Szegediner Gulasch mit Böhmischen Knödeln

Von: , Frage gestellt am Do, 26. Aug 1999

Kennt jemand das Rezept dazu????
Danke schon im Vorraus.
MfG Steffen.

8 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 10 Stunden hilfreich
    Re: Szegediner Gulasch ohne Knödel

    Hi Steffen, hier hast Du schon mal Gulasch, die Knödel muss Dir jemand nachliefern.

    Szegediner Gulasch
    (Für 4 Personen)

    Zutaten:
    600 g Schweinefleisch (aus der Schulter), 2 EL Butter- oder Schweineschmalz, 50 g durchwachsener Räucherspeck, 2 mittelgroße Zwiebeln, 1 EL Paprikapulver (edelsüß), ca. 1/2 TL Rosenpaprika (scharf), 1 EL Tomatenmark, 1 Knoblauchzehe, Salz, circa 1/2 TL Kümmelsamen, 1 großes Lorbeerblatt, etwa 500 ml Fleischbrühe (Instant), 300 g Sauerkraut (frisch oder aus der Dose), 4 EL Creme fraiche

    Zubereitung:
    Fleisch abspülen, trockentupfen und in etwa 3x3 cm große Würfel schneiden. Schmalz in einem Schmortopf erhitzen und die Würfel darin portionsweise rundum kurz anbraten. Fleisch aus dem Topf nehmen und beiseite stellen.

    Speck klein würfeln. Zwiebeln abziehen und in dünne Ringe schneiden. Beides in den Topf geben und so lange anbraten, bis der Speck glasig ist.

    Topf vom Herd nehmen und Paprika untermischen. Das Tomatenmark und die abgezogene, durchgepreßte Knoblauchzehe unterrühren. Fleischwürfel samt Bratensaft zufügen. Fleisch salzen, Kümmel und Lorbeerblatt zufügen.

    Brühe angießen, so daß das Fleisch knapp bedeckt ist, und zugedeckt bei mittlerer Hitze 30 Minuten schmoren.

    Zerpflücktes Sauerkraut untermischen und noch 30 Minuten garen, bis das Fleisch weich ist. Eventuell noch etwas Fleischbrühe angießen.

    Gulasch mit jeweils 1 EL Creme fraiche servieren.

    Guten Appetit
    Rainer





    .

    • Antwort von nach 14 Stunden hilfreich
      und hier noch die knödel

      Hi Steffen, hier hast Du schon mal
      Gulasch, die Knödel muss Dir jemand
      nachliefern.

      Szegediner Gulasch
      (Für 4 Personen)

      Zutaten:
      600 g Schweinefleisch (aus der Schulter),
      2 EL Butter- oder Schweineschmalz, 50 g
      durchwachsener Räucherspeck, 2 mittelgroße
      Zwiebeln, 1 EL Paprikapulver (edelsüß),
      ca. 1/2 TL Rosenpaprika (scharf), 1 EL
      Tomatenmark, 1 Knoblauchzehe, Salz, circa
      1/2 TL Kümmelsamen, 1 großes Lorbeerblatt,
      etwa 500 ml Fleischbrühe (Instant), 300 g
      Sauerkraut (frisch oder aus der Dose), 4
      EL Creme fraiche

      Zubereitung:
      Fleisch abspülen, trockentupfen und in
      etwa 3x3 cm große Würfel schneiden.
      Schmalz in einem Schmortopf erhitzen und
      die Würfel darin portionsweise rundum kurz
      anbraten. Fleisch aus dem Topf nehmen und
      beiseite stellen.

      Speck klein würfeln. Zwiebeln abziehen und
      in dünne Ringe schneiden. Beides in den
      Topf geben und so lange anbraten, bis der
      Speck glasig ist.

      Topf vom Herd nehmen und Paprika
      untermischen. Das Tomatenmark und die
      abgezogene, durchgepreßte Knoblauchzehe
      unterrühren. Fleischwürfel samt Bratensaft
      zufügen. Fleisch salzen, Kümmel und
      Lorbeerblatt zufügen.

      Brühe angießen, so daß das Fleisch knapp
      bedeckt ist, und zugedeckt bei mittlerer
      Hitze 30 Minuten schmoren.

      Zerpflücktes Sauerkraut untermischen und
      noch 30 Minuten garen, bis das Fleisch
      weich ist. Eventuell noch etwas
      Fleischbrühe angießen.

      Gulasch mit jeweils 1 EL Creme fraiche
      servieren.

      Guten Appetit
      Rainer

      ciao steffen
      hier kommen die knödel nachgeliefert:

      0.5 kilogramm brötchen geschnitten
      3 eier
      1/8 liter wasser
      4 eßlöffel mehl/salzgemisch
      gehackte petersilie (nach gutdünken und geschmack)
      muskat

      zubereitung:

      die geschnittenen brötchen mit den zutaten vermengen und ca. eine halbe stunde 'zugedeckt' ruhen lassen. dabei weicht das ganze durch die flüssigkeit etwas auf. Die masse soll vor dem weiterverarbeiten zusammenhalten, wenn man mit der hand etwas herausnimmt und dann zusammendrückt.
      mit tropfnassen häenden die knödel formen - dabei fest zusammendrücken. anschliessend lasse ich die knödel noch auf einem brett etwas ruhen und dann in leicht kochendem gesalzenen wasser 15-20 minuten kochen.
      du kannst auch aus der masse eine walze formen, in ein tuch einschlagen und dann kochen. So fällt das ganze nicht so leicht auseinander.

      viel vergnügen und en guetä

      roli

      • Antwort von nach 19 Stunden hilfreich
        ... bömisch?

