Rumtopf

Von: , Frage gestellt am Mi, 24. Sep 2003

Hallo, ich habe vor 2 Jahren einen Rumtpf angesetzt. Da er mir bisher immer verschimmelt ist, habe ich diesmal Stroh 80 - Rum genommen. Nun sind die Früchte derart alkoholisiert, dass einem deer Mund offen stehen bleibt. Ungenießbar ! Hat jemand eine Idee, was ich mit dem eigentlich sündhaft teurem Rumtopf anfangen kann?
Habt Dank und viele Grüße
Gabi

7 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 25 Minuten 3 hilfreich
    Re: Rumtopf

    Moin,
    80 % das ist hart.
    Da die Früchte so wohl nur für besonders Hartgesottene in der Masse in Frage kommen, eine Überlegung.

    Als Zugabe zu Eis jeglicher Form oder zu Pudding oder Obstsalat.
    Teil der Früchte pürrieren und dann abgeschwächt, vorher mit Fruchsoße mischen und verwenden.
    Die "Brühe" mit reinen Obstsäften verlängern.
    Ist vielleicht alles nicht optimal, aber immer noch besser als durch leichtes rühren in den Ausguss. ;-))
    Vielleicht ergibt sich aber auch ein WWW Treffen für die ganz Harten.

    Hatte beim ersten mal auch so ein Problem.
    In meinem Rezept stand damals:
    Nach Fruchteingabe mit 1/4 Liter Weingeist abschließen.
    Hab ich gemacht,bei jeder Fruchtzugabe, der Erfolg war:
    1 Glas pro Nase: and the Clan was besaopen ;-))
    So hart muss es nicht hergehen.
    Bewährt hat sich folgendes.
    Beim Ansetzen immer einen dem Behälter angepaßten Teller auf die Früchte legen, damit sie auf Tauchstation bleiben.
    Denn nur die, die Luft bekommen schimmeln.
    Gruß
    Dirk m. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  2. Antwort von nach 3 Stunden 1 hilfreich
    Re: Rumtopf

    hehe :-)))))))))))

    du wirst gleich noch froh sein, diesen extra-rumtopf zu haben.
    das hoff ich wenigstens!

    mach doch aus einem 0815 tiramisu dein spezielles rumtopf-tiramisu
    ggg.
    80%igen rum haben die hier auch verwendet.
    quelle- http://www.ufo.uni-sb.de/UfoAlt/portrait/Rezept.html

    Tiramisù
    Zutaten:

    500 g Mascarpone,
    4 Eidotter,
    4 Eiweiß,
    150 g Zucker,
    1 Pckg. Löffelbisquit,
    1/8 l Espresso,
    3 cl Rum (80%),

    Kakaopulver zum Bestäuben.
    Zubereitung:

    Das Eiweiß unter langsamer Zuckerzugabe zu sehr steifem Schnee schlagen.

    Eine Springform dicht mit Löffelbisquits auslegen und mit ca. der Hälfte der Espresso-Rum-Mischung durch Beträufeln gut tränken.

    Den Mascarpone mit den Eidottern verrühren und den Eischnee unterheben.

    Die halbe Crème-Masse auf die Löffelbisquits in die Form geben, eine weitere Schicht Löffelbisquits auftragen und auch diese mit dem Rest der Espresso-Rum-Mischung tränken.

    Die restliche Crème darauf geben, glattstreichen und ca. 5-6 Stunden kalt stellen.

    Tiramisù mit Kakaopulver bestäuben, die Wandung der Springform lösen, wie Torte schneiden und sofort kalt servieren.


    und hier haben sie rumkugeln mit 80%igem rum...allso ich glaube deine 80%igen-rumtopfrumkugeln, wären ein delikates mitbringsel
    das niemand so schnell vergessen würde....


    RUMKUGELN 2

    250 g Butter (nicht Margarine!)
    500 g Staubzucker
    4 Eiklar
    1 schwaches Packerl Kakao (Bendsdorf)
    2 Pk. Hafermark (Knorr)
    Rum 80 %ig
    Kristallzucker

    Butter, Staubzucker und Eiklar verrühren, Kakao vorsichtig unterrühren (staubt), Hafermark und etwas Rum dazugeben und langsam zu rühren beginnen, solange Rum beifügen bis die Masse eine kompakte Konsistenz annimmt. Luftdicht verschließen (damit der Rum nicht entweicht) und kühl stellen.

