix kreativ auch wenn es sonst gute Bilder sind. Gut aber eben nicht innovativ.

Fazit.
Ein Hollywood-Blockbuster der ersten Klasse. Für alle
Burton-Fans - ehe eine Enttäuschung.

Bestens auf den Punkt gebracht…

SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER
SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER
SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER

BITTE NUR LESEN, WENN DEN FILM GESEHEN!!!

OKAY, SIE HABEN ES SO GEWOLLT!!! :smile:

Ich hielt es eigentlich für eine Beleidigung für einen
denkenden Zuschauer, wie „gut“ das „große Geheimnis“ des
Affen-Planeten versteckt wurde. Auf der Station gibt es alle
drei Affenarten, die auf dem Planet vorkommen. Die Affen sind
genmanipuliert. Zu allem Überfluss wird die wild
herumspringende Zeitanzeige auf der Anzeigetafel der Kapsel
gezeigt, die eindeutig auf eine Zeitreise hinweist. Und als
Krönung: die Affen und Menschen sprechen Englisch! Und nach
dem Fund der zerstörten Station wird noch versucht eine
Enthüllung a’la Fight Club auf die Beine zu stellen.

Das Ende des Films war aber auch nicht besonders überraschend.
Denn sie entspricht GENAU dem Ende des Buches von Pierre Bull.
Dort landet der Astronaut aber nicht in Washington, sondern in
Paris, und wird von einem Gorilla in Militär-, nicht
Polizeiuniform empfangen.
Das Lincoln-Denkmal macht Eindruck und wirft viele Fragen auf,
die wahrscheinlich in einem Sequel beantwortet werden.
Ehrlich gesagt, als ich Thade’s Gesicht am Denkmal sah,
habe ich heimlich für ihn gefreut. Die Menschendarsteller
waren nämlich wirklich miserabel, und Wahlberg meilenweit von
Roth’s Charisma entfernt.

Kann nur zustimmen… :wink:

mfg Ivo

Ich hab’ Planet der Affen jetzt auch gesehen, und muss sagen, es ist eine echt gute Parodie auf Amerikanische Action Filme :smile: Man muss nur die Subtile Komik daran verstehen.

SPOILER!

Der Teenager ist, wie schon verher gesagt, das beste Beispiel dafür, auf der Leinwand ist er vielleicht 50 Sekunden zu sehen, und plötzlich spielt er eine so grosse Rolle :smile: Oder was auch lustig war als die auf der Flucht aus der Stadt durch fast jede Wohnung gerannt sind, als ob die alle verbunden wären :smile: Und dann, als sie an der Raumstation angekommen waren, nach zwei Stunden tausende von Menschen erschienen, als ob sich die Nachricht über die Ankunft des Retters sich via E-Mail verbreitet hätte. Der Hammer war aber natürlich als er das Raketentriebwerk der Raumstation gezündet hatte, und danach kein Affe nicht einmal verletzt war, nur ein bisschen benommen:smile:

MfG,

GrüneRose

Also, ich habe mir den Film heute angetan und…
je weiter weg ich nach dem Film vom Kino war und nachgedacht
habe umso entäuschter wurde ich.

Der Film war Scheiße, Punkt Ende Aus!!!

Entäuschte Grüße

Robert

PS: Wers ausführlicher und objektiver will ist bei mir an der falschen Adresse