        Also, ich kenne böhmische Knödel etwas anders:

        1/4 l Vollmilch
        500 g Mehl, doppelgriffig
        1 Hefewürfel
        1EL Zucker
        2 Eier
        200 g Weissbrotwürfel
        50 g Butter
        20 g Salz

        3/4 der Milch lauwarm machen und mit einer Tasse Mehl zerbröckelter Hefe und Zucker verrühren und aufgehen lassen. Das übrige Mehl mit den Eiern, der restlichen Milch und dem Salz in eine Schüssel geben. Die aufgegangene Hefemasse dazugeben und alles zu einem Teig verkneten. Den Teig so lange kneten, bis er Blasen wirft. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 20-30 Minuten aufgehen lassen. Die Weissbrotwürfel entrinden und anrösten. Anschliessend unter den aufgegangenen Teig kneten und alles kräftig durchwalken. Den Teig dritteln und drei Rollen daraus formen und nochmals gehen lassen. Die Teigrollen auf je ein Stück gebutterte Aluminiumfolie setzen, darin einrollen und die Folienenden gut verschliessen. In reichlich kochendes Salzwasser legen und ca. 15 Minuten darin garziehen lassen. Herausnehmen, abtropfen lassen und aus der Folie wickeln. Die Knödelwalzen mit einem Faden in Scheiben schneiden, in heisser Butter schwenken und sofort servieren.

        Gruß
        Stefan

        • Antwort von nach 4 Tagen hilfreich
          Hmmmm ...

          Nur weil´s Witzigmann böhmisch nennt ... °grins°

          Also im Ernst, das was Stefan da beschreibt ist bei uns als Serviettenknödel bekannt, das andere Rezept sind Semmelknödel (oder Semmelnknödel °lach°)

          Unter böhmische Knödel versteh ich eigentlich Kartoffelknödel, aber ich laß mich gern eines Besseren belehren

          °wink°

          Tiger

          • Antwort von nach 4 Tagen hilfreich
            Opa sagt das gehört so!

            Also, ich hab' nochmal meinen Opa gefragt - der ist aus der Gegend: Böhmische Klösse sind auf jeden Fall Hefeklösse. Ob man jetzt noch Semmel reinmacht ist Geschmackssache.

            Gruß
            Stefan

            P.S.: Wieso Witzigmann? Das Rezept habe ich aus einem Kochbuch aus den 60er Jahren abgeschrieben. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

            • Antwort von nach 4 Tagen hilfreich
              Opas haben immer recht °kicher°

              Also, ich hab' nochmal meinen Opa gefragt
              - der ist aus der Gegend: Böhmische Klösse
              sind auf jeden Fall Hefeklösse. Ob man
              jetzt noch Semmel reinmacht ist
              Geschmackssache.
              Werd mal meine Quellen dort oben anzapfen und dir dann Bescheid geben ...

              °wink°

              Tiger P.S.: Wieso Witzigmann? Das Rezept habe
              ich aus einem Kochbuch aus den 60er Jahren
              abgeschrieben.
              Na dann wissen wir jedenfalls wo´s Witzigmann abgeschrieben hat °grins°:

              Böhmische Knödel (nach Eckart Witzigmann)

              Zutaten
              1/4 l Vollmilch
              500 g Mehl, doppelgriffig
              42 g Hefe
              20 g Zucker
              2 Eier
              200 g Weissbrotwürfel
              50 g Butter
              20 g Salz

              Zubereitung
              1. Die Milch lauwarm erhitzen. 4 von 5 Teilen davon mit 1 von 5 Teilen des Mehles, zerbröckelter Hefe und Zucker verrühren und aufgehen lassen.
              2. Das übrige Mehl mit den Eiern, der restlichen Milch und dem Salz in eine Schüssel geben.
              3. Die aufgegangene Hefemasse dazugeben und alles zu einem Teig verkneten.
              4. Den Teig so lange kneten, bis er Bläschen bildet. Dann mit einem Tuch abgedeckt an einem warmen Ort ca. 20-30 Minuten aufgehen lassen.
              5. Die Weissbrotwürfel entrinden und anrösten. Anschliessend unter den aufgegangenen Teig kneten und alles kräftig durchwalken.
              6. Den Teig dritteln und drei Rollen daraus formen. Nochmals leicht gehen lassen.
              7. Die Teigrollen auf je ein Stück gebutterte Aluminiumfolie setzen, darin einrollen und die Folienenden gut verschliessen.
              8. In reichlich kochendes Salzwasser legen und ca. 15 Minuten darin garziehen lassen.
              9. Herausnehmen, abtropfen lassen und aus der Folie wickeln. Die Knödelwalzen in Scheiben schneiden.
              10. Die Knödelscheiben in heisser Butter schwenken und sofort servieren.


              *
              Quelle: Essen wie Gott in Deutschland, Eckart
              Witzigmann, München Erfasst: Rüdiger Kemmler
              2:2480/3502.11 18.07.94

        • Antwort von nach 21 Stunden hilfreich
          Re: ... bömisch? ja, stimmt

          das sind die original-knoedel...

          gruss s.

          • Antwort von nach 4 Tagen hilfreich
            Gulasch & Knödel

            Danke Euch allen !!
            Ich werde Eure Vorschläge demnächst ausprobieren. :-))

Keine passende Antwort gefunden? Jetzt eigene Frage stellen!