    Kristallzucker in einen Suppenteller füllen. Aus der Rumkugelmasse kaffeelöffelgroße Teile stechen und mit möglichst kalten Händen zu Kugeln formen. Anschließend in Kristallzucker wälzen und wieder kaltstellen.

    quelle: http://www.8ung.at/gretchen/Rezepte/Suesses/Baeckere...


    oder hier diese RUM - MUFFINS da soll man 50ml rum nehmen .das wird der normale sein.da sie in diesem rezept viel mit orangen machen, würde ich statt dessen 30ml edelsten-rumtopf-überraschungsrum nehmen und mit 20ml orangensaft entschärft
    untermischen. na ich frage dich , wer außer dir kann so exotische muffins anbieten? ;-)


    Rum-Muffins III

    Zutaten:
    1 Orange
    180 g Butter
    180 g Zucker
    5 Eier
    50 ml Rum
    50 ml Zitronensaft
    1 Teelöffel Orangenschale
    1 Teelöffel Zitronenschale
    250 g Mehl
    80 g Maismehl
    1 Päckchen Backpulver

    Zubereitung:
    Backofen auf 190 °C vorheizen und Muffinblech gut einfetten.
    Orange waschen, schälen und klein schneiden. Butter, Zucker, Eier, Rum, Zitronensaft, Zitronenschale und Orangenschale schaumig rühren. Mehl, Maismehl und Backpulver dazugeben und unterrühren. Zuletzt die Orangenstückchen (mit Saft) unterheben.
    Teig in die Förmchen füllen und ca. 20 - 25 Minuten backen.

    quelle: http://www.rezepte-galerie.de/rezepte/rezepte_detail...


    bei dieser malkot torte bietet sich das gleiche pocedre an.


    Malakof - Torte
    Zutaten für Portionen
    150 g Butter
    2 Ei(er), davon das Eigelb
    200 g Zucker
    150 g Mandeln, geschälte, geriebene
    Rum, (80%) nach Geschmack
    30 Löffelbiskuits
    250 g Schlagsahne
    30 g Zucker
    ZUBEREITUNG
    Butter mit Zucker sehr schaumig rühren, Dotter langsam einrühren. Nicht geschlagene Sahne, Mandeln und Rum nach Geschmack unterrühren. Eine geeignete Form leicht fetten, am Boden und Rand mit Löffelbiskuits belegen, etwas Creme darüber streichen, wieder Löffelbiskuits und Creme. Solange, bis die Creme aufgebraut ist. Mit Löffelbiskuits enden. Das Ganze beschweren und mindestens über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag aus der Form lösen, mit steif geschlagener Sahne (mit Zucker?) rundum bestreichen und beliebig verzieren.
    Im Originalrezept wird Biskuit verwendet. Sollten fertig gekaufte gemahlene Mandeln verwendet werden, noch etwas Flüssigkeit zugeben. Ich nehme 80% Rum wegen dem Geschmack und weil bei niedrigem Rum die Flüssigkeit zu dünn wird.


    quelle: http://www.chefkoch.de/rezept-anzeige/ID.92321036311...

    plumpudding damit zu verfeinern wär vielleicht auch ne idee, daß flambieren würd ich vorher allerdings mal aufs ergebnis hinc hecken.
    plumpudding rezepte hast du?

    wie wärs mit rumtopf-quarkstollen?

    Quarkstollen

    Zutaten:

    500 g Mehl
    1 P. Backpulver
    200 g Zucker
    1 P. Vanillezucker
    100-150 g Mandeln, geschält,
    gestiftelt
    200 g Sultaninen, überbrüht
    50 g Orangeat, gehackt
    100 g Zitronat, gehackt
    200 g Butter
    250 g Quark (evtl. ausgepresst)
    2 Eier
    2 EL Rum

    Blech - Backpapier

    HL: 170 - 190 °C
    Backzeit: 45 - 60 Min.

    Butter
    Puderzucker

    Zubereitung:
    Knetteig herstellen:
    Mehl, gemischt mit Backpulver, auf ein Nudelbrett sieben, alle trockenen
    Zutaten verteilen, Quark und kleingeschnittene Butter unterhacken, Eier und Rum untermengen und rasch einen glatten, festen Teig herstellen.

    Stollen formen, auf das Backblech geben und backen.

