(Brot) Backen: in der Mitte noch feucht

Von: , Frage gestellt am Do, 30. Okt 2003

Hallo,

1.
Wenn ich Brot backe, v.a. mit Sauerteig, bleibt es in der Mitte meist noch etwas feucht. Manchmal habe ich dieses Problem auch beim Hefeteig (Brot, Kuchen).

zur Technologie (Brot):
im Gasherd, erst 20 min Stufe 6, dann 40 min Stufe 2-3
Form: Kastenform, da sonst i.d.R. Volumen zu Oberflächenverhältnis zu klein

2. Nach dem Backen sind Löcher (=grosse Blasen) im Sauerteig-Brot:
Hab ich dann nicht mehr richtig geknetet nach dem gehen oder hat dies
andere Ursachen?

3. Kann man in Rezepten Weizenmehl 1:1 und vollständig mit Dinkelmehl ersetzen ?

4. Was muss amn beim Zufügen von Gewürzen beachten ? Kommen alle Gewürze vor dem Gehenlassen rein oder manche erst danach ?

5. Fallen Euch sonstige No-Gos im Bezug auf Substitionen bzw. Brotinhaltsstoffe ein. Da ich gern experimentiere, würde ich gern auf einige Negativerfahrungen verzichten.

Vielen Dank
Tschuess Marco.

5 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: am Dinkel liegt es nicht

    Hallo Marco,
    ich backe nur Brot aus Dinkelmehl (/schrot), bis jetzt nur mit Hefe.
    Feucht darf es noch sein, nur nicht klietschig. Das Problem hatte ich aber bis jetzt noch nicht.

    Ich hoffe, Dein Problem löst sich noch.

    Gruss,
    K_K

    • Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
      Anmerkung zum Ausgangsposting

      Hallo kleiner König und andere Leser, Ich hoffe, Dein Problem löst sich noch.
      Die Fragen stellen sich mir unabhängig voneinander. Die Fragen nach der feuchte ist mir bei ca. 6-7 Broten (von insgesamt 15-20 aufgefallen),
      Ein weiteres hatte das Löcherproblem.

      Die anderen Fragen sind eher für die Zukunft gedacht.

      Tschuess Marco.

  2. Antwort von nach 4 Stunden 0 hilfreich
    viele möglichkeiten..


    lieber marco,

    ein blick auf deine vika lässt mich befürchten eulen nach athen zu tragen :-)

    trotzdem:
    fehlermöglichkeiten gibts viele! das muß ich wissen, ;-)
    denn ich habe schon viel falsch gemacht.
    aber erfahrung ist die summe unserer misserfolge!

    zur einteilung der lockerungsmittel:

    biologisch wirkend:
    backhefe....................alle brotsorten,
    kleingebäck,hefefeingebäck
    ---------------------------------------------------------

    sauerteig...................roggenhaltige brotsorten
    ---------------------------------------------------------


    chemisch wirksam
    backpulver..................gebäcke aus schweren massen und teigen
    -------------------------------------------------------------
    hirschhornsalz flachgebäcke aus mürbe oder lebkuchenteig
    ------------------------------------------------------------
    pottasche....................lebkuchengebäcke
    -----------------------------------------------------------------



    physikalisch wirkend:
    luft...........................gebäcke aus aufgeschlagenen massen
    ------------------------------------------------------------------
    wasserdampf.....................gebäcke aus blätterteig, brand und
    makronenmassen.



    weizen oder dinkelbrote würde ich selber mit hefe, und wenn mir das ergebnis nicht befriedigend genug ist, mit hefe und einer priese ascorbinsäure backen.

    mit der zugabe von salz ist vorsicht geboten.
    zuviel salz kannder teiglockerung sehr im wege stehen.

    luftfeuchtigkeit: stell doch mal ein kleines mit wasser gefülltes gefäß mit in den backofen.

    zu wenig kneten beeinflußt das gärvolumen negativ.

    teigfestigkeit:
    zu fester teig zu kleinporig

    zu weicher teig zu großporig auseinanderlaufend
    manchmal innen nicht gar.

    so, das erst mal vorab.
    ich rechne nicht damit, daß dir das sehr weiterhilft , da du über dererlei dinge mehr kenntnis haben wirst, als ich.
    fachlich könnte dir beispielbilder von teiganalysen einscannen kannst du per mail jpgs erhalten und öffnen?.. oder schriftlich auf weitere fehlermöglichkeiten eingehen.
    bitte sag, wie du es halten möchtest.

    bearbeiten kann ich das aber das erst am wochenende.


    hoffe, daß du noch recht viel antworten von den profis bekommst.

    lieben gruß
    felicitas

    • Antwort von nach 6 Tagen 0 hilfreich
      Re: viele möglichkeiten..

      Hallo Felicitas, ein blick auf deine vika lässt mich befürchten eulen nach
      athen zu tragen :-)
      jein, als Chemiker hat man zwar die Prinzipien besser im Blick, aber beim Kochen kommen die kleinen Unstetigkeiten ins Spiel, da hilft mir mein Prinzipwissen nix. fehlermöglichkeiten gibts viele! das muß ich wissen, ;-)
      denn ich habe schon viel falsch gemacht.
      aber erfahrung ist die summe unserer misserfolge!
      gutes motto ! (für deine Vika ?) luftfeuchtigkeit:
      Wozu ist Luftfeuchtigkeit gut ? zu wenig kneten beeinflußt das gärvolumen negativ.
      NAch dem zusammenrühren oder nach dem gehen oder beide male ? Hier hab ich ein grosses Problemfeld. teigfestigkeit:
      zu fester teig zu kleinporig
      fester Teig = zuwenig Flüssigkeit (Milch, Wasser) ? ich rechne nicht damit, daß dir das sehr weiterhilft ,
      doch es hilft mir weiter da du über dererlei dinge mehr kenntnis haben wirst, als ich.
      jein, s.o. fachlich könnte dir beispielbilder von teiganalysen einscannen
      kannst du per mail jpgs erhalten und öffnen?..
      Bist du Bäckerin ? Wo ? oder schriftlich auf weitere fehlermöglichkeiten eingehen.
      bitte sag, wie du es halten möchtest.
      gern bearbeiten kann ich das aber das erst am wochenende.
      hat Zeit. hoffe, daß du noch recht viel antworten von den profis
      bekommst.
      leider nicht, wies ausschaut

      Vielen Dank für deine Antwort.
      Tschuess MArco.

      • Antwort von nach 6 Tagen 0 hilfreich
        email for you!!owt

        [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

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