    Den warmen Stollen mit zerlassener Butter bestreichen und dick mit Puderzucker besieben.

    quelle: http://www.bfs-grafenau.de/strudel.htm


    und nun ein spezial krambambuli?


    wenige deiner hammer-früchte in den punsch und etwas von dem rum verbrennen?....sollte toll duften und hinreißend aromatisch schmecken..so stell ich mir das jedenfalls vor :-)

    Rezepte vom Faust:

    * Krambambuli
    (Ein studentisches Geheimrezept für ein höllisch heißes Getränk!)

    Zutaten für etwa 20 Liter Krambambuli:
    1/4 kg Haselnüsse
    1/4 kg Mandeln
    1/4 kg Rosinen
    1–2 kg Mandarinen
    event. Dörrpflaumen
    Weinbrand
    Zimtstangen
    Gewürznelken
    10–14 Flaschen guter Rotwein
    Zucker
    Zuckerhut
    80%iger Rum nach Belieben

    Zubereitung:
    Die Nüsse, die Früchte in der nötigen Menge Weinbrand drei Tage lang einlegen. Zwischendurch immer wieder auffüllen, sodaß sämtliche Früchte bedeckt sind.
    Den Zuckerhut einige Stunden vor der Veranstaltung im Rum einlegen.
    Die Früchte, die Gewürznelken, die Zimtstangen und den Wein in einen großen Topf geben und aufkochen, etwas mit Zucker nachsüßen (Vorsicht, nicht zu viel, es kommt ja noch der Zuckerhut dazu => zuviel Zucker macht Kopfweh!).
    Wenn das Ganze aufgekocht ist, einen Rost über den Topf legen, dann den Zuckerhut darauflegen und mit dem 80%igen Rum niederbrennen. Heiß servieren.

    quelle: http://www.normannia-wien.at/rezepte.htm

    wenn du die masse erhitzt und was von einem saft deineer wahl hinzugiebst, mit stärkemehl abbindest und dann heiß
    auf vanilleis anbietest?

    habe eben einen rum-kaffee gefunden, da könnte man doch ne rumtopf-schokolade draus machen.statt kaffee kakau mit nur nem bisserl löslichem kaffeepulver aufgepeppt-wenn du magst sogar mit sahne oder vanileisbällchen drin...ganz nach geschmack.

    25

    Gramm

    Bohnenkaffee

    6

    Gläser (0,4 )

    Rum

    80

    Gramm

    Zucker

    Zubereitung

    Während man von der vorgeschriebenen Menge den Kaffee brüht, erhitzt man gleichzeitig im Wasserbad die entsprechende Menge Rum.
    In einer dickwandigen Porzellankanne, die zuvor erhitzt wurde, wird dann der Kaffee, der erhitzte Rum und der Zucker gemischt.
    Den fertigen Rumkaffee serviert man in ebenfalls vorgewärmten dickwandigen Porzellantassen.

    Warum der Rumkaffee auch "Teufelsbräu" heißt?

    Eines Abends, vor etwa 300 Jahren, saßen im Gasthof zum " Schwarzen Bären", dem ältesten Hause von Hermsdorf, am runden Tische
    eine ganze Anzahl von Holzhändlern und zechten. Sie waren guter Laune, scherzten, lachten und sangen, denn die alten Holzländer
    waren ein sangesfreudiges Völkchen. Dabei hatten sie dem Alkohol tüchtig zugesprochen und alles probiert, was Küche und Keller
    zu bieten hatten.
    Inzwischen war auch ein Handwerksbursche gekommen und hatte sich mit an den Tisch gesetzt. Da äußerte einer der Zecher den Wunsch,
    er möchte etwas außergewöhnliches trinken. Aber der Bärenwirt hatte nichts mehr zu bieten, als was sie schon probiert hatten. Da erbot sich
    der Fremde, einen besonderen Trunk zu brauen. Er ging in die Küche zur Wirtin und braute aus Kaffee, Rum und Zucker ein braunes Getränk
    und wartete mit einer großen Kanne auf. Es schmeckte allen so gut, dass der Fremde noch eine Kanne und noch eine kredenzen musste.
    Aber der Alkohol des ungewohnten Getränkes hatte ihre Sinne so betäubt, dass sie in ihrer Phantasie den Fremden auf den Tisch sahen,
    wie er allerlei Grimassen schnitt und tolle Reden hielt; aber als sie nach ihn greifen und ihn festhalten wollten, war er plötzlich verschwunden.
    Entsetzt stellten sie fest, dass es der Teufel war, der seinen Trank serviert hatte. Seither nannte man den Rumkaffee auch das Teufelsbräu.
    Er wurde und ist das Nationalgetränk des Holzlandes. Der Rumkaffee ist den Holzländern " Medizin ", den sie lieber trinken als Tee, weil Tee
    so sehr an Krankheiten erinnert.

    quelle: http://www.saale-holzlaender.de/traditionen/rezepte....


    das könnte ich glaub ich noch bis zum abwinken fortsetzen...jedenfalls stellt dein 80%iger rumtopf wohl kaum ein missgeschick da!!

    ich wünsche dir fröliches experimentieren. :-)))))))


    felicitas [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Rumtopf -noch ne bitte!

      liebe gabi,

      eine bitte!

      feuerzangenbowle und dergleichen, früchte flambieren, sowas hab ich schon gemacht.
      aber da hab ich immermit alc ohne zucker gearbeitet.
      wie das mit dem hohen zuckeranteil in dem rumtopf ausgeht, würde ich grundsätzlich erst mal im mini-versuch abklären .
      mit hochprozentigem orangenlikör wird zwar auch flambiert, aber da ist der zuckergehalt nicht ganz so hoch.
      viel erfolg
      fe

  3. Antwort von nach 19 Stunden 1 hilfreich
    Re: Rumtopf

    Hallo, ich habe vor 2 Jahren einen Rumtpf angesetzt. Da er mir
    bisher immer verschimmelt ist, habe ich diesmal Stroh 80 - Rum
    genommen. Nun sind die Früchte derart alkoholisiert, dass
    einem deer Mund offen stehen bleibt. Ungenießbar ! Hat jemand
    eine Idee, was ich mit dem eigentlich sündhaft teurem Rumtopf
    anfangen kann?
    Früchte und Flüssigkeit trennen.

    Du kannst den Keucheffekt aus den Früchten kriegen, wenn Du sie in abgekochtem Zuckerwasser einlegst. Da sie bereits sehr süß sind, würde ich die Konzentration niedrig halten: 100g auf 1L Wasser. Mit der Zeit diffundiert der Alkohol aus dem Obst ins Wasser, weil immer die höher konzentrierte Lösung in die niedrigere übergeht.

    80% Rum kann man auf die gleiche Weis auf Trinkstärke reduzieren.

    viel Spaß
    Angelika

  4. Antwort von nach 19 Stunden 0 hilfreich
    Re: Rumtopf


    Oh, Ihr seid alle toll! Vielen Dank für die super Ideen. Tiramisu habe ich mir gleich ausgedruckt. Dann habe ich ja noch ne ganze Menge übrig und werde die anderen Varianten probieren.
    Auf alle Fälle war das mein letzter Rumtopf. Vielen Dank und liebe Grüße Gabi

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: Rumtopf

      Auf alle Fälle war das mein letzter Rumtopf.
      Aber warum denn? Wir machen seit 10 Jahren Rumtopf - mit viel Erfolg!

      Wichtig ist einfach, dass die Früchte absolut einwandfrei sind, immer von Alkohol bedeckt, und natürlich der Rumtopf einwandfrei ausgewaschen ist. Auch sollte er einen luftigen Platz bekommen und gut abgedeckt sein, aber nicht hermetisch verschlossen (also nicht zusätzlich zum Deckel Klarsichtfolie oder dergleichen).

      Ich würde nicht so schnell aufgeben!

      Nur Mut!

      Irene

  5. Antwort von nach 23 Stunden 2 hilfreich
    Strih 80 ist kein Rum!

    Hallo,

    nur mal so zur Klarstellung, was du da verwendet hast ist kein Rum. Es handelt sich hierbei um Industriealkohol mit Rumaroma, also um kein hochwertiges traditionell hergestelltes Lebens- / Genussmittel. Ist daher für einen Rumtopf nicht wirklich empfehlenswert (und auch sonst nicht) und sorgt zudem gerne für nachteilige Auswirkungen auf das Wohlbefinden.

    Du kannst aber einfach Wasser dazugeben um eine Verdünnung zu erreichen. Bei echten Bränden wird der Alkoholgrad auch genau so eingestellt. Dann einfach noch ein wenig stehen lassen und dann sollten auch die Früchte genießbar werden.

    Gruß vom Wiz

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